Grundeinkommen in Deutschland und in den armen Ländern der Welt
Unter dem Titel „Grundeinkommen in Deutschland und in den armen Ländern der Welt“ laden das Netzwerk Grundeinkommen und seine Kooperationspartner am 23. Februar 2019 zu einer öffentlichen Abendveranstaltung in Frankfurt am Main ein.
Im Volkshaus Enkheim stehen menschenrechtliche, entwicklungspolitische und ökonomische Aspekte zur Debatte, die das Grundeinkommen berühren – wie zum Beispiel die Ausplünderung des globalen Südens durch den globalen Norden.
Nach kurzen Einführungen ist Zeit für Gespräche im World Café und nach der Veranstaltung bei Snacks und Getränken.
Ort: Saalbau Volkshaus Enkheim, Borsigallee 40, 60388 Frankfurt/Main
Zeit: Samstag, 23. Februar 2019, 19:30 Uhr bis 23.00 Uhr
19.30 Uhr
Begrüßung durch die Veranstalter
Inputs von
– Simone Knapp, Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA)
– Manuel Schiffler, Initiativgruppe Bedingungsloses Grundeinkommen Rhein-Main
– Werner Rätz, Attac Deutschland, AG Genug für alle, ila – Informationsstelle Lateinamerika
20.45 Uhr
World Cafés mit den Referent/innen
Bei Snacks und Getränken besteht im Anschluss die Gelegenheit, weiter zu diskutieren.
Der Eintritt ist frei! Spenden sind möglich.
Veranstalter: Netzwerk Grundeinkommen in Kooperation mit dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen (EPN Hessen) und der Initiativgruppe Bedingungsloses Grundeinkommen Rhein-Main
Foto: pixabay, CC0 Creative Commons
Ein Kommentar
Tolle Veranstaltung und wichtiges Thema. Trotzdem möchte ich auf eines aufmerksam machen: Meiner Meinung nach ist das Bild und der Titel der Veranstaltung unglücklich gewählt.
Menschen, die sich sehr viel mit Rassismus, hier vor allem Alltagsrassismen und deren oft unterbewussten Verbreitung auseinandersetzen, würden hier darauf bestehen, von \"wirtschaftlich armen Ländern\" und nicht nur von \"armen Ländern\" zu sprechen. Dass dann ein schwarzes Kind gezeigt wird, unterstützt den Stereotyp, dass alle schwarzen Kinder unter Hunger bzw. wirtschaftlicher Armut leiden (was weiterführend zu kolonialen Annahmen führt, dass nur die besseren, wirtschaftlich reichen Europäer helfen können und ein eigenmächtiges Handeln der Betroffenen abgesprochen wird). Hier wäre zum Beispiel ein mehrteiliges Bild von Menschen verschiedener Hautfarben, die in wirtschaftlicher Armut leben, differenzierter und glücklicher.