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	<title>Kommentare fuer Netzwerk Grundeinkommen</title>
	<link>http://www.grundeinkommen.de</link>
	<description>Freiheit - Gleichheit - Grundeinkommen</description>
	<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 06:40:05 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Straubhaar pl&#228;diert im &#8220;Spiegel&#8221; f&#252;r Grundeinkommen von Bernhard</title>
		<link>http://www.grundeinkommen.de/25/02/2010/straubhaar-plaediert-im-spiegel-fuer-grundeinkommen.html#comment-2713</link>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator> 
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 16:32:11 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.grundeinkommen.de/25/02/2010/straubhaar-plaediert-im-spiegel-fuer-grundeinkommen.html#comment-2713</guid>
		<description>Die folgenden S&#228;tze dr&#252;cken es deutlich aus: „Je h&#246;her der Anreiz zu arbeiten ist, desto einfacher wird das Grundeinkommen zu finanzieren sein. Je geringer die Arbeitsanreize sind, desto weniger wird das Grundeinkommen finanzierbar sein.“

Bei diesen und allen &#228;hnlichen &#196;u&#223;erungen erkennt man, dass der Autor offenbar nicht wei&#223;, dass der Mensch von Natur aus mehr aus seinem Leben machen m&#246;chte, als nur ein grundgesichertes Leben zu f&#252;hren. Der Mensch ben&#246;tigt keine Anreizpolitik! Die Tr&#228;ume nach einem Auto, den eigenen vier W&#228;nden oder auch der Wunsch, die eigenen Verwandten zu pflegen gen&#252;gen sich selbst, damit der Mensch auf die gro&#223;artige Idee kommt entweder etwas zu verdienen oder (f&#252;r die Pflegezeit) eben doch zu Hause zu bleiben.

Warum werden eigentlich immer diese dummen Anreizm&#228;rchen artikuliert? Das Grundeinkommen wird erst kommen, wenn die Menschen die Spezies Mensch wirklich verstehen. Es besteht sonst (gerade bei uns) die akute Gefahr, dass das Grundeinkommen nicht allen Punkten der Idee entsprechen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die folgenden S&#228;tze dr&#252;cken es deutlich aus: „Je h&#246;her der Anreiz zu arbeiten ist, desto einfacher wird das Grundeinkommen zu finanzieren sein. Je geringer die Arbeitsanreize sind, desto weniger wird das Grundeinkommen finanzierbar sein.“</p>
<p>Bei diesen und allen &#228;hnlichen &#196;u&#223;erungen erkennt man, dass der Autor offenbar nicht wei&#223;, dass der Mensch von Natur aus mehr aus seinem Leben machen m&#246;chte, als nur ein grundgesichertes Leben zu f&#252;hren. Der Mensch ben&#246;tigt keine Anreizpolitik! Die Tr&#228;ume nach einem Auto, den eigenen vier W&#228;nden oder auch der Wunsch, die eigenen Verwandten zu pflegen gen&#252;gen sich selbst, damit der Mensch auf die gro&#223;artige Idee kommt entweder etwas zu verdienen oder (f&#252;r die Pflegezeit) eben doch zu Hause zu bleiben.</p>
<p>Warum werden eigentlich immer diese dummen Anreizm&#228;rchen artikuliert? Das Grundeinkommen wird erst kommen, wenn die Menschen die Spezies Mensch wirklich verstehen. Es besteht sonst (gerade bei uns) die akute Gefahr, dass das Grundeinkommen nicht allen Punkten der Idee entsprechen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Straubhaar pl&#228;diert im &#8220;Spiegel&#8221; f&#252;r Grundeinkommen von Frank</title>
		<link>http://www.grundeinkommen.de/25/02/2010/straubhaar-plaediert-im-spiegel-fuer-grundeinkommen.html#comment-2710</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator> 
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 17:09:07 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.grundeinkommen.de/25/02/2010/straubhaar-plaediert-im-spiegel-fuer-grundeinkommen.html#comment-2710</guid>
		<description>Ich teile die Bedenken und sage:
Ein Grundeinkommen ohne Mindestlohn, macht aus dem BGE nur einen Kombilohn!

Wir werden auch weiterhin gute L&#246;hne brauchen, denn der Ansturm auf den "Arbeitsmarkt" wird da sein, auch mit BGE!
Wer sich ein Auto, Urlaub, Theaterbesuche usw. leisten will muss auch zus&#228;tzlich arbeiten, au&#223;erdem will der Mensch arbeiten, sich einbringen.
Da der Ansturm auf den "Arbeitsmarkt" gro&#223; sein wird, werden die Unternehmer versuchen die L&#246;hne zu dr&#252;cken.

Das kann ein Mindestlohn verhindern und, der Staat muss das BGE ja auch finanzieren, woher das Geld nehmen, wenn keine Steuern reinkommen, da Minil&#246;hne keine Steuern abwerfen!?  

Dann muss die Arbeitszeit gesetzlich verk&#252;rzt werden, damit m&#246;glichst viele Menschen &#252;berhaupt die Chance auf einen Arbeitsplatz haben!

Tarifl&#246;hne muss es weiterhin geben, diese durch Gewerkschaften ausgehandelt!
Allerdings bin ich dagegen, dass L&#246;hne und Geh&#228;lter prozentual steigen, das l&#228;sst n&#228;mlich die Schere zwischen Gut-, und Schlechtverdienern auch weiter auseinander klaffen.

Also, BGE ja, aber mit Mindestlohn, Arbeitszeitverk&#252;rzung, Einf&#252;hrung einer B&#252;rgerversicherung, Erhalt der Gewerkschaften, ja sogar ihre St&#228;rkung denn, was wir jetzt haben, ist ein DGB in der Defensive, au&#223;erdem k&#228;mpfen da zu viele Gr&#252;ppchen f&#252;r sich alleine!

Ein gro&#223;er Umbau der Gesellschaft ist n&#246;tig, das kann man nicht, indem man mal so einfach das BGE reinschiebt und denkt, der Rest regelt sich von selbst!

Ich bevorzuge das Modell der "BAG-Grundeinkommen", von Katja Kipping.

