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In bemerkenswerter Klarheit nimmt der Präsident der Deutschen Rentenversicherung, Herbert Rische zu dem Armutsrisiko bestimmter Personengruppen Stellung. Sein Bericht kennzeichnet vor allem die Probleme folgender Gruppen:
Statistiken zeigten, dass die weit verbreitete Meinung, die Grundsicherung springe dann ein, wenn die Rentenzahlung zu niedrig ausfalle und das Einkommen der Betroffenen deshalb aufgestockt werden müsse, für die Mehrzahl der Fälle überhaupt nicht zutrifft. Bei mehr als 50 % aller Grundsicherungsbezieher stockt die Grundsicherungsleistung nämlich gar keine gesetzliche Rente auf, sondern die Leistungsbezieher verfügen über keinerlei Rentenansprüche in der gesetzlichen Rentenversicherung. Nicht die zu niedrige Rente ist also mehrheitlich der Auslöser des Grundsicherungsbedarfes, sondern die völlig fehlende Absicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung.
Rische fordert, eine Zunahme von Altersarmut dadurch zu vermeiden bzw. einzuschränken, dass ihre Ursachen beseitigt werden, statt bereits eingetretene Altersarmut nachträglich zu kompensieren. – Die Möglichkeiten eines Grundeinkommens sind nicht in sein Blickfeld geraten.
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