Grundeinkommen statt Urheberrecht?
„Grundeinkommen statt Urheberrecht?“ ist das Thema eines ganztägigen Workshops im Rahmen der Berliner Veranstaltung Komplizen am 6. April 2014.
Die Veranstaltung „Woran wollen wir zusammen arbeiten? In dieser Post-Snowden-Welt …“ findet am 6. April 2014 von 10 bis 18 Uhr im Konferenzzentrum Supermarkt, Brunnenstr. 66, 13355 Berlin statt.
Veranstalterin ist die Berliner Gazette, gefördert durch das Kulturprogramm der Europäischen Union, unterstützt durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung, Ritter-Mozilla OpenNews, Supermarkt, iRights.Media und dem Verlag Transkript.
Das gesamte Programm findet sich hier.
Der Workshop „Vergütung für Kreative: Grundeinkommen statt Urheberrecht?“ mit Inputs von Ronald Blaschke (Netzwerk Grundeinkommen), Constanze Brockmann (Lehrbeauftragte Uni Hildesheim), Holm Friebe (Zentrale Intelligenz Agentur), Bruno Kramm (Piratenpartei) und Frank Rieger (Chaos Computer Club) wird wie folgt angekündigt:
„Kreativität ist der wesentliche Produktivfaktor in einer zunehmend auf immaterielle Wertschöpfung ausgerichteten Ökonomie. Doch was geben sie dafür an die Kreativschaffenden zurück? Kann das bedingungslose Grundeinkommen eine Antwort auf die digitale Krise des Urheberrechts und die Demokratisierung der Kreativität sein? Der Workshop ermöglicht, über diese Fragen in einem interdisziplinären Kreis von TeilnehmerInnen zu diskutieren. Dabei sollen netzpolitische Debatten (etwa über das Urheberrecht) in einen gesellschaftspolitischen Kontext gestellt werden.“
Der Workshop wird moderiert von Valie Djordjevic und Ilja Braun.
Ilja Braun, ehemaliger Referent der Fraktion DIE LINKE. im Deutschen Bundestag, begleitete die Arbeit der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft und veröffentlichte jüngst das Buch Grundeinkommen statt Urheberrecht? Zum kreativen Schaffen in der digitalen Welt im transcript-Verlag.