Wahlprüfsteine des Netzwerks Grundeinkommen

Ronald Blaschke 13.07.2017 Druckversion

BGE-LogoDie Wahlprüfsteine des Netzwerks Grundeinkommen zur Bundestagswahl 2107 wurden im Juli an die Parteien versendet. Auf die Antworten kann man gespannt sein. Sie werden im August auf der Website grundeinkommen.de veröffentlicht.

5 Kommentare

Frigga Wendt schrieb am 14.07.2017, 19:43 UhrDirektlink zu diesem Kommentar

Bin ich wählbar? Ich bin FÜR GRUNDEINKOMMEN - mit Haut und Haar - mit Bereitschaft im gegenwärtigen System Sanktionen zu kassieren und auch schon Jahre vor der Wahl für das BGE aktiv. Ich bin für DIREKTE DEMOKRATIE - damit wir über so wichtige Sachen wie das BGE nicht "von oben" - sondern aus der Bevölkerung heraus entscheiden und solche Entscheidungen dann auch von der Bevölkerung mitgetragen werden und sich nicht wie das nächste ungefragte Gesetz von oben anfühlen. Ich kandidiere nur "aus Notwehr" - weil eben die beiden Zugänge zur Mitbestimmung: das BGE zum NEIN sagen und "eigenes Ding machen" als auch die "echte Mitmach-Demokratie" für Gemeinschaftsbeschlüsse im Gegenwärtigen Herrschafts- und Wirtschaftssystem nicht gegeben sind. Wen meine Stimme echt "gehört" werden soll, müsste ich im Bundestag sitzen - oder zuvor wenigstens im (Ab)Wahlkampf meine Botschaften legal über meinen Wahlkreis und darüber hinaus sichtbar machen können - auch zum Anregen der Parteien. FriGGa Wendt, parteilose Direktkandidatin, angestrebter Zusatz bei der Erststimme: "grundeinkommen-für-alle.org" inspiriert und unterstützt durch die Direktkandidatur meines Kollegen Michael Fielsch aus einem beanchbarten Wahlkreis, ihre-spiegelhalter.de 2009 und 2013 hat es schon jede Menge und doch nicht überall Inititativen von Direktkandidaten gegeben - nun auch eine Partei - bei mir gibt's das ganze aber gekoppelt mit Sarkasmus als Antwort auf die sich uns bietenden Lebensabsurditäten und Realsatiren - damit machen wir uns ebenfalls über unser bevormunderisches Wahlsystem lustig und halten allen inkl. uns selbst in Bezug auf "Wahlversprechen" den Spiegel vor - schließlich "versprechen wir Ihnen vor der Wahl alles, was Sie hören wollen - versprochen" (um einen gesichterten BGE-Platz im Bundestag zu ergattern und nicht mehr als arme Hartz- und Grundsicherungsaufstocker geächtet zu werden) ;-))) . Sogar mein Arbeitsvermittler, der mich neulich in einen Sexshop verfrachten wollte, befürwortet, dass ich meine noch unbezahlte "politische Agitation" zum Beruf mache - oder sollte ich lieber erstmal finanziell ohne das Jobcenter auskommen lernen (und dafür mehr über das reden, was Arbeitgeber hören mögen?), um dann das Recht zu haben, das BGE zu finanzieren, das andere für mich im Profimodus von oben einführen werden?

Rosemarie Schachinger schrieb am 17.07.2017, 12:59 UhrDirektlink zu diesem Kommentar

Statt sündteuere Waffen herzustellen, die noch mehr Probleme schaffen, Leid und Verzweiflung bringen, Kultur und Infrastrukturen zerstören , wäre ein Bedingungsloses Grundeinkommen die preisgünstigste Möglichkeit, Frieden und Wohlstand zu schaffen .

Frank Rupprecht schrieb am 01.08.2017, 01:02 UhrDirektlink zu diesem Kommentar

@ Frigga WENDT auch ich bin für GRUNDEINKOMMEN - und ich bin auch für DIREKTE DEMOKRATIE. Da die Piratenpartei dieses und viel mehr seit Jahren in ihrem Parteiprogramm hat, bin ich seit 2012 Pirat. Schön für die im Bundestag vertretenen Partei und die AFD, dass es jetzt die Ein-Themen-Partei zum BGE gibt. Vielleicht sollte man noch eine extra Partei für direkte Demokratie aufmachen. Je mehr sich die linksliberalen Kräfte in der BRD zersplittern, desto leichter für die Mächtigen. TOGETHER WE STAND, DIVIDED WE FALL. Daher kann ich auf Ihre Eingangsfrage "Bin ich wählbar?" nur antworten: FÜR MICH NICHT

Daniel Kruse schrieb am 31.08.2017, 19:32 UhrDirektlink zu diesem Kommentar

@Frank Rupprech Es geht beim Bündnis Grundeinkommen darum, die allg. Aufmerksamkeit noch stärker auf das Thema zu lenken und den Etablierten Druck zu machen, sich mit dieser drängenden Frage endlich weiterführend zu befassen. Bislang ist zum Thema-BGE in Deutschland noch zu viel wenig passiert - in der Welt tut sich hingegen mehr. Erststimme daher einer Persönlichkeit schenken, welche auch BGE-Verfechter ist und die Zweitstimme dem Bündnis Grundeinkommen. Dann machen wir den Alten gemeinsam Dampf und es geht endlich voran Richtung "Humane Marktwirtschaft".

Sönke Dohrn schrieb am 14.09.2017, 22:24 UhrDirektlink zu diesem Kommentar

Bündnis Grundeinkommen (BGE) finde ich ein tolle Idee. Bisher gab es keine Partei, die ein "echtes" Grundeinkommen einführen wollte - nicht einmal die Linken. Von daher ist es "politisch" gesehen nicht schlimm, dass die Linken ein paar Stimmen an das Bündnis Grundeinkommen verlieren werden. Ich weiß, dass aus meinen Bekanntenkreis bisherige Nichtwähler nun die Partei BGE wählen werden. Vielleicht machen das noch ein paar mehr. Prominente Fürsprecher für ein bedingungsloses Grundeinkommen gibt es - ob diese auch die Partei BGE wählen werden weiß ich nicht: Richard David Precht und Prof. Harald Lesch bringen gute Argumente für das bedingungslose Grundeinkommen. Diese Videos sind schon einige Zeit online - länger als es die Partei BGE gibt, so dass es mich nicht verwundert das in diesen Videos davon die Rede ist, dass es keine Partei gibt, die ein bedingungsloses Grundeinkommen zum Thema hat. Doch nun gibt es das "Bündnis Grundeinkommen" - das Grundeinkommen ist nun wählbar. Vielen Dank für dieses politische Engagement!

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