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Merkel, Winfried schreibt am 31.1.2012 zu
Kampagne Gewerkschafterdialog Grundeinkommen:
90 Prozent der Vermögen auf unserer Erde entstanden und vermehren sich exponentiell wachsend durch Zins und Zinseszins. Das ist ein „Grundeinkommen für die Reichsten“. Sie werden als Kreditgeber anstrengungslos immer reicher. Deshalb müssen die Kreditnehmer Zinskosten in ihren Waren- und Dienstleistungspreisen einkalkulieren. Diese Zinskostenanteile in den Preisen betragen ca. 40 Prozent (bei Immobilien und Mieten 77 Prozent).

Bei einem Zinssatz von 7,18 Prozent verdoppelt sich angelegtes Geld alle zehn Jahre, d.h. in 60 Jahren werden z. B. aus einer Million 64 Millionen (7,18 % etwa war der Zinssatz seit der Währungsreform 1948 bis 2000 in Deutschland).
2011 betrugen weltweit die Vermögen und Schulden ca. 100 Billionen Euro (in Ziffern: 1.000.000.000.000). Das weltweite Bruttosozialprodukt betrug 58 Billionen Euro. Das bedeutet, dass mit 58 Billionen die Zinsen für 100 Billionen erwirtschaftet werden müssen. Das ist unmöglich! Deshalb – mathematisch bedingt - muss das Schuldgeldsystem crashen.

Das neoliberale Wirtschaftsparadigma (Milton Friedman) ist gescheitert. Wir brauchen (weltweit) ein anderes Finanz- und Wirtschaftssystem. Erst dann haben Menschenrechte, Demokratie und ressourcenschonendes Wirtschaften eine Chance.

WEITERES UNTER:
http://www.youtube.com/watch?v=k3zxEJRhx2o&feature=watch_response_rev
http://vimeo.com/25605881
UNTERSTÜTZT:
http://www.lust-auf-neues-geld.de, http://www.ak-ggg.de/

Adam Csillag schreibt am 24.1.2012 zu
Papstbesuch und Grundeinkommen - Sozialenzykliken ernst nehmen!:
Sozialenzykliken im Gegensatz zu HARTZ IV

Zweck dieses Gesetzes war es - bewusst oder unbewusst - für alle und "für immer" deutlich zu machen, dass der arbeitslose Zustand schrecklich - abschreckend - ist. Dadurch wurde in allen Bereichen der Arbeitsgesellschaft, bis hin zur Leistungselite, die Angst vor jeglichem abweichenden Verhalten maximalisiert, weil die Sanktion - Verlust des Arbeitsplatzes - eine schreckliche u. U. lebensgefährliche ist. Man kann zwar darüber diskutieren, inwiefern der heutige Regelsatz ein Existenzminimum sichert, aber über die mit dem Arbeitslosenzustand einhergehende Entrechtung und Demoralisierung nicht.

Johannes schreibt am 23.1.2012 zu
Der Konsumsteuer-Vorschlag – ein Hindernis auf dem Weg zum bedingungslosen Grundeinkommen?:
Unter Punkt 13 plädieren Sie mit dem Argument einer rückläufigen Finanzierungsbasis für eine Einkommens- und gegen eine Konsumsteuer. Rückläufig ist in Wahrheit die Basis der Einkommenssteuer. Nach wie vor sind Rationalisierung, Effizienzsteigerung und Senkung der Lohnstückkosten die Triebkräfte hinter jeder industriellen Innovation. Das Ziel besteht darin, mit immer weniger Arbeitskräften immer mehr zu produzieren. Warum? Weil Arbeitskräfte teuer und - im Vergleich zu Maschinen - ineffizient sind. Im Gegensatz zu Menschen zahlen Maschinen jedoch keine Einkommenssteuer. Je weniger Menschen wir also im Produktionsprozess beschäftigen, desto weniger Einkommenssteuer nehmen wir ein.

