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Eine kritische Stimme zum Grundeinkommen

Hier möchte ich meine spontane Reaktion auf den Artikel in der „Frankfurter Neuen Presse“ anbringen, in dem über das Grundeinkommens-Dossier berichtet wird.

Ich war oft und lange genug arbeitslos und bin nicht unbedingt eine Person, die im Leben leicht zurecht kommt. Trotzdem finde ich das Modell „Grundeinkommen für jedermann“ nicht ansprechend.

Unserer zivilisierten Gesellschaft fehlt zum Großen Teil das Empfinden für die Bedrohung unser eigenen Existenz. Jetzt wird es für den HarzIV-Empfänger etc. zur Realität. Da ich z.B. die Angst, die Wohnung demnächst zu verlieren selbst erlebt habe, weiß ich, wovon ich spreche. Die Bedrohung der Existenz gehört für mich zum Leben. Das Prinzip ist „Fressen oder gefressen werden“.

Natürlich finde ich das soziale Netz gerade vor diesem Hintergrund umso wichtiger. Man soll sich um die kümmern, die nicht oder nur sehr schwer arbeiten können. Das könnte so etwas wie bedürftigkeitsentsprechende Zuwendung sein.

Dann wäre da noch die persönliche Entscheidungsfreiheit: Jeder kann tun und lassen, was er will. Das schließt für mich die Entscheidung ums eigene Überleben zu kämpfen mit ein. Wird dem Menschen die Möglichkeit genommen, für seine Existenz zu kämpfen, kann er sehr gut in Depression und dergleichen versinken. Oder woher kommt sonst der Trend zu psychischen Krankheiten in unserer Gesellschaft?

Ich wäre eher dafür, wir schließen uns im Kampf ums Überleben zusammen und greifen uns dabei gegenseitig unter die Arme, wo einer nicht mehr alleine klar kommt, als dass wir dieses grundlegende Bedürfnis verschütten.

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30 Kommentare:

  1. schrieb am 28.01.09 um 18:15 Uhr ( Permalink ):
    Jedem ist es beim Grundeinkommen selbst überlassen, ob er es in Anspruch nehmen will oder nicht; wer den Kick braucht, selbst auf eigenen Beinen stehen zu wollen und dafür alles zu tun, nur um an Geld zu kommen, kann das Grundeinkommen gemeinnützigen Vereinen zukommen lassen und damit andere unterstützen. Jeder hat die Freiheit "Nein" zu sagen - auch zum Grundeinkommen.

    Das Problem an der Freiheit, die mit einem Grundeinkommen gewährt wird, ist tatsächlich, wie im Artikel geschrieben, dass man mit dieser neu gewonnenen Art der Freiheit erst lernen muss, umzugehen.

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  2. schrieb am 28.01.09 um 20:19 Uhr ( Permalink ):
    Existenzangst als Motivator ist keine gute Idee. "Angst fressen Seele auf". Wer nicht weiß, was er morgen zu essen hat, kümmert sich nicht um eine sinnvolle Arbeit, sondern nur um sein Brot für morgen. Wer von seiner Existenzangst befreit ist, ist wirklich frei, sich eine Tätigkeit oder Arbeit zu suchen, die er gerne macht, die ihn ausfüllt, in der er sich verwirklichen kann, die anderen nützt.

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  3. Brian
    schrieb am 28.01.09 um 20:41 Uhr ( Permalink ):
    Ich finde auch, wir sollten uns alle zusammenschließen und uns gegenseitig unter die Arme greifen - mit einem bedingungslosen Grundeinkommen.

    Es ist die Armut, die krank macht, die Perspektiv- und Hoffnungslosigkeit vieler Hartz-IV-Empfänger/-innen, das führt zu psychischen Krankheiten. Menschen, deren Existenz gesichert ist, können ganz anders handeln, frei und selbstbewusst.

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  4. Blumenkind
    schrieb am 28.01.09 um 21:58 Uhr ( Permalink ):
    Merkwürdig: Wir sollen, so meint eine Frau Susanne Gönner, gegen das Grundeinkommen weiter um unsere Existenz kämpfen! Also weiter mit Arbeitszwang, Kinderarmut, Demütigung... Damit wir was zum Ankämpfen haben, ja? Warum sollen wir um unsere Existenz kämpfen, wenn es auch anders geht? Das frage ich Sie und werde verdammt ärgerlich, als Mutter vieler Kinder, die am Existenxminimum lebt!

