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Sollen Arbeitslose Straße fegen?

Der Gefahr, die Rechte des Einzelnen den Ansprüchen der Gesellschaft, der »Volksgemeinschaft« oder der Klasse unterzuordnen, muss begegnet werden. Bittere Erfahrungen der jüngeren Geschichte beweisen, dass solche Wege, je weiter man auf ihnen kommt, immer weiter von Freiheit und Demokratie wegführen. Diese und andere Thesen, die das bedingungslose Grundeinkommen begründen, stellt der Ökonom Harry Nick im Neuen Deutschland vom 02.07.2010 auf.


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1 Kommentar:

  1. Reinhard Börger
    schrieb am 09.07.10 um 14:52 Uhr ( Permalink ):
    Im Gegensatz zu Harry Nick würde ich kein Menschenrecht auf Arbeit annehmen. Jeder Mensch hat das Recht auf das Existenzminimum und gesellschaftliche Teilhabe. Jeder sollte sich nach seinen Wünschen in die Gesellschaft einbringen können. Aber niemand kann m.E. verlangen, für sein Tun von anderen bezahlt zu werden. Gerade der Wunsch, alle Menschen zu beschäftigen, fördert doch den Drang nach Wirtschaftswachstum und damit zu Ressourcenverbrauch und CO2-Produktion. Gerade hier ist doch die Trennung des Grundrechts auf das Existenzminimum vom Markt die Lösung. Das Grundrecht wird durch das BGE gewährleistet; am Markt sind dann alle Arbeitnehmer(innen) frei, eine angebotene Arbeit anzunehmen oder abzulehnen.

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