Anders verhält es sich mit der Konsumsteuer. Diese wird auf das fertige Produkt und somit auf den gesamten Wertschöpfungsprozess, bestehend aus menschlicher UND maschineller Arbeit erhoben. Eine Konsumsteuer schafft also Gleichberechtigung in der Besteuerung von Menschen und Maschinen und stellt den Ertrag technischer Errungenschaften allen zur Verfügung - im Gegensatz zu heute, wo Maschinen so gut wie gar nicht besteuert werden und die Erträge in die Taschen einiger Weniger fließen. Eine hohe Konsumsteuer würde auch das Verhältnis von Warenproduktion und Dienstleistungen zugunsten letzterer verschieben. Es wäre dann bspw. günstiger, einen kaputten Schuh (analog DVD-Player, Fotoapparat...) beim Schuster reparieren zu lassen, als sich gleich wieder einen neuen zu kaufen.

Peter Scharl schreibt am 22.1.2012 zu
Kritik der Tafeln und Grundeinkommen:
Ich unterstütze den Kommentar von Herbert Wilkens total! Es geht NICHT um ENTWEDER / ODER! Wie fast immer, ist wohl "Sowohl / Als Auch" angesagt. Wir müssen auf allen Ebenen und bei allen unterschiedlichen Modellen - das BGE immer mehr am "Kochen" halten UND auch den aktuell "GeHa(r)tz-4-teilten" mit den Tafeln helfen!

AhPeh schreibt am 20.1.2012 zu
Kritik der Tafeln und Grundeinkommen:
Über die Tafeln in Deutschland
Eine Polemik

Sind die Tafeln ein Ersatzdienstleister für den Sozialstaat?

Ja, sie sind Teil der neoliberalen Agenda, die darauf abzielt, den Staat zurückzudrängen und Gemeinschaftsaufgaben zu privatisieren. Die Tafeln sind das Symptom einer Klassengesellschaft, in der die Diktatur der Vermögensbesitzer herrscht. Sie sind ihr systemischer Bestandteil und tragen zur Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse bei. Deswegen werden die Tafeln vom politischen Establishment so hofiert.

Die Tafeln sind noch mehr. Sie sind ideale Projektionsflächen für selbsterklärte Gutmenschen, die das schlechte Gewissen des Nichtbetroffenseins plagt. Die Tafeln bieten einen modernen Ablasshandel anstelle der Beichte oder der wohltätigen Spende an: "Mach mit!", ist die verlockende Botschaft. Ein idealer Spielplatz für Sozialtümelei. Auch für Unternehmen sind die Tafeln wie geschaffen. Eine kleine Spende hier, eine kleine Spende da, schon ist der ehrenwerte Imagemantel gestrickt: "Wir übernehmen gesellschaftliche Verantwortung". Billiger kann das keine PR-Agentur machen.

Und schließlich sind die Tafeln ein Geschäft. Ein Geschäft vor allem für die teilnehmende Wirtschaft. Als Logistikdienstleister sorgen die Tafeln für die kostengünstige und sozialverträgliche Entsorgung überschüssiger Warenbestände, die ansonsten auf der Müllhalde landen würden. Auf Kosten von Überproduktion und Ressourcenverschwendung sichern sich die Unternehmen so ihre Marktanteile.

Was haben die Bedürftigen davon? Zunächst einmal ein wenig Linderung ihrer akuten Not - sofern die Tafeln liefern können. Doch der Preis ist die Abhängigkeit. Die Abhängigkeit von einem neuen System der Armenfürsorge, in dem die Betroffenen überhaupt keine verbrieften Ansprüche mehr haben. Aus Anspruchsberechtigten werden Almosenempfänger.

