Erich-Fromm-Preis an Hartmut Rosa

Am 21.Februar 2018 verlieh die Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft dem Jenaer Soziologen und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Hartmut Rosa den Erich-Fromm-Preis 2018 für seine zeitsoziologischen Forschungen. Die Jury zeichnete ihn auch deshalb aus, weil er unentwegt danach fragt, „was eine gute Gesellschaft und ein gelingendes Leben“ ausmacht.

Dieser Frage ging Rosa auch in seiner einstündigen Fromm-Lecture nach, die er unter dem Titel „Die Quelle aller Angst und die Nabelschnur zum Leben: Erich Fromms Philosophie aus resonanztheoretischer Sicht“ im Anschluss an die Preisverleihung hielt. In seiner Fromm-Lecture ging Rosa auf die Idee des Grundeinkommens ein, die er auch in seinem Buch „Resonanz“ vertritt. Damit steht Rosa in einer Tradition mit dem Namensträger des Preises, der sich bereits 1955 in seinem Buch „Wege aus einer kranken Gesellschaft“ für ein „garantiertes Grundeinkommen für alle“ aussprach.

Die Beiträge der Preisverleihung sind im Internet zugänglich unter http://www.fromm-gesellschaft.eu/index.php/de/aktivitaeten/erich-fromm-preis/preistraeger/629-fromm-preis-2018.

* Die Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft ist Mitglied des Netzwerks Grundeinkommen. Die Gesellschaft dient der Erhaltung, Erforschung, Weiterentwicklung und Vermittlung der wissenschaftlichen Erkenntnisse und Ideen von Erich Fromm. Es geht ihr nicht nur um die Reflexion des Frommschen Gedankenguts. Ebenso wichtig ist ihr die Auseinandersetzung mit Fragen, die sich aus dem Bezug des Werks von Fromm zu aktuellen gesellschaftlichen Problemen ergeben. Günter Pohl ist in der Internationalen Erich-Fromm-Gesellschaft und im Netzwerk Grundeinkommen engagiert.

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