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Der Plan der Bundesagentur für Arbeit, Langzeitarbeitslose als Hilfskräfte in der Pflege von Demenzkranken einzusetzen, ist aus verschiedenen Gründen menschenverachtend. Eine Analyse von Siegfried Heim in Telepolis analysiert die gedanklichen Grundlagen und die Folgen.
Hinweis von Manuel Franzmann – Danke!
Evangelische Kirche läutet Alarmglocken für das Grundeinkommen in Namibia
Ökologisches Grundeinkommen - eine emanzipative Variante des Green New Deal?
Notfinanzierung für das Grundeinkommen in Namibia wird fortgesetzt
Impulstagung der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche zum Grundeinkommen im März 2012
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3 Kommentare:
Neben der Diskriminierung der betroffenen Gruppen und der Entwertung sozialer Arbeit (Ausbildung, Status, Entlohnung) wird immer deutlicher, dass sich unter den Arbeitnehmern eine Zweiklassengesellschaft etabliert und manifestiert. Menschen, die sich in der Mühle des Job-Centers befinden, werden es auf dem 1. Arbeitsmarkt immer schwerer haben, eine Stelle zu finden.
Schein, Lüge und Umdeutung der Sprache (Hilfe statt Zwangsarbeit) hat längst begonnen und führt in letzter Konsequenz zur Entdemokratisierung. Deutlicher kann man die heutigen Probleme kaum noch vorgeführt bekommen. Die sozialen Strukturen in einer globalen Welt tragen nicht mehr und bedürfen einer neuen Ordnung im Sinne eines BGE.
Wir müssen Wege finden, diese Bürger besser gesellschaftlch zu integrieren. Ein Grundeinkommen kann ein Weg für dieses Ziel sein.
Finanzierungtricks, die die Kosten niedrig aussehen lassen oder an Notwendigem sparen, helfen uns hier nicht weiter. Güterwirtschaftlich betrachtet müssen die geschaffenen Werte für alle reichen, auch für Pflegebedürftige, die selbst nicht dazu beitragen. Also müssen auch andere für sie mit arbeiten; die Güter, die sie brauchen, müssen auch erwirtschaftet werden. Das ist unabhängig davon, ob die Pflege privatwirtschaftlich, durch Umlage oder durch Steuer finanziert wird. Es sollen aber alle dazu beitragen, nicht nur die Arbeitenden.
Dass hohe Steuersätze leistungsfeindlich seien unnd dass die Steuer nicht über 50% sein solle, ist natürlich mit Vorsicht zu genießen. Eine angemessene Behandlung Pflegebedürftiger hat ihren Preis. Aber es kommt nicht darauf an, wie viel mir abgezogen wird, sondern wie viel mir bleibt. In den sechziger Jahren des letzen Jahrhunderts waren die Abzüge zwar niedriger, der Lebensstandard aber auch; trotzdem waren die Menschen
weitestgehend zufrieden.