Internationale Woche des Grundeinkommens 2018: „Grundeinkommen – ein Einkommen, auf das wir zählen können!“

Johannes Stirnberg 12.07.2018 Druckversion

„Grundeinkommen – ein Einkommen, auf das wir zählen können!“ So lautet das Motto der diesjährigen internationalen Woche des Grundeinkommens. Vom 17. bis zum 23. September 2018 soll mit vielen Aktionen an vielen Orten auf das Grundeinkommen aufmerksam gemacht werden.

Im Aufruf zur internationalen Woche des Grundeinkommens heißt es:

„Heutzutage brauchen alle ein Einkommen – um in vollem Umfang leben und arbeiten zu können. Erwerbsarbeit ist keine Garantie mehr für ein verlässliches Einkommen. Menschen brauchen eine andere Einkommensquelle, auf die sie zählen können – ein bedingungsloses Grundeinkommen!“

Neben den bestehenden existenzmindernden Verwerfungen, auch auf dem Erwerbsarbeitsmarkt, schüren die derzeitigen Diskussionen und Prognosen zu Digitalisierung und Industrialisierung 4.0 bei einer großen Mehrheit unserer Gesellschaft weitere Existenzängste. Ein Grundeinkommen wird diese, neben anderen positiven Effekten, gravierend verringern.

Die Grundeinkommenswoche ist eine selbstorganisierte Mitmachwoche. Der Kreativität, die soziale Dimension des BGE deutlich zu machen, sind keine Grenzen gesetzt. Natürlich unterstützt das Netzwerk Grundeinkommen: Wir stellen Material zur Verfügung, vermitteln Referierende, veröffentlichen Aktionstermine und bündeln das ganze Paket auf der Kampagnenseite zur Woche des Grundeinkommens.

Ansprechpartner: Netzwerkrat Johannes Stirnberg, stirnberg@grundeinkommen.de

4 Kommentare

Franziska von Gratkowski schrieb am 13.07.2018, 07:29 UhrDirektlink zu diesem Kommentar

So wichtig!

Christiane Klein schrieb am 13.07.2018, 11:40 UhrDirektlink zu diesem Kommentar

Wegen der hohen Mieten und Nebenkosten ist ein Grundeinkommen von mindestens 1300 - 1500 € erforderlich. Mehr sozialer Wohnungsbau würde die geringen Einkommen auch deutlich entlasten. Familienzeit für Mütter mit Kindern sollte auch stärker bei der Rente berücksichtigt werden. Altersarmut ist besonders bei Frauen weit verbreitet.

Kas Arts schrieb am 14.07.2018, 07:09 UhrDirektlink zu diesem Kommentar

Durch ein BGE würden die Mieten sinken. Denn man wäre nicht mehr an teure urbane Gebiete "gefesselt". Ein Job in der teuren Stadt oder der Peripherie wäre nicht mehr zwingend erforderlich. Den alltäglichen Stau und Verkehrswahnsinn könnte man sich schenken (ÖPNV würde erstarken). Eine Stadtflucht würde einsetzen. Dörfer und ländliche Regionen wieder aufleben. Und noch viele viele weitere positive Dinge würden geschehen. Nur ob es gewollt ist? Ängstliche Menschen wie sie momentan mehr und mehr werden, sind hörig und empfänglich für Hassprediger aller Art.

Telsche Burgardt schrieb am 14.07.2018, 11:51 UhrDirektlink zu diesem Kommentar

Ich bin ohne Wenn und Aber für das bedingunglose Grundeinkommen, denn jeder weiß, daß man nur für die Nebenkosten arbeitet und wie hoch (niedrig) die Rente sein wird.

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