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich teile die Bedenken und sage:<br />
Ein Grundeinkommen ohne Mindestlohn, macht aus dem BGE nur einen Kombilohn!</p>
<p>Wir werden auch weiterhin gute L&#246;hne brauchen, denn der Ansturm auf den &#8222;Arbeitsmarkt&#8220; wird da sein, auch mit BGE!<br />
Wer sich ein Auto, Urlaub, Theaterbesuche usw. leisten will muss auch zus&#228;tzlich arbeiten, au&#223;erdem will der Mensch arbeiten, sich einbringen.<br />
Da der Ansturm auf den &#8222;Arbeitsmarkt&#8220; gro&#223; sein wird, werden die Unternehmer versuchen die L&#246;hne zu dr&#252;cken.</p>
<p>Das kann ein Mindestlohn verhindern und, der Staat muss das BGE ja auch finanzieren, woher das Geld nehmen, wenn keine Steuern reinkommen, da Minil&#246;hne keine Steuern abwerfen!?  </p>
<p>Dann muss die Arbeitszeit gesetzlich verk&#252;rzt werden, damit m&#246;glichst viele Menschen &#252;berhaupt die Chance auf einen Arbeitsplatz haben!</p>
<p>Tarifl&#246;hne muss es weiterhin geben, diese durch Gewerkschaften ausgehandelt!<br />
Allerdings bin ich dagegen, dass L&#246;hne und Geh&#228;lter prozentual steigen, das l&#228;sst n&#228;mlich die Schere zwischen Gut-, und Schlechtverdienern auch weiter auseinander klaffen.</p>
<p>Also, BGE ja, aber mit Mindestlohn, Arbeitszeitverk&#252;rzung, Einf&#252;hrung einer B&#252;rgerversicherung, Erhalt der Gewerkschaften, ja sogar ihre St&#228;rkung denn, was wir jetzt haben, ist ein DGB in der Defensive, au&#223;erdem k&#228;mpfen da zu viele Gr&#252;ppchen f&#252;r sich alleine!</p>
<p>Ein gro&#223;er Umbau der Gesellschaft ist n&#246;tig, das kann man nicht, indem man mal so einfach das BGE reinschiebt und denkt, der Rest regelt sich von selbst!</p>
<p>Ich bevorzuge das Modell der &#8222;BAG-Grundeinkommen&#8220;, von Katja Kipping.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Straubhaar pl&#228;diert im &#8220;Spiegel&#8221; f&#252;r Grundeinkommen von Karsten Wagner</title>
		<link>http://www.grundeinkommen.de/25/02/2010/straubhaar-plaediert-im-spiegel-fuer-grundeinkommen.html#comment-2709</link>
		<dc:creator>Karsten Wagner</dc:creator> 
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 14:52:46 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.grundeinkommen.de/25/02/2010/straubhaar-plaediert-im-spiegel-fuer-grundeinkommen.html#comment-2709</guid>
		<description>Herrn Wilkens macht hier leider den Fehler, die (heutigen) Zust&#228;nde eines Systems ohne BGE auf ein (zuk&#252;nftiges) System mit BGE zu &#252;bertragen. Das mu&#223; nat&#252;rlich scheitern. 

Das BGE ist ja gerade daf&#252;r gedacht, die heutigen Sozialsysteme zu ersetzen und damit &#252;berfl&#252;ssig zu machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herrn Wilkens macht hier leider den Fehler, die (heutigen) Zust&#228;nde eines Systems ohne BGE auf ein (zuk&#252;nftiges) System mit BGE zu &#252;bertragen. Das mu&#223; nat&#252;rlich scheitern. </p>
<p>Das BGE ist ja gerade daf&#252;r gedacht, die heutigen Sozialsysteme zu ersetzen und damit &#252;berfl&#252;ssig zu machen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Existenzminimum - so wenig wie m&#246;glich? Nein: so viel wie m&#246;glich! von Karsten Wagner</title>
		<link>http://www.grundeinkommen.de/10/02/2010/existenzminimum-so-wenig-wie-moeglich-nein-so-viel-wie-moeglich.html#comment-2708</link>
		<dc:creator>Karsten Wagner</dc:creator> 
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 14:37:14 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.grundeinkommen.de/10/02/2010/existenzminimum-so-wenig-wie-moeglich-nein-so-viel-wie-moeglich.html#comment-2708</guid>
		<description>Leute, die nur vom BGE leben, werden immer "arm" sein. Das folgt trivial aus der Defintion des BGE: 

Da ja jeder mindestens ein Einkommen in H&#246;he des BGE hat, einige aber mehr, liegen die, die nur das BGE bekommen, ja immer unter dem Durchschnittseinkommen. Finanziert man das BGE prim&#228;r durch Konsumsteuern m&#252;ssen die sogar deutlich unter dem Durchschnitt liegen, da die Konsumsteuer ja merklich unter 100% liegen mu&#223;.

Daher sollte man sich wirklich mal Gedanken machen, eine sinnvolle "Armutsgrenze" zu definieren und (nicht) ... "Armut" am Durchschnitts/Median-Einkommen der Bev&#246;lkerung ... definieren ....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leute, die nur vom BGE leben, werden immer &#8222;arm&#8220; sein. Das folgt trivial aus der Defintion des BGE: </p>
<p>Da ja jeder mindestens ein Einkommen in H&#246;he des BGE hat, einige aber mehr, liegen die, die nur das BGE bekommen, ja immer unter dem Durchschnittseinkommen. Finanziert man das BGE prim&#228;r durch Konsumsteuern m&#252;ssen die sogar deutlich unter dem Durchschnitt liegen, da die Konsumsteuer ja merklich unter 100% liegen mu&#223;.</p>
<p>Daher sollte man sich wirklich mal Gedanken machen, eine sinnvolle &#8222;Armutsgrenze&#8220; zu definieren und (nicht) ... &#8222;Armut&#8220; am Durchschnitts/Median-Einkommen der Bev&#246;lkerung &#8230; definieren &#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Straubhaar pl&#228;diert im &#8220;Spiegel&#8221; f&#252;r Grundeinkommen von Thomas Oberhäuser</title>
		<link>http://www.grundeinkommen.de/25/02/2010/straubhaar-plaediert-im-spiegel-fuer-grundeinkommen.html#comment-2706</link>
		<dc:creator>Thomas Oberhäuser</dc:creator> 
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 08:47:02 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.grundeinkommen.de/25/02/2010/straubhaar-plaediert-im-spiegel-fuer-grundeinkommen.html#comment-2706</guid>
		<description>"Offensichtlich soll hier das Kombilohn-Prinzip, bei dem der Staat den Unternehmen einen wesentlichen Teil der Lohnkosten finanziert, f&#252;r allgemeing&#252;ltig erkl&#228;rt werden."

