Grundeinkommen in der Mongolei!

Archiv 07.12.2009 Druckversion

Die Mongolei mit ihren knapp 3 Millionen Einwohnern könnte das erste Land sein, das ein armutsfestes Grundeinkommen an alle Bürger auszahlt. Gespeist werden soll das Grundeinkommen aus einem Wohlfahrtsfonds, der aus Einnahmen der landeseigenen Kupfer- und Goldminen gespeist werden soll. Das Modell knüpft an den „Alaska-Permanent Fund“ an, der 1976 durch einen Volksentscheid eingerichtet wurde und Gewinne aus der lokalen Ölförderung Alaskas an alle Einwohner verteilt.

Die diskutierte Summe von rund 1000 Dollar pro Bürger im Jahr muss in Relation zum jährlichen Durchschnittseinkommen in der Mongolei gesehen werden, das knapp 1700 Dollar beträgt.

Wirtschaftswissenschaftler in der Mongolei versprechen sich von dem Fonds wirtschaftliche Stabilität und Wachstum für das arme Land, das in der Länderrangliste der Weltbank auf Platz 151 geführt wird. Mit dem Fonds soll zugleich erreicht werden, dass sich von den Gold- und Kupferminen unabhängige Wirtschaftszweige entwickeln, da mit dem Grundeinkommen auch Arbeit außerhalb der Minen rentabel wird.

Link zu Bloomberg

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