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  5. Konstantin Mecker
    schrieb am 29.01.09 um 09:37 Uhr ( Permalink ):
    Kämpfen und kämpfen sind zweierlei. Susanne Gönner erlaubt nur kämpfen "jeder für sich allein" und auf eigene Rechnung, Blumenkind hingegen will "kollektives Kämpfen" um ein gemeinsames Konzept, das sie für tragfähig hält.

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  6. schrieb am 31.01.09 um 19:54 Uhr ( Permalink ):
    "Fressen oder gefressen werden" - Ein unumstößliches Naturgesetz im Kampf zwischen den Arten im Pflanzen- und Tierreich.
    Der Mensch jedoch als vernunftbegabtes Wesen sollte doch in der Lage sein, gerade dieses "Wolfsgesetz" zu durchbrechen. Wozu sonst setzt er seinen Verstand ein für den technischen Fortschritt - vielfach auf Kosten der Natur,,,

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  7. Günter
    schrieb am 07.02.09 um 00:43 Uhr ( Permalink ):
    Beim Lesen des Beitrages von Susanne Gönner kam mir die Erinnerung an folgenden Spruch aus dem Hinterkopf: „Was uns nicht umbringt, macht uns nur noch stärker“. – Der stammt aus unseligen Zeiten, die ich uns nicht noch mal herbeiwünsche.

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  8. schrieb am 08.02.09 um 12:28 Uhr ( Permalink ):
    Die Möglichkeit einer gerecht-vergüteten Erwerbstätigkeit nach gehen zu können, ist ein Auslaufmodell des 20. Jh. Ein sozialdemokratisches bedingungsloses Grundeinkommen wäre ein sinnvolle Alternative zu: Ausbeutung von Mensch und Natur, Angst, Unsicherheit, Armut. Viele Erwerbstätige werden in Perspektivlosigkeit und Existenzängste getrieben durch Missmanagement und Betreiben von Arbeitgebern. Vielleicht beendet ein sozialdemokratischen bedingungsloses Grundeinkommen dieses Verhalten und führt vom Individualismus zum Netzwerk des Sozialen.

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  9. schrieb am 13.02.09 um 16:23 Uhr ( Permalink ):
    Die Vorstellung, dass durch "Kämpfen" eine Weiterentwicklung stattfindet - am besten noch nach dem Motto "der stärkere setzt sich durch" - fundiert auf einem Missverständnis: Die wirklich wesentlichen Entwicklungsschritte sind dadurch zustande gekommen, dass sich etwas "zusammengetan" hat: Atome zu Molekülen. Moleküle zu Zellen. Einzeller zu komplexen Organismen. Organismen zu kleinen Gemeinschaften. Wir haben die große Gnade, gerade kurz vor der nächsten richtig großen Stufe der Evolution zu stehen: Individuen zu einer Gemeinschaft bzw. sogar kleine Gemeinschaften zu einer großen Gemeinschaft. Dabei verliert Individualität keineswegs an Wichtigkeit (jedes Individuum ist einzigartig und unersetzbar) - aber das Bewusstsein der Individuen erfasst einfach mehr und mehr, dass wir Teil eines Ganzen sind. Die "Einzeller" dieses großen Organismus ("Planet Erde") *müssen* aufhören, sich gegenseitig zu bekämpfen. Ein Grundeinkommen ist meiner Ansicht nach ein natürlicher Schritt in dieser Entwicklung: Wir Menschen sorgen auch für die Ernährung aller unserer Zellen und lassen nicht zu, dass sie sich gegenseitig bekämpfen, nur um zu "überleben". Es ist wirklich Zeit, den Überlebenskampf zu beenden. Depression entsteht, wenn man so überfordert ist, dass das Individuum irgendwann zusammenbricht - wenn man zu lange nicht auf die innere Stimme hört. Da hilft dann nur Geduld und Liebe.

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  10. Thomas Weskamp
    schrieb am 14.02.09 um 21:12 Uhr ( Permalink ):
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Grundeinkommen bereits alle Wünsche und Bedürfnisse eines Menschen erfüllen kann. Schließlich wäre damit nur die Möglichkeit gegeben, frei und ohne Sorge vor Wohnungsnot, Kinderarmut und Krankheit die Tür aufzustossen zu vielen Dingen, die eben nicht materiell, aber dennoch existenziell sein können. Wäre es nicht schön, mehr Zeit für seine Kinder zu haben? Sich mehr um den alten und kranken Nachbarn oder die Eltern zu kümmern? Im Tier- oder Umweltschutz tätig zu sein? Dafür hat man keine Zeit, wenn man ums Überleben kämpft. Allerdings stellt sich hier einmal mehr die Frage, inwiefern man überhaupt Möglichkeiten sehen WILL !!!!

