Einladung zum Grundeinkommensfrühling

Ralph Boes 17.02.2011 Druckversion

Der 1. Mai – in diesem Jahr ein Sonntag! – ist der Tag der Arbeit. Wir sollten ihn frisch zum Tag des Einkommens um-erklären und bundesweit mit Flyern, den Anträgen auf bedingungsloses Grundeinkommen und vielen fröhlichen Aktionen durch die großen Gewerkschaftsdemos ziehen.

Mit dem Aufruf Erster Mai – Tag des Einkommens! ist ein entsprechender Impuls seit letztem Jahr schon vorbereitet. Der RBB, der Tagesspiegel, selbst die BILD fanden den Impuls so überzeugend, dass sie ihn deutlich gewürdigt haben.

Vom 2. bis 4. Mai (Montag bis Mittwoch) gibt es viele Möglichkeiten, Veranstaltungen und Gespräche für die zu gewinnenden neuen Interessenten anzubieten. In Berlin findet am 2. Mai außerdem der inzwischen berühmt-berüchtigte Internationale Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen mit dem schauerlich-schönen Gebet gegen die Arbeit statt. Am 5. Mai (Donnerstag) wird Europatag sein – da könnten wir den Fokus auf Europa legen.

Man sieht, der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.
Im Unterschied zur Woche des Grundeinkommens im Herbst, die sich nicht auf ein äußeres Ereignis bezieht, ist die Frühlingswoche unmittelbar an bedeutende öffentliche Termine angeknüpft und fordert damit direkt zu öffentlicher Auseinandersetzung heraus. Wir würden da wohl sehr stark wahrgenommen werden (s.o.: BILD, RBB, Tagesspiegel usf.).

Wenn es uns gelingt, an den wirklichen Problemen der Gewerkschaften und der EG anzuschließen und phantasievoll auf die Schwerpunkte auch anderer gesellschaftlicher Institutionen einzugehen, dann könnte ein solcher Grundeinkommensfrühling ein wirklich bedeutendes Ereignis sein.

Für die BbG,
Ralph Boes

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