Herbert Wilkens schreibt am 19.1.2012 zu
Kritik der Tafeln und Grundeinkommen:
Ich arbeite in einer Tafelorganisation mit, die in einer Kirchengemeinde in meiner Nachbarschaft organisiert ist ("Laib und Seele"). Die allgemeine Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen, die zu den Tafeln geführt haben, ist völlig richtig. Also müssen wir für gesellschaftliche Veränderungen kämpfen. Gleichzeitig kann ich nicht die Augen vor der unsinnigen Verschwendung von Nahrungsmitteln verschließen - auch tadellos Essbares wird in den Müll gekippt, wenn wir es nicht einsammeln. Erst recht kann ich angesichts der Hilfebedürftigkeit der vielen Menschen, die unser Angebot gerne annehmen, nicht warten, bis unsere gesellschaftlichen Ziele erreicht sind. Also werde ich an der kleinteiligen Basishilfe ebenso weiter arbeiten wie an dem sozialen Wandel in unserem Land.


Bertram schreibt am 19.1.2012 zu
Kritik der Tafeln und Grundeinkommen:
Das sind wichtige kritische Ansätze und Argumentationen. Gerade für das BGE. Tafeln sind logisch und systemisch der sich "bürgerlich-sozial" gebende, verlängerte Arm der Hartz-IV-Abschreckungspolitik. Die Wohlfahrtsverbände stecken selbst knietief in dieser Systematik. Sie profitieren einerseits davon, andererseits kritisieren sie es. Ihre Kritik an diesem pittoresken Verelendungsprogramm bleibt zaghaft und meist in der gleichen Systematik verhaftet.
Ich wünschte, sie würden die Kritik von Selke oder auch Grottian (http://www.nachdenkseiten.de/?p=5710) ernst nehmen und stärker auf das BGE zugehen.

Ralf schreibt am 16.1.2012 zu
Fragen an Ralph Boes, 2011-07-06 14:33:23">"Die Würde des Menschen ist unantastbar – Brandbrief eines entschiedenen Bürgers".
Fragen an Ralph Boes
:
Gegen GG Artikel 3 verstoßen die Behörden gern und oft, z.B. wenn Fristen willkürlich festgesetzt und mit dem SGB II begründet werden, obwohl aufgrund anderer Gesetze wesentlich längere Fristen gelten. Ein Beispiel hierfür wäre die Frist für die Abgabe der alljährlichen Steuererklärung. Laut AO § 149 Abs.2 gilt die allseits bekannte 5-Monats-Frist (31.05.), außer ein Steuergesetz (!) bestimmt was anderes. Laut der Hartz-IV-Behörde in Nottuln (NRW) ist von dieser Frist nur noch ein Drittel übrig, angebliche Rechtsgrundlage ist das SGB II - das ist allerdings ein Sozialgesetz, wo man ein Steuergesetz bräuchte. Gleichheit vor dem Gesetz: Fehlanzeige!

eckhard hensel schreibt am 11.1.2012 zu
Zum Verhältnis von Grundeinkommen und Rente mit 67:
"Unverständlich bleibt, warum die Rente mit 67 überhaupt erforderlich sein sollte."

Dazu folgender Link: http://www.heise.de/tp/artikel/33/33269/1.html
Der Sozialwissenschaftler Rainer Roth erklärt, warum das Rentenalter nicht erhöht, sondern gesenkt werden sollte.


t schreibt am 10.1.2012 zu
Nachhilfe für Nazis:
Die Idee des Grundeinkommens steht für eine selbstbestimmte, freiheitliche Lebensweise innerhalb einer Demokratie und gegen Erwerbsarbeit als Zwangssystem, in dem autoritäre und repressive Arbeitsmarktpolitik medial unterstützt Reflexion und kritisches Denken einschränkt, wodurch auch die Demokratie an sich in Gefahr gerät. Da schadet auch nicht der vorsichtige Vergleich mit einem faschistoiden Zwangssystem, in dem mit Hilfe von Propaganda ebenfalls Reflexion, kritisches Denken und Selbstbestimmtheit verhindert wird. Zugegebenermaßen hinkt der Vergleich durch den erheblichen Unterschied, dass das Zwangssystem Erwerbsarbeit Angst erzeugt, die Existenzsicherung nicht mehr gewähreisten zu können, während in einem faschistoiden Zwangssystem die Existenz als Ganzes, sprich das Leben, bedroht ist. Doch zeigt der Vergleich, dass die Grundidee des BGE einen klaren Widerspruch zu Zwangssystemen jeglicher Art darstellt und somit die Grundeinkommensidee nicht mit faschistischen Gedankengut vereinbar ist!