Straubhaar unterscheidet scheinbar zwischen Grundeinkommen und verhandelbaren Arbeitsverh&#228;ltnissen. Wieso werden "soziale Errungenschaften" auf den M&#252;llhaufen gekehrt? Das Gegenteil ist der Fall. Die Verhandlungsposition der selbst&#228;ndigen Arbeitnehmer ist durch das Grundeinkommen gest&#228;rkt! Niemand mu&#223; mehr Arbeiten annehmen, die einem pers&#246;nlich unannehmbar erscheinen. Die Kritik von Herrn Wilkens ist f&#252;r mich nicht nachvollziehbar. Die "drei Elemente" befreien die Arbeitenden. Arbeit sollte nicht blockiert und gebremst werden. Arbeit ist einfach zu wertvoll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Offensichtlich soll hier das Kombilohn-Prinzip, bei dem der Staat den Unternehmen einen wesentlichen Teil der Lohnkosten finanziert, f&#252;r allgemeing&#252;ltig erkl&#228;rt werden.&#8220;</p>
<p>Straubhaar unterscheidet scheinbar zwischen Grundeinkommen und verhandelbaren Arbeitsverh&#228;ltnissen. Wieso werden &#8222;soziale Errungenschaften&#8220; auf den M&#252;llhaufen gekehrt? Das Gegenteil ist der Fall. Die Verhandlungsposition der selbst&#228;ndigen Arbeitnehmer ist durch das Grundeinkommen gest&#228;rkt! Niemand mu&#223; mehr Arbeiten annehmen, die einem pers&#246;nlich unannehmbar erscheinen. Die Kritik von Herrn Wilkens ist f&#252;r mich nicht nachvollziehbar. Die &#8222;drei Elemente&#8220; befreien die Arbeitenden. Arbeit sollte nicht blockiert und gebremst werden. Arbeit ist einfach zu wertvoll.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Sanktionsmoratorium bei Hartz IV von D. Zander</title>
		<link>http://www.grundeinkommen.de/20/08/2009/sanktionsmoratorium-bei-hartz-ii.html#comment-2705</link>
		<dc:creator>D. Zander</dc:creator> 
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 15:39:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.grundeinkommen.de/20/08/2009/sanktionsmoratorium-bei-hartz-ii.html#comment-2705</guid>
		<description>Ich begr&#252;&#223;e die Arbeit des Moratoriums, bin aber auch der Meinung, dass schnellstens Verfassungsbeschwerde gegen die Hartz-Sanktionen eingereicht werden mu&#223;. Drastische Zunahmen, von zum Teil v&#246;llig unqualifizierten und &#252;berforderten ARGE- und Job-Center-Mitarbeiter, die massiv bis zu 100% des Regelsatzes sanktionieren (einschlie&#223;lich Strom und Miete), treiben Menschen die ohnehin schon arm dran sind, in die Verschuldung durch Strom- und Mietr&#252;ckst&#228;nde, bis hin zur R&#228;umungsklage des Vermieters und anschlie&#223;ender Obdachlosigkeit.

Wenn unsere jetzige Regierung unter "Christlichem Sozialstaat" versteht, dass man die Menschenw&#252;rde auf das eklatanteste verletzt, bin ich ersch&#252;ttert. Nach dem Urteil des BverfG vom 9.2.2010 

"Das Grundrecht auf Gew&#228;hrleistung eines menschenw&#252;rdigen Existenzminimums ergibt sich aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG. [...] Dieses Grundrecht aus Art. 1 Abs. 1 GG hat als Gew&#228;hrleistungsrecht in seiner Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG neben dem absolut wirkenden Anspruch aus Art. 1 Abs. 1 GG auf Achtung der W&#252;rde jedes Einzelnen eigenst&#228;ndige Bedeutung. Es ist dem Grunde nach unverf&#252;gbar und muss eingel&#246;st werden, bedarf aber der Konkretisierung und stetigen Aktualisierung durch den Gesetzgeber, der die zu erbringenden Leistungen an dem jeweiligen Entwicklungsstand des Gemeinwesens und den bestehenden Lebensbedingungen auszurichten hat. Dabei steht ihm ein Gestaltungsspielraum zu."

w&#252;rde ich die Meinung vertreten, dass die Sanktionen keinesfalls mit der Verfassung in Einklang zu bringen sind. Wenn das Grundrecht auf Gew&#228;hrleistung eines menschenw&#252;rdigen Existenzminimums unverf&#252;gbar ist und eingel&#246;st werden muss, d&#252;rfen diese auch nicht sanktioniert werden.

