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Das Institut für neue soziale Antworten (INSA) ist gegründet worden. Seine Internet-Präsentation gibt Auskunft:
„Ziel des Institutes ist es, Antworten zu erarbeiten, wie durch wirtschaftliche Freiheit und gesellschaftliche Mitwirkung soziale Sicherheit garantiert werden kann. Uns bewegt unter anderem, wie Familien gestärkt, ein bedingungsloses Grundeinkommen umgesetzt, Arbeit umfassender anerkannt, zu bürgerschaftlichem Engagement motiviert und Generationengerechtigkeit ermöglicht werden kann.“
Leiter des Instituts ist Hermann Binkert, der als Staatssekretär in der thüringischen Landesregierung unter dem damaligen Ministerpräsidenten Dieter Althaus für die Entwicklung des Konzepts eines „Solidarischen Bürgergeldes“ zuständig war. Es sind verschiedene Arbeitsbereiche definiert, z.B. Gesundheitspolitik (Ingmar Kumpmann), Familie (Michael Opielka) und Grundeinkommen (Dorothee Schulte-Basta). Wolfgang Strengmann-Kuhn gehört dem Beirat an.
Sitz des Instituts ist Erfurt, es gibt ein Büro in Berlin und Zweigniederlassungen in Polen (Olsztyn) und Frankreich (Paris) – wohl in erster Linie den persönlichen Netzwerken des Institutsleiters geschuldet. Da die Hauptakteure regional verteilt sind, dürfte die Arbeitsweise eher einem Netzwerk als einem Institut im engeren Sinn entsprechen.
Es ist wohl kein Zufall, dass das Kürzel INSA der unaussprechlichen Abkürzung des marktradikalen Gegners INSM ein wenig ähnlich sieht. Auch das „Institut Solidarische Moderne“ (wir berichteten) klingt verwandt. Aber Verwechslungen sind ausgeschlossen: Am (alphabetischen) Anfang stehen die Guten.
Viel Erfolg und langen Atem!
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