Die ungarische Vereinigung für bedingungsloses Grundeinkommen wird 10 Jahre alt

    Ronald Blaschke 31.05.2021 Druckversion

    Als ich im November 2018 in Budapest mit vielen BGE-Aktivist*innen aus ganz Europa zusammentraf, lernte ich Evamaria Langer-Dombrady kennen. Gemeinsam mit verschiedenen BGE-Aktivist*innen aus Ungarn managte sie hervorragend ein Treffen zur Vorbereitung der laufenden Europäischen Bürgerinitiative zum Grundeinkommen.

    Evamaria hat in den letzten Tagen einen persönlichen Bericht über die Aktivitäten der Ersten Ungarischen Vereinigung für bedingungsloses Grundeinkommen (FNA) geschrieben. Der Grund dafür: Vor 10 Jahren wurde die Vereinigung von ihr initiiert. Ihr Bericht (englisch, PDF) macht auch deutlich, wie sehr die Aktivitäten in und Impulse aus Deutschland zur Gründung und zur weiteren Arbeit der ungarischen Vereinigung beitrugen: sei es durch die Sendung des ZDF-Nachtstudios im Jahr 2011 zum Grundeinkommen, sei es der vom deutschen Netzwerk Grundeinkommen veranstaltete BIEN-Kongress in München – um nur einige Beispiele zu nennen.

    Gemessen am deutschen Netzwerk ist die ungarische Vereinigung klein. Sie ist aber sehr aktiv, insbesondere dank des außergewöhnlichen Engagements von Frauen. Evamaria zum Beispiel ist auch Mitglied der Organisator*innengruppe der laufenden Europäischen Bürgerinitiative (EBI) zum Grundeinkommen.

    10 Jahre – ein guter Anlass, unseren ungarischen Freund*innen herzlich zu gratulieren. Viel Erfolg beim Werben fürs Grundeinkommen in Ungarn! Und viele Unterzeichnende bei der laufenden EBI!

    Fotos: Erstes Ungarische Vereinigung für Bedingungsloses Grundeinkommen. Auf dem zweiten Foto sind Gyöngyi Szentpéteri (Präsidentin der Vereinigung), Marlene Graßl (erhielt 2016 bei mein grundeinkommen ein Jahr lang ein Grundeinkommen), Sabine Heißner (BGE-Aktivistin aus München) und Ursula Pflieger (Vizepräsidentin der Vereinigung) auf dem Insel- Festival der Linken im August 2017 in Horany/Ungarn zu sehen.

    Ein Kommentar

    Charles-Philipp Beckmann schrieb am 05.09.2021, 20:29 UhrDirektlink zu diesem Kommentar

    Toll, dass Sie darüber berichtet haben.

    Mich würde sowieso interessieren, wie es in den Ländern aussieht, die nach der Auflösung der Sowjetunion ihre Unabhängigkeit erlangten bzw. die unter dem Einfluss der ehemaligen Sowjetunion standen.

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