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Internationaler wachstumskritischer Kongress für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit im September 2014

degrowth Leipzig
Die vierte International Conference on Degrowth for Ecological Sustainability and Social Equity findet vom 2. bis 6. September 2014 in Leipzig statt. Einzelheiten finden sich hier [1].

Auf diesem Kongress soll auch das Grundeinkommen Diskussionsthema sein.

Ein Themenstrang ist “Gesellschaft organisieren” [2]: „Um gerechten Zugang zu Bildung, Gesundheit und Mobilität zu schaffen und die natürliche Umwelt zu schützen, sind neue gesellschaftliche Strukturen, Organisations- und Partizipationsformen notwendig. Ideen sind zahlreich vorhanden: von regionaler Energieautarkie über demokratische Schulen, Bestrebungen für einen kostenlosen Nahverkehr, Grundeinkommen und Liquid Democracy. Hier soll es um die Frage gehen, wie sich öffentliche Dienste dem Wandel einer Wirtschaft ohne Wachstum stellen und neue Pläne erarbeiten können. Welche Alternativen gibt es bereits und wie können eben jene Institutionen, sozialen Bewegungen und selbstverwalteten Projekte treibende Kraft dieser Transformation sein und Politik verändern?“ Mehr zum Themenstrang hier [3].

Die Anmeldung von Workshops, Aktionen usw. ist bis Ende Dezember 2013 bzw. Ende Januar 2014 möglich, siehe Call for papers [4] und Call for particpation [5].

Außerdem gibt es einen weiteren Call for Papers, der dazu einlädt, an der wissenschaftlichen Diskussion um Degrowth mitzuwirken. Weitere Informationen hier [6].

Es wäre schön, wenn das Zukunftsthema Grundeinkommen in vielen Veranstaltungen und Papieren präsent wäre.

Für die Arbeit an Degrowth, Ökologie und Grundeinkommen können auch die Diskussionen und Papiere des 14. BIEN-Kongresses zum Thema Degrowth und Ökologie [7] Anregungen geben, ebenso wie die verschiedenen Beiträge zum Thema Wachstumswende und Grundeinkommen [8] sowie die Kritik des Netzwerks Grundeinkommen am Berichtsentwurf der Enquete-Kommission Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität [9]. Empfohlen wird auch die Lektüre des Buches von Robert und Edward Skidelsky: Wie viel ist genug? Vom Wachstumswahn zu einer Ökonomie des guten Lebens [10].