Dadurch, dass Menschen im schlimmsten Falle durch diese Sanktionen in den Ruin und in die Obdachlosigkeit getrieben werden und dies von Mitarbeitern, die nur ihre Akten und Gr&#252;ntisch-Theorien verinnerlichen, mu&#223; SCHNELLSTEN ein Stop dieser menschenverachtenden Mittel her, denn sie sind definitiv im h&#246;chsten Grade des Menschen unw&#252;rdig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich begr&#252;&#223;e die Arbeit des Moratoriums, bin aber auch der Meinung, dass schnellstens Verfassungsbeschwerde gegen die Hartz-Sanktionen eingereicht werden mu&#223;. Drastische Zunahmen, von zum Teil v&#246;llig unqualifizierten und &#252;berforderten ARGE- und Job-Center-Mitarbeiter, die massiv bis zu 100% des Regelsatzes sanktionieren (einschlie&#223;lich Strom und Miete), treiben Menschen die ohnehin schon arm dran sind, in die Verschuldung durch Strom- und Mietr&#252;ckst&#228;nde, bis hin zur R&#228;umungsklage des Vermieters und anschlie&#223;ender Obdachlosigkeit.</p>
<p>Wenn unsere jetzige Regierung unter &#8222;Christlichem Sozialstaat&#8220; versteht, dass man die Menschenw&#252;rde auf das eklatanteste verletzt, bin ich ersch&#252;ttert. Nach dem Urteil des BverfG vom 9.2.2010 </p>
<p>&#8222;Das Grundrecht auf Gew&#228;hrleistung eines menschenw&#252;rdigen Existenzminimums ergibt sich aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG. [...] Dieses Grundrecht aus Art. 1 Abs. 1 GG hat als Gew&#228;hrleistungsrecht in seiner Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG neben dem absolut wirkenden Anspruch aus Art. 1 Abs. 1 GG auf Achtung der W&#252;rde jedes Einzelnen eigenst&#228;ndige Bedeutung. Es ist dem Grunde nach unverf&#252;gbar und muss eingel&#246;st werden, bedarf aber der Konkretisierung und stetigen Aktualisierung durch den Gesetzgeber, der die zu erbringenden Leistungen an dem jeweiligen Entwicklungsstand des Gemeinwesens und den bestehenden Lebensbedingungen auszurichten hat. Dabei steht ihm ein Gestaltungsspielraum zu.&#8220;</p>
<p>w&#252;rde ich die Meinung vertreten, dass die Sanktionen keinesfalls mit der Verfassung in Einklang zu bringen sind. Wenn das Grundrecht auf Gew&#228;hrleistung eines menschenw&#252;rdigen Existenzminimums unverf&#252;gbar ist und eingel&#246;st werden muss, d&#252;rfen diese auch nicht sanktioniert werden.</p>
<p>Dadurch, dass Menschen im schlimmsten Falle durch diese Sanktionen in den Ruin und in die Obdachlosigkeit getrieben werden und dies von Mitarbeitern, die nur ihre Akten und Gr&#252;ntisch-Theorien verinnerlichen, mu&#223; SCHNELLSTEN ein Stop dieser menschenverachtenden Mittel her, denn sie sind definitiv im h&#246;chsten Grade des Menschen unw&#252;rdig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Straubhaar pl&#228;diert im &#8220;Spiegel&#8221; f&#252;r Grundeinkommen von Mathias Schweitzer</title>
		<link>http://www.grundeinkommen.de/25/02/2010/straubhaar-plaediert-im-spiegel-fuer-grundeinkommen.html#comment-2703</link>
		<dc:creator>Mathias Schweitzer</dc:creator> 
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 19:04:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.grundeinkommen.de/25/02/2010/straubhaar-plaediert-im-spiegel-fuer-grundeinkommen.html#comment-2703</guid>
		<description>Eine gewisse Vorsicht bei Straubhaars Konzept halte ich f&#252;r angebracht. Ob das Bismarcksche Sozialsystem als eine wirklich  soziale Errungschaft bezeichnet werden kann, dar&#252;ber l&#228;&#223;t sich trefflich streiten. Es gibt auf jeden Fall Dinge, ich will es mal als soziale Besitzst&#228;nde der Menschen bezeichnen, deren wir uns nicht so einfach durch ein bGE entledigen sollten, ohne etwas Ad&#228;quates den Menschen anzubieten. Wenn wir in der Denke soweit sind, dass ein bGE wirklich existenzsichernd ist, auch von der  Definifion her, k&#246;nnen wir &#252;ber alles reden. Nur habe ich manchmal den Eindruck, dass das bGE unterschiedlich interpretiert wird. In der Wirkung sollte es nicht weiter zu einer Umverteilung von unten nach oben f&#252;hren, sondern eher umgekehrt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gewisse Vorsicht bei Straubhaars Konzept halte ich f&#252;r angebracht. Ob das Bismarcksche Sozialsystem als eine wirklich  soziale Errungschaft bezeichnet werden kann, dar&#252;ber l&#228;&#223;t sich trefflich streiten. Es gibt auf jeden Fall Dinge, ich will es mal als soziale Besitzst&#228;nde der Menschen bezeichnen, deren wir uns nicht so einfach durch ein bGE entledigen sollten, ohne etwas Ad&#228;quates den Menschen anzubieten. Wenn wir in der Denke soweit sind, dass ein bGE wirklich existenzsichernd ist, auch von der  Definifion her, k&#246;nnen wir &#252;ber alles reden. Nur habe ich manchmal den Eindruck, dass das bGE unterschiedlich interpretiert wird. In der Wirkung sollte es nicht weiter zu einer Umverteilung von unten nach oben f&#252;hren, sondern eher umgekehrt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Existenzminimum - so wenig wie m&#246;glich? Nein: so viel wie m&#246;glich! von Victor-Philipp Busch</title>
		<link>http://www.grundeinkommen.de/10/02/2010/existenzminimum-so-wenig-wie-moeglich-nein-so-viel-wie-moeglich.html#comment-2702</link>
		<dc:creator>Victor-Philipp Busch</dc:creator> 
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 16:15:50 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.grundeinkommen.de/10/02/2010/existenzminimum-so-wenig-wie-moeglich-nein-so-viel-wie-moeglich.html#comment-2702</guid>
		<description>Man wird niemals Not und Armut bek&#228;mpfen k&#246;nnen. Einerseits sind die Biographien zu unterschiedlich, um Not vermeiden zu k&#246;nnen. Andererseits ist Armut in Deutschland an dem Durchschnitt des Einkommens aller B&#252;rger gekoppelt, spiegelt also nicht wirklich existentiell bedrohliche Armut wieder. 

