Emanzipatorisches Grundeinkommen als solidarische Perspektive

Ronald Blaschke 10.10.2018 Druckversion

Das Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt Österreich – B.I.E.N. Austria hat während der Internationalen Woche des Grundeinkommens ein Positionspapier veröffentlicht. In diesem wird das emanzipatorische bedingungslose Grundeinkommen als ein Baustein einer künftigen Gesellschaft gesehen, „in der die Produktion den Menschen dient – und nicht umgekehrt.“

Im Positionspapier heißt es weiter: „Erst jenseits der allgemeinen Verpflichtung zur Lohnarbeit und zum Wirtschaftswachstum entstehen die Umrisse einer Gesellschaft, die ein gutes Leben für Alle ermöglicht.“

Auf der Website grundeinkommen.at wird die Zielrichtung des emanzipatorischen Grundeinkommens wie folgt beschrieben:

„Das emanzipatorische Grundeinkommen zeigt uns den Weg zu einer solidarischen Gesellschaft, es ist ein Baustein der Veränderung – weg von einem zerstörerischen Wachstumszwang mit negativen Folgen für Mensch und Ökologie. Es geht dabei nicht bloß um Armutsbekämpfung, sondern um Teilhabe für alle Menschen verbunden mit echter Wahlfreiheit in Bezug auf die eigene Lebensgestaltung. Geschlossen werden müsse die Schere zwischen Arm und Reich, abgeschafft werden müsse jede Ausbeutung von Mensch und Natur – hier und global.“

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