Kampagne Gewerkschafterdialog Grundeinkommen

Ronald Blaschke 25.01.2012 Druckversion

Die neue Plattform für einen Gewerkschafterdialog Grundeinkommen hat das Ziel, die Diskussion zum Grundeinkommen in den Gewerkschaften voranzubringen und das Grundeinkommen in der gewerkschaftlichen Programmatik zu verankern.

Der erste Schritt ist ein Aufruf auf der Homepage Gewerkschafterdialog Grundeinkommen, der von Gewerkschaftsmitgliedern unterzeichnet werden kann. Dieser Aufruf wird von über fünfzig ErstunterzeichnerInnen verschiedener Gewerkschaften und Gewerkschaftsebenen getragen. Beteiligt sind bisher vor allem Mitglieder der Gewerkschaft ver.di und der IG Metall, doch auch Mitglieder aus anderen Gewerkschaften sind bereits vertreten.
Weitere Schritte zur Durchsetzung der oben genannten Ziele werden derzeit in dem Initiativkreis der Kampagne diskutiert.

Mit der Plattform „Gewerkschafterdialog Grundeinkommen“ erhält eine seit längerer Zeit anhaltende Diskussion zum Grundeinkommen in verschiedenen Gewerkschaften eine strukturelle und organisatorische Basis. Zu wünschen ist allen Beteiligten in ihren Organisationen Offenheit und Aufgeschlossenheit für sachliche Debatten. Dann steht gutem Gelingen nichts im Weg.

Ein Kommentar

Merkel, Winfried schrieb am 31.01.2012, 14:16 UhrDirektlink zu diesem Kommentar

90 Prozent der Vermögen auf unserer Erde entstanden und vermehren sich exponentiell wachsend durch Zins und Zinseszins. Das ist ein „Grundeinkommen für die Reichsten“. Sie werden als Kreditgeber anstrengungslos immer reicher. Deshalb müssen die Kreditnehmer Zinskosten in ihren Waren- und Dienstleistungspreisen einkalkulieren. Diese Zinskostenanteile in den Preisen betragen ca. 40 Prozent (bei Immobilien und Mieten 77 Prozent).

Bei einem Zinssatz von 7,18 Prozent verdoppelt sich angelegtes Geld alle zehn Jahre, d.h. in 60 Jahren werden z. B. aus einer Million 64 Millionen (7,18 % etwa war der Zinssatz seit der Währungsreform 1948 bis 2000 in Deutschland).

2011 betrugen weltweit die Vermögen und Schulden ca. 100 Billionen Euro (in Ziffern: 1.000.000.000.000). Das weltweite Bruttosozialprodukt betrug 58 Billionen Euro. Das bedeutet, dass mit 58 Billionen die Zinsen für 100 Billionen erwirtschaftet werden müssen. Das ist unmöglich! Deshalb – mathematisch bedingt - muss das Schuldgeldsystem crashen.

Das neoliberale Wirtschaftsparadigma (Milton Friedman) ist gescheitert. Wir brauchen (weltweit) ein anderes Finanz- und Wirtschaftssystem. Erst dann haben Menschenrechte, Demokratie und ressourcenschonendes Wirtschaften eine Chance.

WEITERES UNTER:

http://www.youtube.com/watch?v=k3zxEJRhx2o&feature=watch_response_rev

http://vimeo.com/25605881

UNTERSTÜTZT:

http://www.lust-auf-neues-geld.de, http://www.ak-ggg.de/

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