Das BGE ist die Basis das aktuelle System transparenter und kosteng&#252;nstiger zu gestalten und verschiedene soziale Probleme aufzugreifen (u.a. Rente und Geburtenrate). Auch sollen den Betroffenen mehr Unabh&#228;ngigkeit und damit Selbstbewusstsein auf dem Arbeitsmarkt verschafft werden. Es kann und darf aber nicht das klassische Arbeitsmodell ersetzen, andernfalls bricht es mit dem Staat in sich zusammen. Westerwelle hat hier recht: Es muss die Leistung, die verteilt wird, erwirtschaftet werden. Eine Schieflage kann sich der Staat in diesem Punkt nicht leisten. Der Staat sollte aber liberaler mit den Biographien der Menschen sein: Kein Fordern von Arbeitsleistung, sondern zur Arbeit motivieren. Keine Vorschriften zur Lebensf&#252;hrung (z.B. hinsichtlich der Wohnungsgr&#246;&#223;e, Lebenspartnerschaften,...) erlassen, sondern eine menschenw&#252;rdige Existenz erm&#246;glichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man wird niemals Not und Armut bek&#228;mpfen k&#246;nnen. Einerseits sind die Biographien zu unterschiedlich, um Not vermeiden zu k&#246;nnen. Andererseits ist Armut in Deutschland an dem Durchschnitt des Einkommens aller B&#252;rger gekoppelt, spiegelt also nicht wirklich existentiell bedrohliche Armut wieder. </p>
<p>Das BGE ist die Basis das aktuelle System transparenter und kosteng&#252;nstiger zu gestalten und verschiedene soziale Probleme aufzugreifen (u.a. Rente und Geburtenrate). Auch sollen den Betroffenen mehr Unabh&#228;ngigkeit und damit Selbstbewusstsein auf dem Arbeitsmarkt verschafft werden. Es kann und darf aber nicht das klassische Arbeitsmodell ersetzen, andernfalls bricht es mit dem Staat in sich zusammen. Westerwelle hat hier recht: Es muss die Leistung, die verteilt wird, erwirtschaftet werden. Eine Schieflage kann sich der Staat in diesem Punkt nicht leisten. Der Staat sollte aber liberaler mit den Biographien der Menschen sein: Kein Fordern von Arbeitsleistung, sondern zur Arbeit motivieren. Keine Vorschriften zur Lebensf&#252;hrung (z.B. hinsichtlich der Wohnungsgr&#246;&#223;e, Lebenspartnerschaften,...) erlassen, sondern eine menschenw&#252;rdige Existenz erm&#246;glichen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Althaus-Plus - ein Rechenexempel von Victor-Philipp Busch</title>
		<link>http://www.grundeinkommen.de/17/01/2009/althaus-plus-ein-rechenexempel.html#comment-2700</link>
		<dc:creator>Victor-Philipp Busch</dc:creator> 
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 15:39:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.grundeinkommen.de/17/01/2009/althaus-plus-ein-rechenexempel.html#comment-2700</guid>
		<description>Das Ziel ist nicht ein Auto oder &#228;hnliches zu finanzieren, sondern die Existenz zu sichern und damit die Menschen von Hartz-IV-Stigmatisierung zu befreien und ein neues Selbstbewusstsein zu schaffen. Dies wird sich auch auf die Arbeitsl&#246;hne im sog. Niedriglohnsektor auswirken. 

Die Anhebung der Steuern von 25 auf 40% ist fast eine Verdopplung und liegt beinahe beim derzeitigen Spitzensteuersatz! Das kann wohl kaum ernst gemeint sein...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ziel ist nicht ein Auto oder &#228;hnliches zu finanzieren, sondern die Existenz zu sichern und damit die Menschen von Hartz-IV-Stigmatisierung zu befreien und ein neues Selbstbewusstsein zu schaffen. Dies wird sich auch auf die Arbeitsl&#246;hne im sog. Niedriglohnsektor auswirken. </p>
<p>Die Anhebung der Steuern von 25 auf 40% ist fast eine Verdopplung und liegt beinahe beim derzeitigen Spitzensteuersatz! Das kann wohl kaum ernst gemeint sein&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Straubhaar pl&#228;diert im &#8220;Spiegel&#8221; f&#252;r Grundeinkommen von Henrik Wittenberg</title>
		<link>http://www.grundeinkommen.de/25/02/2010/straubhaar-plaediert-im-spiegel-fuer-grundeinkommen.html#comment-2697</link>
		<dc:creator>Henrik Wittenberg</dc:creator> 
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 23:14:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.grundeinkommen.de/25/02/2010/straubhaar-plaediert-im-spiegel-fuer-grundeinkommen.html#comment-2697</guid>
		<description>Zum letzten Abschnitt des Artikels („Wie hoch soll das Grundeinkommen sein?“) eine kleine Anmerkung:

„Ein hohes Grundeinkommen erfordert hohe Steuers&#228;tze, ein niedriges Grundeinkommen erm&#246;glicht niedrige Steuers&#228;tze.“

Ein relativ niedriges Grundeinkommen (600 € – 800 €) l&#228;sst aber auch gleichzeitig viele Strukturen unseres alten Sozialsystems bestehen, welche parallel finanziert werden m&#252;ssten. Bei einem h&#246;heren Grundeinkommen (1000 €– 1600 €) k&#246;nnten diese Strukturen nach und nach eingespart werden, was uns wiederum mehr finanziellen Spielraum f&#252;r die Ausgestaltung der Steuers&#228;tze gibt.

„Hohes Grundeinkommen und hohe Steuers&#228;tze verringern den Anreiz zu arbeiten, niedriges Grundeinkommen und niedrige Steuers&#228;tze verst&#228;rken den Anreiz zu arbeiten.“

Wird hier nicht der Anreiz zum Arbeiten mit dem Anreiz, zum Grundeinkommen dazu zuverdienen, verwechselt? Gerade f&#252;r die vielen, heute leider unbezahlten T&#228;tigkeiten (Ehrenamt etc.), w&#252;rde das Grundeinkommen den Anreiz zum „t&#228;tig werden“ wesentlich erh&#246;hen – wenn es denn den eigenen Lebensbedarf gen&#252;gend absichert. Verringern wir zus&#228;tzlich die Besteuerung der eigenen Arbeitseink&#252;nfte (z.B. durch den Ausbau der Verbrauchssteuern), so wird auch die finanzielle Basis eines wachsenden Grundeinkommens nicht schwinden m&#252;ssen, sondern sich sogar verbreitern k&#246;nnen.

„Je h&#246;her der Anreiz zu arbeiten ist, desto einfacher wird das Grundeinkommen zu finanzieren sein. Je geringer die Arbeitsanreize sind, desto weniger wird das Grundeinkommen finanzierbar sein.“