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  11. Arnd
    schrieb am 19.02.09 um 11:00 Uhr ( Permalink ):
    Ich kann Susanne nur zustimmen. Selber habe ich zwar keine Existenzbedrohung erlebt, bin aber überzeugt davon, dass es Antrieb jeden menschlichen Handelns ist, selber zu überleben und sich durchzusetzen. Dies gilt übrigens nicht nur für Menschen, sondern für jedes Lebewesen. Des Weiteren gilt dies nicht erst seit heute, sondern seit es Menschen gibt. Jede Gesellschaftsform wird davon bestimmt, dass jedes Individuum eine Leistung erbringt. Diesem Prinzip haben wir unseren relativ (im Vergleich zu anderen) großen Wohlstand zu verdanken. Andere Formen der gesellschaftlichen Organisation haben nur sehr sehr kurz überlebt. Wird den Menschen die Triebfeder des eigenen Fortkommens genommen, führt dies zur Degeneration.

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  12. Rod Sanchez
    schrieb am 25.02.09 um 22:53 Uhr ( Permalink ):
    Ich sehe mich selber als ein Opfer des "Kampfes ums Überleben." Weil ich keine andere Arbeit finde, muss ich eine zermürbende und gesundheitsschädliche Callcentertätigkeit für einen Hungerlohn ausüben. Die Arbeit in einer Beschwerdehotline einer Telefongesellschaft zermürbt auf Dauer die Seele. Im Privatleben vertraue ich niemanden mehr. Ich frage mich immer "Ist das jemand, der mich in der Hotline mit Schimpfwörtern überziehen würde?" Das ständige Arbeiten am PC mit Maus und Tastatur hat bei mir eine chronische Sehenscheidenentzündung verursacht. Weiterhin hatte ich bereits zwei Hörstürze durch diese Arbeit. Im Saal des Callcenters sitzen 100 Leute dicht an dicht, Ellenbogen an Ellenbogen. Niemand darf ohne Erlaubnis aufstehen und den Platz verlassen, auch wenn man sich fast schon in die Hose macht. Im Saal ist es laut, damit man die Anrufer überhaupt verstehen kann muss man das Headset entsprechend laut stellen. Wenn ich nach der Arbeit rauskomme höre ich alles nur noch dumpf und von einem hohen Pfeifton untermalt. Die Winterszeit bedeutet, dass wir 2-3 Monate am Stück erkältet sind. Durch das enge Zusammensitzen im Saal steckt man sich immer wieder bei Kollegen an. "Krankfeiern" ist im Callcenter überhaupt nicht gerne gesehen. Es werden hochnotpeinliche "Rückkehrgespräche" geführt, wo der Arbeitgeber versucht etwas über die Diagnose zu erfahren oder private Dinge aushorcht wie z. B. familiäre Ereignisse oder ein Fernstudium um daraus ein absichtliches Fernbleiben von der Arbeit zu konstruieren.
    Wegen des Überlebensdrucks müssen wir Arbeitsbedingungen ertragen, die Seele und Körper nachhaltig schädigen. Das kann es doch wirklich nicht sein.
    Mit einem Grundeinkommen müsste sich niemand aufgrund des Überlebensdrucks in einem Callcenter zum geistigen und körperlichen Wrack machen lassen. Nicht umsonst bekommen Callagents kaum eine private Berufsunfähigkeitsversicherung und wenn, dann nur in der höchsten Risikoklasse wie Dachdecker, weil man eben nach einigen Jahren im Callcenter so ruiniert ist, dass man praktisch keinen Beruf mehr ausüben kann. Jeder im Callcenter hofft, nach spätestens ein paar Monaten rauszukommen. Junge Leute schaffen das meist, aber wer ein bestimmtes Alter überschritten hat bleibt dort solange, bis ihn der Job völlig krank gemacht hat um dann in den Dauerkrankenstand und anschließend in Hartz IV zu fallen.
    Ein Grundeinkommen würde auf jeden Fall verhindern, dass sich Menschen wegen des Überlebensdrucks gesundheitlich ruinieren lassen müssen.

