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In einer im Mai 2010 erschienene Studie des Insituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Forschungsinstituts der Bundesagentur für Arbeit, wird vor allem die Situation der besonders scharf sanktionierten jungen Arbeitslosen dargestellt. Grundlage der Studie sind ausführliche Interviews „mit 26 Fachkräften aus Vermittlung und Fallmanagement in neun ARGEn und zwei Optionskommunen“. Erkennbar wird also die Sicht der Jobcenter-Mitarbeiter_innen, die Sanktionen verhängen. Eines der Ergebnisse: „Interviewte Fachkräfte aus ARGEn und Optionskommunen beurteilen die milden Sanktionen beim Meldeversäumnis eher positiv, die scharfen Sanktionen eher negativ. Teils massiv kritisieren sie die Streichung der Kostenübernahme für Miete und Heizung.“
In Vorbereitung ist eine Studie, die die Sachlage aus Sicht der Betroffenen beleuchten wird, ebenfalls basierend auf Interviews.
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