Man k&#246;nnte auch umgekehrt behaupten: „Je h&#246;her das Grundeinkommen ist, desto gr&#246;&#223;er wird die Arbeitsmotivation sein. Dadurch steigt die Wertsch&#246;pfung und somit wird das Grundeinkommen nachhaltig zu finanzieren sein.“</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum letzten Abschnitt des Artikels („Wie hoch soll das Grundeinkommen sein?“) eine kleine Anmerkung:</p>
<p>„Ein hohes Grundeinkommen erfordert hohe Steuers&#228;tze, ein niedriges Grundeinkommen erm&#246;glicht niedrige Steuers&#228;tze.“</p>
<p>Ein relativ niedriges Grundeinkommen (600 € – 800 €) l&#228;sst aber auch gleichzeitig viele Strukturen unseres alten Sozialsystems bestehen, welche parallel finanziert werden m&#252;ssten. Bei einem h&#246;heren Grundeinkommen (1000 €– 1600 €) k&#246;nnten diese Strukturen nach und nach eingespart werden, was uns wiederum mehr finanziellen Spielraum f&#252;r die Ausgestaltung der Steuers&#228;tze gibt.</p>
<p>„Hohes Grundeinkommen und hohe Steuers&#228;tze verringern den Anreiz zu arbeiten, niedriges Grundeinkommen und niedrige Steuers&#228;tze verst&#228;rken den Anreiz zu arbeiten.“</p>
<p>Wird hier nicht der Anreiz zum Arbeiten mit dem Anreiz, zum Grundeinkommen dazu zuverdienen, verwechselt? Gerade f&#252;r die vielen, heute leider unbezahlten T&#228;tigkeiten (Ehrenamt etc.), w&#252;rde das Grundeinkommen den Anreiz zum „t&#228;tig werden“ wesentlich erh&#246;hen – wenn es denn den eigenen Lebensbedarf gen&#252;gend absichert. Verringern wir zus&#228;tzlich die Besteuerung der eigenen Arbeitseink&#252;nfte (z.B. durch den Ausbau der Verbrauchssteuern), so wird auch die finanzielle Basis eines wachsenden Grundeinkommens nicht schwinden m&#252;ssen, sondern sich sogar verbreitern k&#246;nnen.</p>
<p>„Je h&#246;her der Anreiz zu arbeiten ist, desto einfacher wird das Grundeinkommen zu finanzieren sein. Je geringer die Arbeitsanreize sind, desto weniger wird das Grundeinkommen finanzierbar sein.“</p>
<p>Man k&#246;nnte auch umgekehrt behaupten: „Je h&#246;her das Grundeinkommen ist, desto gr&#246;&#223;er wird die Arbeitsmotivation sein. Dadurch steigt die Wertsch&#246;pfung und somit wird das Grundeinkommen nachhaltig zu finanzieren sein.“</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Straubhaar pl&#228;diert im &#8220;Spiegel&#8221; f&#252;r Grundeinkommen von Bernhard</title>
		<link>http://www.grundeinkommen.de/25/02/2010/straubhaar-plaediert-im-spiegel-fuer-grundeinkommen.html#comment-2696</link>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator> 
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 19:26:37 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.grundeinkommen.de/25/02/2010/straubhaar-plaediert-im-spiegel-fuer-grundeinkommen.html#comment-2696</guid>
		<description>Den Artikel habe ich gelesen und finde ihn recht gut. Entscheidend ist f&#252;r mich, welche Sprache verwendet wird. Was mir nicht gef&#228;llt ist die Wortwahl "Anreize f&#252;r Erwerbslose". Dies suggeriert in gewisser Weise, als ob die bisherige Anreizpolitik richtig war, aber nun die Dinge sich ver&#228;ndert haben und deshalb ein neuer Weg eingeschlagen werden muss.

Dass wir einen v&#246;llig neuen Weg brauchen, sagen ja schon immer alle. Nur haben die wenigsten eine Idee. Ich glaube, dass das BGE ein grundlegender Wandel sein wird. So grundlegend, dass schonungslos und mit allen Konsequenzen &#252;ber die aktuelle Sozial- und Steuerpolitik aufgekl&#228;rt wird. Dazu geh&#246;rt auch, dass die suggerierenden Begrifflichkeiten wie "Arbeitsanreiz" und "Arbeitslosigkeit" abgeschafft bzw. gegen "M&#246;glichkeiten des Arbeitsmarktes" eingetauscht werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den Artikel habe ich gelesen und finde ihn recht gut. Entscheidend ist f&#252;r mich, welche Sprache verwendet wird. Was mir nicht gef&#228;llt ist die Wortwahl &#8222;Anreize f&#252;r Erwerbslose&#8220;. Dies suggeriert in gewisser Weise, als ob die bisherige Anreizpolitik richtig war, aber nun die Dinge sich ver&#228;ndert haben und deshalb ein neuer Weg eingeschlagen werden muss.</p>
<p>Dass wir einen v&#246;llig neuen Weg brauchen, sagen ja schon immer alle. Nur haben die wenigsten eine Idee. Ich glaube, dass das BGE ein grundlegender Wandel sein wird. So grundlegend, dass schonungslos und mit allen Konsequenzen &#252;ber die aktuelle Sozial- und Steuerpolitik aufgekl&#228;rt wird. Dazu geh&#246;rt auch, dass die suggerierenden Begrifflichkeiten wie &#8222;Arbeitsanreiz&#8220; und &#8222;Arbeitslosigkeit&#8220; abgeschafft bzw. gegen &#8222;M&#246;glichkeiten des Arbeitsmarktes&#8220; eingetauscht werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Straubhaar pl&#228;diert im &#8220;Spiegel&#8221; f&#252;r Grundeinkommen von Surp</title>
		<link>http://www.grundeinkommen.de/25/02/2010/straubhaar-plaediert-im-spiegel-fuer-grundeinkommen.html#comment-2695</link>
		<dc:creator>Surp</dc:creator> 
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 14:15:19 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.grundeinkommen.de/25/02/2010/straubhaar-plaediert-im-spiegel-fuer-grundeinkommen.html#comment-2695</guid>
		<description>Ich teile die Bedenken &#252;berhaupt nicht, dabei bin ich ein starker Bef&#252;rworter des BGEs, wenn ich ehrlich bin ist es f&#252;r mich der sinnvollste und zukunftsweisendste gangbare Weg. Ich hoffe sogar, dass mit ihm

- endlich Subventionen in riesem Umfang abgebaut werden
- fast die gesamte B&#252;rokratie verschwindet
- dass wir keinen K&#252;ndigungsschutz mehr haben
- dass Gewerkschaften entmachtet werden
- der Staat sich aus vielen Angelegenheiten zur&#252;ckzieht, die er bisher immer, obwohl er es gut meinte, zum Schlechten ver&#228;ndert hat

Wenn man die tats&#228;chlichen Effekte all dieser ach so sozialen Errungenschaften sieht, wei&#223; man warum ich so denke.

