Erich Fromms Verständnis von Arbeit und sein Vorschlag für ein Grundeinkommen – Tagungsbeitrag von Klaus Widerström

Ronald Blaschke 12.10.2009 Druckversion

Erich Fromm, Sozialphilosoph und Sozialpsychologe, bekennender demokratischer und humanistischer Sozialist, diskutierte bereits 1955 in seinem Buch „The Sane Society“ (dt. Wege aus einer kranken Gesellschaft) die Idee einer „universalen Existenzgarantie“.

Sein bekannter Aufsatz „Psychological Aspects of Guaranteed Income“ (dt. Psychologische Aspekte zur Frage eines garantierten Einkommens für alle) wurde als Beitrag für ein Symposium verfasst und erstmalig 1966 in Robert Theobalds „The Guaranteed Income. Next Step in the Economic Evolution?“ in New York veröffentlicht.

In seinem berühmten Werk „To Have or to Be“ (dt. Haben oder Sein) von 1976 bettete Fromm die Idee eines garantierten Grundeinkommens in eine gesellschaftstransformatorische Perspektive ein.

Kommendes Jahr jährt sich zum 110. Mal Fromms Geburtstag und zum 30. Mal sein Todestag. Grund genug, um mit seinen interessanten Ansätzen und Fragen die politische Debatte um die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens voranzutreiben.

Klaus Widerström, Mitglied des Vorstandes der Internationalen Erich-Fromm-Gesellschaft, stellt dem Netzwerk Grundeinkommen seinen Tagungs-Beitrag (pdf) über Fromms Verständnis der Arbeit und seinen Vorschlag für ein Grundeinkommen zur Erstveröffentlichung zur Verfügung.

Sämtliche Tagungsbeiträge werden im Dezember im FROMM-FORUM 14/2010 veröffentlicht.

Hier der Link zur Erich-Fromm-Gesellschaft, die auch Mitglied des Netzwerkes Grundeinkommen ist.

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