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  13. Thorsten
    schrieb am 17.03.09 um 09:24 Uhr ( Permalink ):
    Ich möchte noch einen weiteren Aspekt zur Wirkung des Grundeinkommens einbringen: Man stelle sich folgenden - leider nicht allzu seltenen - Fall vor. Eine alleinerziehende Mutter erhält keinen Unterhalt für die Kinder von deren Vater. Aus diesem Grund springt die Wirtschaftliche Jugendhilfe ein und leistet nach Erledigung der Formalitäten Unterhaltsvorschuss. Gleichzeitig wird dann versucht, diese Vorleistung vom Vater zurückzuholen. In vielen Fällen gelingt dies nicht. Es wird eine Unterhaltsklage angestrengt. Unabhängig davon, ob am Ende der Vater leistungsfähig ist und der Staat seine Leistung erstattet bekommt. Der Aufwand entsteht trotzdem. Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen entfiele all der Aufwand. Die Mutter müsste sich keine Sorgen über den Lebensunterhalt ihrer Kinder machen und könnte sich auf wichtigere Aufgaben wie die Erziehung konzentrieren. Auch eine unterhaltsrechtliche Auseinandersetzung mit dem Vater bleibe ihr erspart. Schließlich und endlich könnten die Behörden und Gerichte hier völlig außen vor bleiben. Die Entkrampfung mancher Sachverhalte würde dieser Gesellschaft sehr gut tun.

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  14. Wolfgang Lüdbach
    schrieb am 17.03.09 um 18:25 Uhr ( Permalink ):
    @Thorsten

    Ich kann kaum glauben, dass Sie diesen Nebeneffekt des Grundeinkommens auch noch als positiv darstellen. Mit dem Grundeinkommen geht ein Ausstieg aus dem Unterhaltsrecht einher (erwähnt das irgendjemand, oder nehmen wir das einfach so hin?). Frauen könnten sich nach Belieben trennen und wären mit ihren Kindern versorgt. Sind sie dem Vater böse, könnten sie ihre Kinder dem Vater vorenthalten. Wie die Vergangenheit gezeigt hat: Niemand wird dem Vater helfen können. Der ist seine Kinder dann los. Was aber wohl noch schlimmer ist: Das Grundeinkommen könnte dazu verwendet werden, mit Kindern Geschäfte zu machen. Im einfachsten Fall geht die Frau einer Prostitutionstätigkeit nach, bietet Sex ohne Gummi an, und bekommt dann alle 2 Jahre ein Kind, dessen Vater sie bei der Geburt nicht angibt (kennt sie ja auch nicht). Sie ist dann Alleinerziehende und nur sie hat das Sorgerecht. Den Kindern werden die Väter lebenszeitlich vorenthalten. Vom Grundeinkommen der Kinder bringt die Frau einen Teil regelmäßig auf die Bank. Wenn sie geschickt ist, hat sie mit Mitte 40 ausgesorgt. Hier sind Nebenwirkungen möglich, die mit unserem üblichen Ethikverständnis in keinster Weise zu vereinbaren sind.

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  15. Reinhard
    schrieb am 18.03.09 um 08:51 Uhr ( Permalink ):
    in der Tat müssen wir erst noch lernen, wie sich die neue Freiheit in unser Leben einfügen lässt. Bisher leben wir ständig in unterschwelliger Angst. Doch das Grundeinkommen würde uns komplett befreien können, wenn wir es wollen. Wie viel Kreativität würde doch allmählich freigesetzt. Eine neue Menschenwürde könnte unser Leben bestimmen. "Zutrauen veredelt den Menschen - ewige Vormundschaft hemmt sein Reifen" sagte Freiherr von Stein. Wir würden gerne arbeiten und Dinge tun, die unseren Begabungen entsprechen. Das was wir gerne tun, machen wir gut. Die Gesellschaft würde sich in allen Bereichen erheblich entkrampfen. Die Qualität der Arbeitgeber müsste sich dramatisch zum Positiven ändern.

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  16. schrieb am 19.03.09 um 12:17 Uhr ( Permalink ):
    Wie sollen sich lauter Wirtschaftskriegs-Tote gegenseitig im Wirtschaftskrieg "unter die Arme greifen"? Nur der Starke kann dem Schwachen helfen.
    Wenn die Starken nicht helfen, haben die Schwachen nur die Chance, den egoistischen Teil der Starken gemeinsam dazu zu zwingen. Das neoliberale Gedankengut zeigt Wirkung: Die Depression kommt von Ausgrenzung der Verlierer und dem Mann-gegen-Mann Einzelkämpfer-Wirtschaftskrieg; Isolationsfolter. Nur mit BGE hat man die Freiheit, sich für Wirtschaftskrieg zu entscheiden und gegen andere zu kämpfen, ohne BGE muss man. Und das Ziel ist ja gerade die Nächstenliebe anstatt Wirtschaftskrieg gegen andere.

