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Für die Einführung eines „Bürgergelds“ haben sich die Evangelische Kirche von Westfalen und ihr Diakonisches Werk ausgesprochen, wie das „christliche Nachrichtenportal idea.de“ meldet.
Allerdings soll die Höhe nur dem heutigen Hartz-IV-Regelsatz entsprechen und somit „Anreize für Zuverdienstmöglichkeiten“ schaffen. Das Beschlusspapier argumentiert, dadurch wäre eine Existenzsicherung möglich, ohne dass sich jemand einer Bedürftigkeitsprüfung unterziehen müsse. Zum anderen berücksichtige ein solches Bürgergeld auch den Aspekt der Eigenverantwortung. Das vorgeschlagene Konzept umfasst darüber hinaus einen Ausbau von branchenbezogenen Mindestlöhnen und Kombilöhnen sowie eine „Reform des Niedriglohnsektors“.
So fern diese Vorstellungen teilweise auch der vom Netzwerk Grundeinkommen vertretenen Idee des bedingungslosen Grundeinkommens stehen – es ist doch Bewegung festzustellen. Noch im Mai 2008 hieß es bei demselben Nachrichtenportal: „Ein ‘bedingungsloses Grundeinkommen’ für alle Bürger stößt in Diakonie, Theologie und Wirtschaft überwiegend auf Skepsis.“ (idea vom 10.05.08)
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