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Gerechtigkeit herstellen – kein Kind zurück lassen

Am 14. April trat ein breites Bündnis, dem u.a. die Arbeiterwohlfahrt, die Gewerkschaft für Erziehung und Wissensschaft und Pro Familia angehören, mit der Forderung einer Grundsicherung in Höhe von 500 Euro an die Öffentlichkeit.

In der Pressemeldung heißt es: „Der Anteil armer oder von Armut bedrohter Kinder an der Bevölkerung nimmt in Deutschland seit Jahren zu. Aktuell sind mindestens 2,4 Millionen Kinder im Leistungsbezug. Nach Ansicht des Bündnisses KINDERGRUNDSICHERUNG führt dies zu einem großen Gerechtigkeitsproblem. Christiane Reckmann (Präsidiumsmitglied des Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e. V. (AWO) und Vorsitzende des Zukunftsforum Familie e.V. (ZFF)) und Bündnispartner: „Die Chancen auf ein gutes Aufwachsen sind in Deutschland von Geburt an höchst ungleich verteilt. Auch viele ökonomische Argumente sprechen dafür, in eine gute materielle Absicherung aller Kinder zu investieren. Denn sonst können Kinder weder voll am sozialen Leben teilhaben noch dem Arbeitsmarkt zukünftig zur Verfügung stehen. Wir dürfen in Deutschland kein einziges Kind zurück lassen und müssen deshalb dieses Gerechtigkeitsproblem schnell und nachhaltig lösen!“

Weiteres unter: www.kinderarmut-hat-folgen.de/


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