Ökologisches Grundeinkommen – eine emanzipative Variante des Green New Deal?

Ronald Blaschke 06.11.2011 Druckversion

Ulrich Schachtschneider hatte sich in einem älteren Beitrag mit dem Thema Freiheit, Gleichheit und Ökologie auseinandergesetzt und dabei die Idee des ökologischen Grundeinkommens in Form eines Ökobonus skizziert, welches durch Besteuerung von Umweltverbrauch finanziert wird.

Im jüngsten Beitrag von Ulrich Schachtschneider mit dem Titel Ökologisches Grundeinkommen – eine emanzipative Variante des Green New Deal? wird nunmehr diskutiert, ob ein Grundeinkommen soziale und ökologische Schieflagen bisher propagierter Varianten eines Green New Deal vermeiden könnte und emanzipatorische Vorteile brächte: Mit dem Ökobonus soll sowohl eine Wende zu Klimaschutz und Ressourcenschonung erreicht, aber auch gesellschaftliche Solidarität und Selbstbestimmung bei der Arbeit gefördert werden, die über die Kapitaldominanz in der Produktion hinausweist.

Dr. rer.pol. , Dipl.-Ing. Ulrich Schachtschneider, Oldenburg, ist Energieberater, freier Autor, Bildungsarbeiter, Referent im Attac-Netzwerk und Mitglied im Gesprächskreis Nachhaltigkeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

2 Kommentare

Sepp Kusstatscher schrieb am 08.11.2011, 15:22 UhrDirektlink zu diesem Kommentar

Die Verbilligung der Arbeit sowie die Verteuerung der Rohstoffe und des Konsums hätten zweifelsohne eine positive Auswirkung auf Umwelt und Natur. Eine Waschmaschine würde so eher wieder repariert und nicht beim ersten Defekt weggeworfen.

volkmar schrieb am 13.06.2012, 22:43 UhrDirektlink zu diesem Kommentar

Der Vortrag, welcher in Berlin gehalten wurde, habe ich für Vortragsabende aufbereitet und ist nun unter http://www.youtube.com/watch?v=KuSeO1frQlA frei abrufbar. Gruß aus Leipzig

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