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  17. Thorsten
    schrieb am 19.03.09 um 15:01 Uhr ( Permalink ):
    @Wolfgang Lüdbach: Ich bitte hier zwischen Unterhaltsrecht und Sorgerecht zu unterscheiden. Insbesondere sollte dabei gleich das aktuellste Unterhaltsurteil des BGH mitberücksichtigt werden. Es ist natürlich richtig, dass hinsichtlich des Sorgerechts Regelungen gefunden werden müssen, die den Vater des Kindes nicht ganz rechtelos werden lassen. Auch sollten diese Regelungen das Wohl des Kindes (und das Recht auf einen Vater) berücksichtigen. Eine entsprechende Reform im Bereich des Sorgerechts ist aber auch ohne Einführung des BGE erforderlich. Was den von ihnen beschriebenen Missbrauch angeht: Mir fällt kein Argument ein, wie man auf vernünftige Art und Weise diesen Missbrauch verhindern kann. Allerdings sollte man diesen Nachteil mit all den Vorteilen abwägen. Jedes System hat auch seine Schattenseiten. Es stellt sich hier nur die Frage, ob dieser Paradigmenwechsel nicht langfristig auch ein Umdenken in den Köpfen der Menschen bewirkt und die Anzahl der Missbräuche unbedeutend wird.

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  18. Wolfgang Lüdbach
    schrieb am 19.03.09 um 18:55 Uhr ( Permalink ):
    @Thorsten

    Ich glaube nicht an ein Umdenken. Menschen, Unternehmen, Tiere werden jeden Vorteil nutzen, der sich ihnen bietet. Deshalb kann man den Missbrauch nur verhindern. Wie ich an anderer Stelle schon schrieb, hat das Grundeinkommen zwei Wirkungen:

    A) Es versorgt Menschen mit einem Grundeinkommen.
    B) Es versorgt auch alle Menschen, die neu geboren werden, sofort wieder mit einem Grundeinkommen. Das Geld erhalten dann die Eltern, die auf diese Weise ihren Grundeinkommensanspruch selbstständig erhöhen können.

    B) ist ein Zinseszins- oder Schneeballverfahren.

    Über A) kann man durchaus diskutieren, wobei m. E. die Höhe eher niedrig angesetzt werden sollte. B) ist dagegen nicht akzeptabel. Hier hilft m. E. nur:
    Kein Grundeinkommen für Kinder. Stattdessen Gutscheine etc. Die Diskussion sollte in diese Richtung gehen.

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  19. Jann
    schrieb am 20.03.09 um 12:56 Uhr ( Permalink ):
    Was mir noch unklar ist, wenn man ein Grundeinkommen einführt und damit nur eine Besteuerung durch Umsatzsteuer, wie ist es mit Einkommen die weit über dem Grundeinkommen (1.500 €) liegen. Es wird ja etwa so gerechnet, dass die ganzen 1.500 € komplett ausgegeben werden für die Kosten für Lebensmittel etc. Aber wie ist es mit Einkommen, die weit darüber liegen und nur zu einem Bruchteil für die Lebenshaltungskosten ausgegeben werden. Wird dann weiterhin trotz der Umstellung auf die Konsumsteuer eine Einkommensteuer ab einen Betrag von 10.000 € monatlich oder so erhoben?

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  20. schrieb am 25.03.09 um 00:31 Uhr ( Permalink ):
    @Jann,
    ja, stimmt, im reinen Konsumsteuermodell wie es Götz Werner propagiert, wird nichts mehr besteuert außer dem Konsum. Nun ist eine derart radikale Steuerreform nicht notwendig verknüpft mit dem bGE, und abgesehen davon, dass wir (SteuerbürgerInnen und -Beamte) jede Menge kostbare Lebenszeit auf extrem komplizierte Steuererklärungen verwenden, spricht natürlich nichts dagegen, den deutschen Steuerdschungel beizubehalten.



    Als weiterer charmanter Punkt in einem zukunftsfähigen politischen Programm macht sich eine solche Steuerreform aber meiner Ansicht nach ganz hervorragend. Die merkwürdig weit verbreitete Sorge, dass viel verdienende Konsumverweigerer dabei zu gut weg kämen, verstehe ich nicht so ganz, bzw. wäre mir das, wenn ich denn ein bGE (von heute 800 €) bezöge, auch ein Stück weit egal, von den sozialethisch äußerst problematischen Implikationen dieses unsäglichen "Reichen"-Diskurses gar nicht zu reden.