Claus Erbrecht schreibt am 3.1.2012 zu
Nachhilfe für Nazis:
Dass der Beitrag so lange unkommentiert hier steht, heißt ja vielleicht auch nur, dass über die Feiertage kaum jemand hier war, um zu lesen und/oder zu schreiben.

Vielleicht ist der Kommentar von Pius Lischer aber auch zu abgedreht und absurd, um darauf etwas zu antworten – so etwa ging es mir beim Lesen. Dadurch wird m.E. jdenfalls diese Website nicht fragwürdig. In Abwandlung eines berühmten Zitates mein Kommentar dazu: Es gibt nichts Richtiges im Falschen!

Anmerkung der Redaktion: Mit diesem Kommentar beenden wir diese Diskussion, da sie nichts Neues zum BGE enthält.

schlauchboot schreibt am 30.12.2011 zu
Forderung: Bedingungsloses Grundeinkommen in Europa:
Ich denke, mit dem Grundeinkommen würde sich eine wichtige FDP-Forderung erfüllen - nämlich dass sich Arbeit und Leistung wieder lohnen. Außerdem würde es mit Sicherheit zu mehr selbständiger Arbeit und Firmengründungen führen...

Archi schreibt am 28.12.2011 zu
Nachhilfe für Nazis:
Wenn solch ein Beitrag - wie von Pia Lischer seit dem 23.12. - hier so lange unkommentiert stehen kann, halte ich diese Website für fragwürdig.
Natürlich kann mit Nazis NICHT zusammengearbeitet werden, weil das eine Anerkennung des Standpunktes bedeutet.

Pius Lischer schreibt am 23.12.2011 zu
Nachhilfe für Nazis:
Warum nicht mit den Nazis zusammen arbeiten wenn es um Konsens geht?
Durch Zusammenarbeit können wir sie eventuell von ihren dummen Ansichten heilen.
Wer braucht schon Ländergrenzen beim Grundeinkommen.
Im April startet die Volksinitiative in der Schweiz. www.bedingungslos.ch

B. Schubert schreibt am 21.12.2011 zu
Leistungsgesellschaft und Grundeinkommen :
Durch ein Grundeinkommen könnte eine wirkliche realistische Bewertung der Leistung eines Arbeitnehmers für die Gesellschaft im monetären Sinne erfolgen. Die Frage ist doch: Wer leistet mehr für eine Firma, der Aufsichtsratsvorsitzende oder die Putzfrau, die abends die Werkhalle und die Büros putzt? Wer ist unentbehrlich, der Bereichsleiter oder der Mann am Fließband? Wenn niemand mehr mit Sanktionen und Gewalt gezwungen würde, die undankbaren Jobs mit skandalöser Bezahlung auszuüben, dann würde sich wohl erweisen, wie wichtig diese Jobs tatsächlich sind und der Arbeitgeber würde sich ernsthaft überlegen müssen, wie viel ihm diese Leistung denn wert ist.

