Zum jüngsten Regionaltreffen Ost unseres Netzwerks Grundeinkommen

    Ronald Blaschke 09.07.2026 Druckversion

    Wenn Grundeinkommensaktivist*innen zusammenkommen, gibt es nicht nur interessante Informationen zu Aktivitäten, sondern auch spannende Debatten. Man traf sich im Mai online.

    Im ersten Teil des Treffens wurde über die Aktivitäten des Netzwerks und seinen Regionalinitiativen informiert. Netzwerkrat Ronald Blaschke verschaffte den Teilnehmenden anhand einer Powerpoint einen Überblick über die zahlreichen Aktivitäten zum Grundeinkommen auf der Bundesebene. Diese reichten von der Mitgestaltung von Fachtagungen über Fachvorträge und Erstellungen von Publikationen bis hin zu öffentlichen Aktionen zum Grundeinkommen und Webinaren.

    Michael Uhlmann, Mitglied des Vereins Bedingungsloses Grundeinkommen Harz/Magdeburg, berichtete von einer Podiumsdiskussion in Dessau, die den Titel „Gemeinsam gegen soziale Ungleichheit: Lösungen für morgen“ trug. Ferner berichtete er davon, dass sich der Verein mittels der BGE-Bodenzeitung und Infomaterial am Friedensmarsch in Gardelegen beteiligte. Darüber hinaus nahmen Mitglieder am Friedenfestival in Magdeburg und bei diversen Festen teil. Das umfangreiche Engagement des Magdeburger Vereins komplettierte die Veröffentlichung des ersten Ausmalbuchs für Kinder zum Grundeinkommen sowie das Vorbereiten einer eigenen Ausstellung zum Grundeinkommen (online, Print).  

    Khai Phung von der Berliner Initiative Grundeinkommen hob u. a. die sichtbare Mitwirkung an Demonstrationen zum 1. Mai (Tag der Arbeit) und am 2. Mai (Kampf- und Feiertag der Erwerbslosen) in Berlin vor, ebenso die regelmäßig stattfindenden Stammtische. 

    Den zweiten Teil des Regionaltreffens eröffnete Achim von der Bewegung Extinction Rebellion. Er stellte ihre Geschichte, Zielsetzungen, Aktionsformen und Kampagnen vor. Danach wurde näher auf die Aktionswoche NoSuperReturn eingegangen. Sie wurde von uns als  Netzwerk Grundeinkommen inhaltlich mit vorbereitet. Auch haben wir in Kooperation mit Bündnispartnern an einer Presseaktion, Demo, zwei Workshops und Podiumsdiskussion mitgewirkt (wir berichteten). 

    Danach diskutierten die Teilnehmenden des Regionaltreffens die Idee, eine Kampagne zum Grundeinkommen für Künstler*innen zu initiieren. Dies fand große Zustimmung. Diskutiert wurde, ob es nicht auch klug wäre, den Spieß umzudrehen und die Kampagne auch zu einem Künstler*innen fürs Grundeinkommen zu machen.

    Zum Abschluss des Regionaltreffens entspann sich noch ein spannender Disput darüber, ob der Mensch von Grund auf gut sei, wie es Rutger Bregmann in einem seiner Bücher nahe legt.       

    Es zeigt sich, dass die Regionaltreffen des Netzwerks Grundeinkommen gut geeignet sind für den Austausch, für Informationen und für spannende Diskussionen – so auch das jüngste Regionaltreffen Ost.

    Bild: pixabay

    Einen Kommentar schreiben

    Erforderliche Felder sind mit * markiert.
    Bitte beachten Sie die Regeln für die Veröffentlichung von Kommentaren.