Auf zur Grundeinkommens-Demo in Berlin

Netzwerkrat 26.08.2013 Druckversion


Am 14. September 2013 wird in Berlin demonstriert: Grundeinkommen ist ein Menschenrecht!

Alle Initiativen und Organisationen, Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, einen freundlichen und bunten Demonstrationszug zu gestalten.

Zur Eröffnung der Demo um 13.00 Uhr am Neptunbrunnen werden Ralph Boes, Katja Kipping (MdB, DIE LINKE), Lisa Paus (MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Susanne Wiest (Piratenpartei), Jutta Zedlitz (Die Violetten) sowie Mathias Schweitzer vom Gewerkschafterdialog Grundeinkommen erwartet.

Bernadette La Hengst und ihre MitsängerInnen laden ein zum bedingungslosen Grundeinsingen.

Zum Abschluss der Demo, gegen 15.30 Uhr an der Schweizer Botschaft (zwischen Bundeskanzleramt und Deutschem Bundestag), freuen wir uns auf Inge Hannemann (Hartz-IV-Rebellin, Hamburg), auf Daniel Häni und Enno Schmidt (Volksinitiative Schweiz zum Grundeinkommen), Klaus Sambor (Repräsentant der Europäischen Bürgerinitiative Grundeinkommen) und auf weitere GrundeinkommensaktivistInnen aus ganz Europa. Bisher haben sich AktivistInnen angemeldet aus Bulgarien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich, Polen und der Tschechischen Republik.

Es wird von der Schweizer Volksinitiative Grundeinkommen ein Impuls an die Europäische Bürgerinitiative Grundeinkommen übertragen, damit sie weiter an Fahrt gewinnt.

Am Abend ab 18 Uhr gibt es im Haus der Demokratie und Menschenrechte eine Buchvorstellung und Buchlesung sowie die Möglichkeit mit den Gästen aus ganz Europa ins persönliche Gespräch zu kommen.

Felix Coeln (f.coeln(at)bgekoeln.de, Tel. 0152 57806365) organisiert auf Anfrage Busse aus allen größeren Städten zur Demo nach Berlin.

Wir freuen uns auf Ihr / Euer Kommen.

Netzwerkrat des Netzwerks Grundeinkommen

Zwei Bemerkungen zum Abschluss:

Erstens: Rassismus, Sexismus und Nationalismus werden auf der Demonstration nicht toleriert. Grundeinkommen ist ein Menschenrecht – dieses Motto schließt genannte Ideologien aus.

Zweitens: Am gleichen Tag findet etwas früher eine Demonstration vom Berliner Bündnis Umfairteilen statt. Wir laden deren TeilnehmerInnen ein, zu unserer Abschlusskundgebung an der Schweizer Botschaft ab 15 Uhr zu kommen.
Die OrganisatorInnen haben dem Berliner Bündnis Umfairteilen angeboten, gemeinsam über eine Demonstration oder Aktion nachzudenken. Das wurde leider abgelehnt. Wir als Mitglied im bundesweiten Bündnis Umfairteilen sagen: Mit Grundeinkommen für eine gerechte und solidarische Welt streiten. Dazu gehört auch die gerechte Verteilung, die jedem Menschen die Existenz und gesellschaftliche Teilhabe sichert. Denn es ist genug für alle da!

Ein Kommentar

Mitglied schrieb am 27.08.2013, 09:07 UhrDirektlink zu diesem Kommentar

Ihr schreibt: "Der Netzwerkrat hat dem Berliner Bündnis Umfairteilen angeboten, gemeinsam über eine Demonstration oder Aktion nachzudenken. Das wurde leider abgelehnt." Gab es dazu auch inhaltiche Argumente die gegen eine gemeinsame Aktion aus Sicht von "Umfairteilen" sprechen? Viele BGE-BefürworterInnen befürworten ja Modelle, die über eine radikale Umverteilung von oben nach unten finanziert werden sollen!?

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