Das ökologische Grundeinkommen – eine emanzipative Variante des Green New Deal

Ronald Blaschke 26.02.2012 Druckversion

Vor über 40 Teilnehmern erläuterte Dr. Ulrich Schachtschneider auf einer Veranstaltung des Bildungswerks Berlin in der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Netzwerk Grundeinkommen am 25.2.2012 das ökologische Grundeinkommen, das den Verbrauch der Naturressourcen minimiert und gleichzeitig mehr Freiheit und soziale Sicherheit bringt.

In seinem Vortrag wies Schachtschneider nach, dass sich negative Folgen des Green New Deal und bisheriger Ökosteuern durch ein Ökogrundeinkommen vermeiden lassen. Die Kombination von Steuern auf den Verbrauch von Naturressourcen oder auf umweltschädigende Produktion bzw. Konsumtion und einer Ausschüttung dieser Steuereinnahmen an alle Bürgerinnen und Bürger (Ökogrundeinkommen/-bonus) bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit, ökologische Ziele und soziale Gerechtigkeit zu verbinden. Ein Aufkommen aus Ressourcensteuern würde selbst bei vollständiger Ausschüttung nicht ausreichen, um ein vollwertiges Grundeinkommen zu finanzieren. Ein solcher Ökobonus kann aber mit anderen Steuerquellen kombiniert werden, so dass eine existenz- und teihabesichernde Höhe des gesamten Grundeinkommens möglich ist. Außerdem vermag die Idee die ökologische Bewegung und die Grundeinkommensbewegung zusammenzuführen, wie Schachtschneider in seinem Vortrag sagte.

Der Vortrag ist bei youtube zu sehen (wenn auch nicht in bester Qualität). Ulrich Schachtschneider hat die Powerpointpräsentation zur Veröffentlichung auf der Website des Netzwerks Grundeinkommen zur Verfügung gestellt. Ein Text zum Thema des Vortrags wurde hier bereits vor einiger Zeit veröffentlicht.

Ein Kommentar

Volkmar schrieb am 24.03.2012, 15:10 UhrDirektlink zu diesem Kommentar

In besserer Qualität ist der Vortrag hier zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=9CUaKUXzwG4&list=UU9whsInmQ0AEaWSawuTNQ2g&index=1&feature=plcp

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