    Zum einen dürfte sich die Vielverdienerei erheblich relativieren, hätten denn alle, die ihre Haut zum Arbeitsmarkt tragen müssen, bei Lohn-/Gehalts-/Honorarverhandlungen das Grundeinkommen im Rücken. Und die Hälfte des Sozialprodukts würde ja de facto zur freien Entnahme in den Supermärkten bereitgestellt, da ist ja der Spielraum, aus der Vernutzung fremder Arbeitskraft Profit zu schlagen, schon mal unmittelbar an der Quelle um die Hälfte reduziert, bevor es auch nur als Gewinn oder hohes Managergehalt, Dividende oder wie auch immer vernebelt als Einkommen in Erscheinung treten kann.



    Und wenn einer dann trotzdem meint, sich noch dumm und dusselig verdienen zu müssen und es nicht mal mehr schafft, das Geld genüsslich auszugeben? Da ist Mitleid bezüglich mangelnder Lebenskunst für mein Gefühl angebrachter als Neid wegen des dicken Bankkontos. Oder sieh es einfach mal so rum: So ein Dagobert, also ein knausriger Besserverdiener mit hoher Sparquote, lässt sein Einkommen im Grunde auch zur einstweiligen Verwendung in der Gesellschaft, statt es selbst zu verzehren, das ist doch auch ok? Möchtest Du reich sterben?



    Und im übrigen: Eine Konsumsteuer mit völlig einheitlichem Steuersatz, die aber als bGE zu gleichen Teilen an die Gesamtbevölkerung verteilt wird, ergibt eine so wunderbar ansteigende und wunderbar einfach konstruierte Steuerprogression, dass es wirklich immer wieder eine Freude ist, zu rechnen: Beim Durchschnittskonsum wäre der effektive Mehrwertsteuersatz glatt 0%. Ergo: die Konsumsteuer ist die perfekte Luxussteuer.

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  21. Peter Klocke
    schrieb am 28.03.09 um 16:17 Uhr ( Permalink ):
    ... Die Menschen kommen (mit BGE) aus dem Zwang heraus, alles tun zu müssen, nur um an das Geld zu kommen – ohne Rücksicht auf die Mitmenschen. Eine Folge muss zwangsläufig sein, dass Menschen nicht mehr ausgenutzt werden können, andere Menschen nicht betrügen oder berauben müssen, viele Tätigkeiten ausgeübt werden können, die jetzt nicht bezahlbar erscheinen, die Eltern sich besser um ihre Kinder kümmern können ...

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  22. Alexander Arnoldi
    schrieb am 03.04.09 um 23:14 Uhr ( Permalink ):
    @Wolfgang Lüdbach
    Mit dem bGE läuft einiges ja gerade ganz anders ab, das muss auch in deinem Beispiel berücksichtigt werden.
    Erstens: Prostitution als Arbeitsplatz ist selten etwas, was freiwillig gemacht wird. Das bGE soll ja gerade von solchen Arbeiten befreien, die man nur macht, weil man Geld zum Überleben braucht.
    Zweitens: Du hast geschrieben mit dem angelegten Geld der Kinder hätte die Frau ausgesorgt. Wenn jemand "ausgesorgt" hat verstehe ich darunter, dass jemand soviel Geld hat, dass die Person nicht mehr Arbeiten muss. Aber genau das ist ja auch das Ziel des bGE. Man hat nicht soviel Geld, dass man sich alles kaufen kann, aber man kann ohne arbeiten zu müssen leben.
    Drittens: Wenn man davon ausgeht, das Prostitution eine unbeliebte Arbeit ist, aber sehr stark nachgefragt wird, dann steigt in dem durch das bGE vom Druck befreiten Arbeitsmarkt auch der Wert der Arbeit, also der Lohn. Daher denke ich auch hier, dass sich eine solche Aktion mit den Kindern weniger rechnen würden als aus heutiger Sicht, wo man mit 0 starten muss.

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  23. Marcel Hanke
    schrieb am 27.07.09 um 23:17 Uhr ( Permalink ):
    Nach dem Lesen des Artikels und einiger Kommentare dazu erscheint mir doch eine andere viel grundlegendere Frage in diesem Kontext entscheidend(er) zu sein, die bereits lang und breit diskutiert wurde: In wiefern ist der Mensch noch "Tier", also seinen naturgegebenen Reflexen und Trieben immer noch unterworfen, oder hat er sich durch seine selbstgeschaffene Kultur dieser weitgehend entledigt?