Eventuell habe ich aber auch eine andere Vorstellung von sozial. Sozial ist f&#252;r mich, wenn in unserer Gesellschaft jeder frei entscheiden kann, was er m&#246;chte, ohne jemals in seinem Leben f&#252;rchten zu m&#252;ssen, alles zu verlieren, was er bzw. sie sich aufgebaut hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich teile die Bedenken &#252;berhaupt nicht, dabei bin ich ein starker Bef&#252;rworter des BGEs, wenn ich ehrlich bin ist es f&#252;r mich der sinnvollste und zukunftsweisendste gangbare Weg. Ich hoffe sogar, dass mit ihm<br />
 &#8211; endlich Subventionen in riesem Umfang abgebaut werden &#8211; fast die gesamte B&#252;rokratie verschwindet &#8211; dass wir keinen K&#252;ndigungsschutz mehr haben &#8211; dass Gewerkschaften entmachtet werden &#8211; der Staat sich aus vielen Angelegenheiten zur&#252;ckzieht, die er bisher immer, obwohl er es gut meinte, zum Schlechten ver&#228;ndert hat</p>
<p>Wenn man die tats&#228;chlichen Effekte all dieser ach so sozialen Errungenschaften sieht, wei&#223; man warum ich so denke.</p>
<p>Eventuell habe ich aber auch eine andere Vorstellung von sozial. Sozial ist f&#252;r mich, wenn in unserer Gesellschaft jeder frei entscheiden kann, was er m&#246;chte, ohne jemals in seinem Leben f&#252;rchten zu m&#252;ssen, alles zu verlieren, was er bzw. sie sich aufgebaut hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Straubhaar pl&#228;diert im &#8220;Spiegel&#8221; f&#252;r Grundeinkommen von Reinhard Börger</title>
		<link>http://www.grundeinkommen.de/25/02/2010/straubhaar-plaediert-im-spiegel-fuer-grundeinkommen.html#comment-2694</link>
		<dc:creator>Reinhard Börger</dc:creator> 
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 11:10:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.grundeinkommen.de/25/02/2010/straubhaar-plaediert-im-spiegel-fuer-grundeinkommen.html#comment-2694</guid>
		<description>Ich teile die Bedenken von Herbert Wilkens nicht. Eine Absicherung wird doch auch in Verhandlungen durchgesetzt, wenn ein Arbeitgeber jemanden gewinnen will, der durch das BGE abgesichert ist. Die gesetzliche Arbeitslosenversicherung deckt doch auch heute nicht das entscheidende Risiko der Dauerarbeitslosigkeit ab; wer mit dem BGE nicht zufrieden ist, kann sich doch freiwillig zus&#228;tzlich versichern. Auch Fl&#228;chentarifvertr&#228;ge k&#246;nnen &#252;berfl&#252;ssig werden, wenn niemand mehr gezwungen ist, eine Arbeit zu einem Lohn anzunehmen, der ihm nicht angemessen erscheint. Insgesamt st&#228;rkt dass BGE doch deutlich die Position der Arbeitnehmer; ein Festhalten an Bismarckschen Sozialsystemen zeugt doch vielleicht von mangelndem Vertrauen in das BGE. Es geht doch um soziale Gerechtigkeit, nicht um bestimmte Systeme zu ihrer Erhaltung.  

Am st&#228;rksten st&#246;rt mich die Furcht vor einem Einstieg in den Kombilohn, der angeblich die Arbeitgeber zu Gunsten der Arbeitnehmer bevorzugen soll. Das Grundprinzip sollte m.E. sein, dass der Staat durch das BGE f&#252;r eine gewisse Grundversorgung (f&#252;r alle!) zust&#228;ndig ist und der Markt f&#252;r alles dar&#252;ber hinaus. Wenn der Arbeitnehmer seinen Lebensunterhalt durch Arbeit verdienen muss, muss der Arbeitgeber dies bezahlen; bei funktionierendem Wettbewerb wird dieser Lebensunterhalt auf die Konsumenten umgelegt. 
Arbeitsintensiv hergestellte Waren werden dadurch im Vergleich zu maschinell produzierten verteuert; f&#252;r den Lebensunterhalt Arbeitsloser zahlt dagegen bisher die Allgemeinheit. Unternehmen k&#246;nnen auf diese Weise durch Entlassungen die Kosten f&#252;r den Lebensunterhalt auf die Gemeinschaft abw&#228;lzen. Das BGE beseitigt diese Schieflage, indem es den Lebensunterhalt generell von der Allgemeinheit tragen l&#228;sst. 

