Festakt in Wien: Erster DACH-Grundeinkommenskongress jährt sich zum 20. Mal

Der erste internationale deutschsprachige Grundeinkommenskongress vom 5. zum 7. Oktober 2005 in Wien markierte eine Zeitenwende: Er brachte bis in die Gegenwart andauernde Kooperationen zwischen österreichischen, schweizerischen und deutschen Grundeinkommensaktivist*innen und Wissenschaftler*innen auf den Weg. Das ist Anlass genug zu feiern: Am 26. September 2025 findet im Wiener Amerlinghaus unter dem Titel „Perspektiven der Grundeinkommensbewegung“ ein Festakt statt. Rückblick und Ausblick geben ein Podium mit Melina Klaus (Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt – BIEN Austria), Ronald Blaschke (deutsches Netzwerk Grundeinkommen) und Markus Härtl (Schweiz). Guy Standing (BIEN) hält den Festvortrag.
Es gibt Musik, ein Buffett und ausreichend Zeit zum Austausch und Vernetzen. Hier ist die Webseite des Veranstalters.
Die Beiträge des ersten Grundeinkommenskongresses, der den Titel „Grundeinkommen – in Freiheit tätig sein“ trug, wurde in einer gemeinsamen Publikation des deutschen und des österreichischen Grundeinkommensnetzwerks veröffentlicht, die nichts an ihrer Aktualität verloren hat. Buch und Inhaltsverzeichnis finden sich hier.
Dem ersten internationalen deutschsprachigen Grundeinkommenskongress folgte der zweite vom 5. zum 7. Oktober 2007 in Basel. Hier die Infos auf unserer Webseite und bei labournet.
Der dritte und bisher letzte Kongress fand dann vom 24. zum 26. Oktober 2008 in Berlin statt, siehe unsere Webseite und labournet.
Alle drei deutschsprachigen Grundeinkommenskongresse, an deren Organisation das deutsche Netzwerk Grundeinkommen maßgeblich beteiligt war, beflügelten und inspirierten die deutschsprachige Grundeinkommensbewegung und Wissenschaft. Daran gilt es anzuknüpfen und die Grundeinkommensdiskussion thematisch mit den aktuellen Herausforderungen der Zeit zu verbinden: sozialökologischen Transformation, Ausmerzung von Rassismus, von Ausgrenzung, Entwürdigung und Armut, Entwicklung einer lebensdienlichen Ökonomie, in deren Zentrum die Sorge um Menschen und Natur steht.