    Denn eines wird das Grundeinkommen auf jeden Fall aufheben: die Bedingungen, nach denen man aus dem Überlebenstrieb heraus gezwungen sah, für Nahrung (durch Einkommen mit Arbeit) zu sorgen. Ist der Mensch also so sehr Kulturwesen geworden, dass er sich - ohne in eine Zugehörigkeitskrise (naturgebundenes Wesen oder kulturell selbstbestimmtes Individuum) zu geraten - in die neue "(existenzielle)Leidenslosigkeit" begeben kann (auch wenn das Jahre oder gar Generationen dauert), oder ist der Mensch doch noch nicht so sehr selbstbestimmt und kulturell "entnaturalisiert", so dass für ihn die Evolution immer noch die Triebfeder für alles Handeln darstellt.

    Tendieren die meisten Menschen eher zu letzter Gruppe, dann kann es tatsächlich passieren, dass diese in eine Sinnkrise o.ä. fallen können, weil ihnen nun die "natürliche Umgebung", also das Kämpfen für Nahrung und Überleben fehlt.

    Wenn sich allerdings herausstellen sollte, dass die Mehrheit der Menschen nun wirklich kulturell soweit von der Natur abgenabelt ist, dass es für sie eine Art "Befreiung" von Zwang und Kampf ist, so kann das Grundeinkommen ein wahrer Motor für weiteren Fortschritt und weitere Individualisierung werden.

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  24. Chris
    schrieb am 29.07.09 um 23:03 Uhr ( Permalink ):
    Na, ganz tolle Idee. Wie soll ich denn um meine Existenz kämpfen, wenn alle Macht von den sogenannten Eliten ausgeht, die uns seit Jahren ausbeuten und für die ganz andere Spielregeln gelten?

    Ich habe mich immer zur Mittelschicht gehörig gefühlt, habe eine sehr gute Ausbildung, konventionelles Abitur mit 18, eine gute kaufmännische Ausbildung und eine rund 30jährige breit gefächerte Berufserfahrung (zweisprachig, international). Jetzt haben mich die Heuschrecken wegrationalalisiert und mir droht nach Ablauf ALG 1 das unsägliche Hartz 4 mit allen Konsequenzen bis hin zum Verlust meiner privaten Vorsorge, Haus, Absturz der Familie etc. - und am Ende Altersarmut??

    Ich will arbeiten und ich bin gut, aber leider 50 Jahre alt (eigentlich eher jung, aber das ist eine andere Diskussion). Mit einem bGE hätte ich den Kopf frei, weiter zu suchen und die Chancen würden sich ganz sicher enorm verbessern, weil ein Umdenken in den Köpfen der Mächtigen / Arbeitgeber erfolgen müsste! Das eigentliche Problem wird sein, die Macht- und Geld-"Eliten" zu knacken, denn die werden nicht zulassen wollen, dass die Masse, denen sie ihre Vermögen verdanken, nicht weiter ausgebeutet werden können. Wir leben nämlich in einer Oligarchie (nach Platon oder besser gesagt nach Polybio). Fackeln- und Mistgabeln - It´s time for another revolution. Habe fertig mit Kapitalisten-Bananenrepublik Deutschland.

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  25. schrieb am 12.09.09 um 19:11 Uhr ( Permalink ):
    Nach was strebt der Mensch? Wohl nach Glück und Wohlstand, oder? Was ist Glück? Für mich eine sinnvolle erfüllende Arbeit, die mir gerade deswegen Spaß macht, und eine gute Beziehung zu meiner Partnerin, meiner Familie oder/und meinen Freunden. In meinem Bereich habe ich die Möglichkeit, immer irgendeine Arbeit zu bekommen, um Geld zu verdienen, das mich über Wasser hält(man kriegt nicht besonders viel). Aber das was mich glücklich macht, muss ich nebenbei machen. So komme ich oft stark in Stress, dass ich mich gesundheitlich schützen muss. Wie leichter wäre es da mithilfe eines Grundeinkommens! Ich könnte mich ohne Existenzangst auf meinen Traumjob konzentrieren, ihn wirklich gut machen und dabei glücklich sein. ... Ich glaube, das Einzige was hilft, ist es, immer daran zu ARBEITEN seinen eigenen Traum zu verwirklichen. Das macht zwar nicht immer glücklicher, aber du bleibst in Bewegung und versinkst nicht in Depressionen.
    Wenn dein Atem lang genug ist kommt auch der Erfolg. ... Susanne will nur nicht, dass sich die Leute auf die faule Haut legen und vorm Fernsehen dick und doof werden!