Die Aufteilung der Einnahmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist ein anderes Problem. Ich k&#246;nnte mir vorstellen, dass auch das durch das BGE gel&#246;st oder zumindest entsch&#228;rft w&#252;rde; ansonsten sind andere zus&#228;tzliche Ma&#223;nahmen n&#246;tig, aber bestimmt nicht unsere bisherigen Sozialsysteme.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich teile die Bedenken von Herbert Wilkens nicht. Eine Absicherung wird doch auch in Verhandlungen durchgesetzt, wenn ein Arbeitgeber jemanden gewinnen will, der durch das BGE abgesichert ist. Die gesetzliche Arbeitslosenversicherung deckt doch auch heute nicht das entscheidende Risiko der Dauerarbeitslosigkeit ab; wer mit dem BGE nicht zufrieden ist, kann sich doch freiwillig zus&#228;tzlich versichern. Auch Fl&#228;chentarifvertr&#228;ge k&#246;nnen &#252;berfl&#252;ssig werden, wenn niemand mehr gezwungen ist, eine Arbeit zu einem Lohn anzunehmen, der ihm nicht angemessen erscheint. Insgesamt st&#228;rkt dass BGE doch deutlich die Position der Arbeitnehmer; ein Festhalten an Bismarckschen Sozialsystemen zeugt doch vielleicht von mangelndem Vertrauen in das BGE. Es geht doch um soziale Gerechtigkeit, nicht um bestimmte Systeme zu ihrer Erhaltung.  </p>
<p>Am st&#228;rksten st&#246;rt mich die Furcht vor einem Einstieg in den Kombilohn, der angeblich die Arbeitgeber zu Gunsten der Arbeitnehmer bevorzugen soll. Das Grundprinzip sollte m.E. sein, dass der Staat durch das BGE f&#252;r eine gewisse Grundversorgung (f&#252;r alle!) zust&#228;ndig ist und der Markt f&#252;r alles dar&#252;ber hinaus. Wenn der Arbeitnehmer seinen Lebensunterhalt durch Arbeit verdienen muss, muss der Arbeitgeber dies bezahlen; bei funktionierendem Wettbewerb wird dieser Lebensunterhalt auf die Konsumenten umgelegt. <br />
Arbeitsintensiv hergestellte Waren werden dadurch im Vergleich zu maschinell produzierten verteuert; f&#252;r den Lebensunterhalt Arbeitsloser zahlt dagegen bisher die Allgemeinheit. Unternehmen k&#246;nnen auf diese Weise durch Entlassungen die Kosten f&#252;r den Lebensunterhalt auf die Gemeinschaft abw&#228;lzen. Das BGE beseitigt diese Schieflage, indem es den Lebensunterhalt generell von der Allgemeinheit tragen l&#228;sst. </p>
<p>Die Aufteilung der Einnahmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist ein anderes Problem. Ich k&#246;nnte mir vorstellen, dass auch das durch das BGE gel&#246;st oder zumindest entsch&#228;rft w&#252;rde; ansonsten sind andere zus&#228;tzliche Ma&#223;nahmen n&#246;tig, aber bestimmt nicht unsere bisherigen Sozialsysteme.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Existenzminimum - so wenig wie m&#246;glich? Nein: so viel wie m&#246;glich! von Claus</title>
		<link>http://www.grundeinkommen.de/10/02/2010/existenzminimum-so-wenig-wie-moeglich-nein-so-viel-wie-moeglich.html#comment-2693</link>
		<dc:creator>Claus</dc:creator> 
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 06:53:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.grundeinkommen.de/10/02/2010/existenzminimum-so-wenig-wie-moeglich-nein-so-viel-wie-moeglich.html#comment-2693</guid>
		<description>Meine Erfahrung mit Leuten in der Erwachsenenbildung und auch die Erfahrung von Sozialp&#228;dagogen, die ich gut kenne, ist, dass viele Leute, die ALG 2 beziehen, schon mit dem bisschen Geld, das sie 'auf die Hand' bekommen, nichts Vern&#252;nftiges anzufangen wissen. Es wird z. B. in Szene-Veranstaltungen immer wieder als b&#246;se Unterstellung angesehen, ist aber meines Erachtens einfach Fakt: Das Geld ginge in hohem Ma&#223;e f&#252;r Alkohol und Videos drauf. Man kann nun sagen, man - beispielsweise schon gar nicht die Agentur f. Arbeit - habe niemanden zu erziehen. Doch ich sehe auch nicht ein, diese Bed&#252;rfnisse staatlich zu f&#246;rdern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Erfahrung mit Leuten in der Erwachsenenbildung und auch die Erfahrung von Sozialp&#228;dagogen, die ich gut kenne, ist, dass viele Leute, die ALG 2 beziehen, schon mit dem bisschen Geld, das sie &#8216;auf die Hand&#8217; bekommen, nichts Vern&#252;nftiges anzufangen wissen. Es wird z. B. in Szene-Veranstaltungen immer wieder als b&#246;se Unterstellung angesehen, ist aber meines Erachtens einfach Fakt: Das Geld ginge in hohem Ma&#223;e f&#252;r Alkohol und Videos drauf. Man kann nun sagen, man &#8211; beispielsweise schon gar nicht die Agentur f. Arbeit &#8211; habe niemanden zu erziehen. Doch ich sehe auch nicht ein, diese Bed&#252;rfnisse staatlich zu f&#246;rdern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Straubhaar pl&#228;diert im &#8220;Spiegel&#8221; f&#252;r Grundeinkommen von AgneS</title>
		<link>http://www.grundeinkommen.de/25/02/2010/straubhaar-plaediert-im-spiegel-fuer-grundeinkommen.html#comment-2692</link>
		<dc:creator>AgneS</dc:creator> 
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 00:04:59 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.grundeinkommen.de/25/02/2010/straubhaar-plaediert-im-spiegel-fuer-grundeinkommen.html#comment-2692</guid>
		<description>Die Idee des Grundeinkommens ist m.E. durchaus schon angetreten, so einiges auf den M&#252;llhaufen der Geschichte zu werfen - und ja, da geh&#246;ren auch einige sogenannte soziale Errungenschaften wohl dazu. Die genannten Errungenschaften machen alle die Arbeit teuer und sind nicht aus der allgemeinen Wertsch&#246;pfung finanziert, sondern aus der Arbeit. - Die Arbeiter finanzieren sie selbst. Alles was daf&#252;r finanziell ausgegeben wird, kann (zumindest theoretisch) letztlich dem Lohn zugeschossen werden. Wenn daf&#252;r aus dem allgemeinen Steueraufkommen ein entsprechend hohes Grundeinkommen finanziert wird, das Arbeiten wirklich zu einer freiwilligen Angelegenheit macht, dann kann der Arbeitnehmer auch selbstst&#228;ndig die Bedingungen der Arbeit aushandeln und braucht nicht mehr den gesetzlichen Schutz, weil die Angst vor dem sozialen Abseits relativiert wird.
Der Abbau der sozialen Errungenschaften ist m.E. also durchaus mit der H&#246;he des Grundeinkommens verhandelbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee des Grundeinkommens ist m.E. durchaus schon angetreten, so einiges auf den M&#252;llhaufen der Geschichte zu werfen &#8211; und ja, da geh&#246;ren auch einige sogenannte soziale Errungenschaften wohl dazu. Die genannten Errungenschaften machen alle die Arbeit teuer und sind nicht aus der allgemeinen Wertsch&#246;pfung finanziert, sondern aus der Arbeit. &#8211; Die Arbeiter finanzieren sie selbst. Alles was daf&#252;r finanziell ausgegeben wird, kann (zumindest theoretisch) letztlich dem Lohn zugeschossen werden. Wenn daf&#252;r aus dem allgemeinen Steueraufkommen ein entsprechend hohes Grundeinkommen finanziert wird, das Arbeiten wirklich zu einer freiwilligen Angelegenheit macht, dann kann der Arbeitnehmer auch selbstst&#228;ndig die Bedingungen der Arbeit aushandeln und braucht nicht mehr den gesetzlichen Schutz, weil die Angst vor dem sozialen Abseits relativiert wird.<br />
Der Abbau der sozialen Errungenschaften ist m.E. also durchaus mit der H&#246;he des Grundeinkommens verhandelbar.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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