Übrigens halte ich Zinsen nicht wie mein Vorredner für illegitim. Die Gegenleistung für Zinsen ist das Verborgen von Gegenständen oder Vermögen. Wer würde denn ein Haus bauen, wenn er dafür keine Miete erwarten könnte? Wer würde Geld verborgen, wenn er keine Zinsen dafür bekommen würde? Die Kirche hat im Mittelalter versucht, ein zinsloses Kreditwesen aufzubauen, als Gegenentwurf zum jüdischen Kreditwesen. Aber das hat nicht funktioniert, denn Verwaltungsaufwand und Ausfallrisiko wollen finanziert sein.
Niemand ist gezwungen, Zinsen zu bezahlen, aber zu erwarten, dass einem der Vermieter die Wohnung umsonst überlässt ist weltfremd. Wer keine Miete zahlen will, darf keine Wohnung mieten, wer keine Zinsen zahlen will keinen Kredit aufnehmen.
Wer die Legitimität von Zinsen in Frage stellt, möge dies an anderer Stelle tun, mit einem BGE hat dies nichts zu tun und eine derartige ideologische Verknüpfung schadet der Idee.
Das BGE wird nicht alle Probleme lösen, aber viele. Es soll ja auch keine Gleichverteilung der Güter bewirken sondern eine gesicherte Basis für jeden bieten, auf deren Grundlage man sich entfalten kann. Die Wirtschaft braucht, soll sie funktionieren, Initiative, Freiheit und finanzielle Anreize, nicht Gleichmacherei. Und die Wirtschaft brauchen wir nicht zuletzt zur Finanzierung des BGE, nur muss die Wirtschaft eben für die Menschen da sein und nicht umgekehrt.

Henrik Wittenberg schreibt am 17.12.2011 zu
Nachhilfe für Nazis:
Empfehlenswert wäre auch eine Weiterleitung (oder ein Hinweis) auf die folgenden Websites:
http://www.netz-gegen-nazis.de/
http://www.soziale-netzwerke-gegen-nazis.de/

Matthias schreibt am 17.12.2011 zu
Nachhilfe für Nazis:
Es war klar, das irgendwann auch die Rechten auf das Grundeinkommen kommen würden. Nun ist es leider soweit. Ich denke aber auch, dass die beste Gegenwehr eine entsprechende Aufklärung ist. Letztendlich widerspricht der Grundgedanke des Bedingungslosen Grundeinkommens dem rechten, faschistischen Gedankengut in Gänze, da es bedingungslos an JEDEN Menschen gezahlt werden soll. Sobald die Nazis dies begreifen, werden sie sich wieder davon distanzieren.

Heinz schreibt am 17.12.2011 zu
Nachhilfe für Nazis:
Gegen eine Verlinkung zu klagen halte ich für Zensur. Letztendlich zeigt der Link doch, das man mit jeder Gesinnung zu der Erkenntnis kommen kann, dass das Grundeinkommen ein guter, gangbarer Weg ist, die Zukunft zu gestalten. "Von ganz links bis ganz rechts" heißt es doch im Film ...

Ralph Boes schreibt am 16.12.2011 zu
Ralph Boes kandidiert für den Bundestag:
Ich (nicht Willi Weise) schrieb 2009: "Über der Welt liegt ein gigantischer Schatten – der Schatten eines Geldsystems, welches zu Geldgier und zu sozialer A-Moralität verführt" ... Interessant wäre zu sehen, ob Herr Klockmann das HEUTE NOCH als Wahnidee betrachtet ...
Ralph Boes

@sebdsl schreibt am 15.12.2011 zu
Die Finanzierung kommt zum Schluss:
Hi,
danke für deinen Sichtpunkt. Ich habe mich gefragt, ob es wirklich das Wichtigste, wie ich persönlich auch dachte. In Frankreich spricht man sehr viel über Finanzierung mehr als Philosophie (meine Auffassung in meiner kleinen Welt!), und ich würde das so sagen: beide sind wichtig und wir haben dich und andere die Philosophie zu verbreiten und noch andere die Finanzierung zu bedenken, Modelle vorzuschlagen und zu verbreiten. Das Grundeinkommen sagt uns das doch :) finde deinen Platz und komplett unabhängig davon, was andere machen, tue was du für richtig hältst.