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  26. Gipskopf
    schrieb am 17.11.09 um 17:03 Uhr ( Permalink ):
    ... und wenn dann endlich der Kampf ums tägliche Leben in den Hintergrund tritt, haben die Menschen ja vielleicht auch endlich genug Muße, sich um den Erhalt unserer eigentlichen Lebensgrundlage, des Planeten Erde zu kümmern. An Herausforderungen der menschlichen Kreativität und sinngebenden Aufgaben, wahrscheinlich sogar existentiell wichtigen Problemlösungen wird es nicht fehlen. Unsere intelligenten Fähigkeiten werden sich leider nicht nur den verbleibenden Resttätigkeiten, dem Konsum und Müßiggang hingeben dürfen.

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  27. Olaf
    schrieb am 11.12.09 um 19:57 Uhr ( Permalink ):
    Ihr schreibt mir alle so sehr aus der Seele. Leider kann ich meine Gefühle nicht so sehr in Worte fassen, so wie einige es können. Als 2-facher Familienvater und KLEINER 1 Mann Selbständiger lebe ich in ständiger Angst um die Existenz meiner Familie. Was wenn ich mal krank bin? Was wenn ich ins Krankenhaus komme? usw. usf. Dann bin ich sofort OHNE Geld da.

    Hier hat jemand etwas kluges geschrieben:

    Es ist die Armut, die krank macht, die Perspektiv- und Hoffnungslosigkeit vieler Hartz-IV-Empfänger/-innen, das führt zu psychischen Krankheiten. Menschen, deren Existenz gesichert ist, können ganz anders handeln, frei und selbstbewusst.

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  28. Karolin
    schrieb am 25.03.10 um 14:15 Uhr ( Permalink ):
    Ich bin seit sieben Jahren selbständig und lebe in ständiger Existensangst. Das geht oft genug schon damit los, dass Aufträge nicht pünktlich bezahlt werden. Kann ich aber meine Rechnungen nicht pünktlich bezahlen, laufe ich Gefahr, meine KV zu verlieren, mein Auto, dass ich für meine Arbeit aber dringend brauche...

    Ich kann beim besten Willen nicht behaupten, die Einführung des BGE würde mir etwas wegnehmen und mich anfälliger für Depressionen machen. Ganz im Gegenteil, ich würde vermutlich seit Jahren zum ersten Mal wieder eine Nacht lang angstfrei durchschlafen können und darauf freue ich mich.

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  29. Gerald
    schrieb am 27.03.10 um 13:53 Uhr ( Permalink ):
    Es ist für mich offensichtlich, dass unser Einsatz zur Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens der erste Schritt zu einer Veränderung darstellt. Die bestehenden Probleme wie Abhängigkeit von Substanzen, Umweltverschmutzung und Korruption werden mit der Einführung des BGE nicht gelöst.

    Für die meisten von uns bedeutet es vermutlich, sich erstmal neu zu orientieren und die bestehenden Werte wie Familie und Solidarität neu zu bestimmen.
    Den "Kampf um die Existenz", der bei einigen Kommentaren hier hervorsticht, als kreativen subjektiven Prozess zu begreifen, ist der Schritt, dem die Kritiker sich stellen müssen!

    Die größte Herausforderung ist zweifellos der Wegfall der Geld gesteuerten Wertehierachie und das Überwinden der Prägung aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Ich weise auch auf die Entwicklung hin, dass es soziologische Studien gibt, die schildern dass der technische Fortschritt die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins leider überholt hat - diesem Defizit zu begegnen, wird unsere wichtigste Aufgabe sein, um wirklich auf Höhe der Zeit zu leben. Es gibt also keinen Grund die Hände in den Schoß zu legen.

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  30. Stephan
    schrieb am 10.08.10 um 03:57 Uhr ( Permalink ):
    Sie benutzen meiner Ansicht nach genau das Neidargument das Dr. Kitzmüller zum Ende des Films Grundeinkommen (http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen) anspricht. Ich hatte diese Möglichkeit nicht, also sollen andere sie auch nicht erhalten. Genau das macht aber das "menschliche" Wolfsprinzip aus.

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