BGE findet Eingang ins Grundsatzprogramm der Piratenpartei Deutschland

Neben dem Grundsatz des Rechts auf sichere Existenz und Teilhabe wurde folgender Abschnitt eingefügt: „Die Piratenpartei ist der Überzeugung, dass der Digitale Wandel das bisherige Wirtschafts- und Sozialsystem stark verändern wird. Diese neu entstehende Werte- und Tätigkeitsgesellschaft benötigt auch einen anderen Arbeitsbegriff. Daher ist es die Aufgabe des Staatswesens, dafür Sorge zu tragen, dass jede Art von Arbeit gewürdigt wird. Jeder Mensch soll nach seinen Neigungen und Fähigkeiten tätig sein können und dürfen. Diese Idee einer neuen, fairen und tatsächlich sozialen Gesellschaft wollen wir durch die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens erreichen.“
Dies zeigt, dass die Piratenpartei in ihrer Sozialpolitik einen klaren Kurs fährt. Als Partei des digitalen Wandels blickt sie in die Zukunft, anstatt sich an dem Denken und den Lösungen der Vergangenheit zu orientieren und festzuklammern. Zwar gibt es in der Piratenpartei nach wie vor BGE-Skeptiker und Kritiker, aber die Forderung nach einem BGE setzt sich in der Partei immer mehr durch. So war das bedingungslose Grundeinkommen auch Thema der zweiten bundesweiten Themenwoche der Piratenpartei Anfang März 2016.
Nun geht es darum, die klare Positionierung der Piratenpartei zum BGE in die Öffentlichkeit zu tragen. So wie es innerparteilich gelungen ist, die Akzeptanz für das BGE als einen neuen Weg aufzubauen, geht es nun um wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit, am liebsten gemeinsam mit dem Netzwerk Grundeinkommen und der gesamten BGE-Gemeinschaft.
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