Wolfram Jenke schreibt am 10.12.2011 zu
Fragen an Ralph Boes, 2011-07-06 14:33:23">"Die Würde des Menschen ist unantastbar – Brandbrief eines entschiedenen Bürgers".
Fragen an Ralph Boes
:
Ich als ehemaliger politischer Häftling der DDR finde diesen Brandbrief und die Absicht, die bestehenden diktatorischen, menschenunwürdigen Hartz-IV-Verhältnisse zu ändern, mehr als überfällig!
Ich empfinde für Menschen wie Ralph Boes absolute Hochachtung und werde mich im Rahmen meiner Möglichkeiten für seine und somit die Ziele unseres Landes im Sinne der Abschaffung von Hartz IV angagieren. Das BGE ist absolut logisch und schlüssig von Götz Werner erklärt und wer es ablehnt, tut das im Interesse verschiedener Besitzstände.

H. Bornemann schreibt am 9.12.2011 zu
Kongress "Real Alternatives" in Brüssel :
Zu dem Kongress fällt auf, dass extrem wenige Organisationen aus Deutschland teilgenommen haben und die Seite zwar in italienischen und rumänischen, französischen und englischen Versionen vorliegt, aber nicht auf Deutsch.
Auch habe ich über die sozialen Netzwerke nicht das geringste davon mitbekommen, obwohl gerade Außenwirkung für die Akzeptanz solcher Prozesse in der Öffentlichkeit von größter Wichtigkeit sind.
Schade.
woran liegt das? Wer wagt eine Einschätzung?

Ulrich Wilke schreibt am 28.11.2011 zu
Mit den Piraten zum bedingungslosen Grundeinkommen:
Auch die Partei "Soziale Alternative für Gerechtigkeit" fordert das bedingungslose Grundeinkommen.

Hucky schreibt am 26.11.2011 zu
Mit den Piraten zum bedingungslosen Grundeinkommen:
Die Idee ist grundsätzlich gut, stammt aber von Silvio Gesell und dessen glorreicher Freiwirtschaftsordnung. Allerdings geht es dabei um REALGELD, das in dem Moment an Wert gewinnt, in dem eine Arbeit oder eine versprochene Dienstleistung auch tatsächlich ausgeführt wird. Um Leistungen wie das Grundeinkommen beziehen zu können, ist es schon hilfreich, wenn man dann auch seine Arbeit oder eben eine Dienstleistung anbietet.

Einen entsprechendes Positionspapier habe ich für den kommenden Parteitag der Piratenpartei bereits eingereicht, mit deutlichem Hinweis auf die Freiwirtschaftsordnung von Silvio Gesell. Schließlich war es seine Idee.

http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2011.2/Antragsportal/PA339

Andreas Mildner schreibt am 25.11.2011 zu
Fragen an Ralph Boes, 2011-07-06 14:33:23">"Die Würde des Menschen ist unantastbar – Brandbrief eines entschiedenen Bürgers".
Fragen an Ralph Boes
:
Es gibt doch eine zumindest ebenso große Verletzung des GG Artikel 3.
Ich wohne in Ostdeutschland,die Wiedervereinigung liegt inzwischen schon über 20 Jahre zurück, und dennoch wird immer noch von Ost- und Westdeutschland gesprochen. Und obwohl die Lebenshaltungskosten hier auf dem gleichen Niveau sind wie im Westteil, sind gewisse Berufsbereiche hier extrem niedriger entlohnt. Ein Beispiel: Ein Konditor bekommt im Westen um die 12 €, in einer großen Stadt wie Dresden versucht man einen Facharbeiter mit unglaublichen 6.50-7 € abzuspeissen. Und da muss man sich noch glücklich schätzen, überhaupt eine Anstellung zu bekommen. Das heißt, man geht 40 bis hin zu 60 Stunden arbeiten und bekommt dann am Ende gerade mal 100 € mehr als würde man ALG II beziehen. Diese Abstempelung Ostdeutschlands als Niedrigstlohnsektor wird ja damit begründet, dass dadurch ein sogenannter "Standortvorteil" bestehen würde; das sollte ja eigentlich bedeuten, dass die Arbeitslosenzahlen hier niedriger sein müssten, das sind sie aber eben nicht. Ebenso kann es nicht sein, dass über Jahrzehnte keine Angleichung stattfindet.



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