GE-News Juli 2020

Ronald Blaschke 31.07.2020 Druckversion

Liebe Freundinnen und Freunde des Grundeinkommens,

noch 55 Tage bis zum Beginn der Unterschriftensammlung zur Europäischen Bürgerinitiative (EBI) „Start bedingungsloser Grundeinkommen in der gesamten EU“ in den EU Ländern am 25. September.

Vom 25. bis zum 27. September 2020 sollen in Deutschland auf der Straße Unterschriften gesammelt werden: online und in Papierform. Alle regionalen Initiativen Grundeinkommen sind dazu aufgerufen, ebenso die Netzwerke, Organisationen, Parteien und Parteizusammenschlüsse, die sich für das Grundeinkommen engagieren. Die Vernetzung kann in den Regionen jetzt schon starten, damit diese Tage und das folgende Jahr der Europäischen Bürgerinitiative ein Erfolg werden. Informationen wird es auf der Website ebi-grundeinkommen.de geben. Sie wird am 10. August freigeschaltet.

Ein Tipp: Für den  25. September ruft Fridays for Future zu einem globalen Klimastreik auf. Eine gute Gelegenheit, sich solidarisch zu zeigen und gleichzeitig Unterschriften für die EBI Grundeinkommen zu sammeln. Auf grundeinkommen.de finden sich viele Beiträge, die auf den Zusammenhang beider Themen verweisen (Suchworte: Klima, Klimawandel, Degrowth, Wachstumskritik).

Eine Gelegenheit, sich auf die Starttage der EBI vorzubereiten, bietet die alljährliche Woche des Grundeinkommens, dieses Jahr vom 14. bis zum 20. September. In Deutschland findet sie unter dem Motto der EBI Grundeinkommen statt: „Start bedingungsloser Grundeinkommen in der gesamten EU“. Veranstaltungen mit Aufklärung über den Zustand von Europa und Möglichkeiten des Grundeinkommens, diesen zu verbessern, können mit Mobilisierungen zur Europäischen Bürgerinitiative verbunden werden.

Mit besten Wünschen für die verbleibenden Sommertage und für die Gesundheit,

Ronald Blaschke

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Utopiekongress: Zukunft für alle – jetzt!

Anmeldungen zum Utopiekongress Ende August sind ab sofort möglich. Die erste Anmelderunde geht bis zum 10. August. Coronabedingt findet das Meiste digital statt. Das Grundeinkommen ist auch Thema. Zu 14 verschiedenen Themensträngen gibt es Workshops und Podien mit über 250 Referent*innen. Ein Beitrag von Ronald Blaschke.

UN-Generalsekretär fordert neuen globalen Gesellschaftsvertrag  

UN-Generalsekretär António Guterres hat eine grundlegende Neuordnung der internationalen Verhältnisse gefordert, um globale Machtasymmetrien und soziale Ungleichheiten zu bekämpfen. In der Rede zu Nelson Mandelas Geburtstag sagte er auch: „Eine sich verändernde Welt erfordert eine neue Generation von Sozialschutzmaßnahmen mit neuen Sicherheitsnetzen, einschließlich der allgemeinen Krankenversicherung und der Möglichkeit eines universellen Grundeinkommens.“ Mehr im Beitrag von Ronald Blaschke.

Grünes Netzwerk startet Kampagne #GrundeinkommenWirdGrundsatz

Im Spätherbst dieses Jahres wollen Bündnis 90/Die Grünen ein neues Grundsatzprogramm auf den Weg bringen. Dafür startete das Grüne Netzwerk Grundeinkommen die Kampagne #GrundeinkommenWirdGrundsatz. Sie umfasst parteiübergreifende Veranstaltungen und parteiinterne Beteiligungsmöglichkeiten. Natalie Pavlovic berichtet.

Neues zum Grundeinkommens-Volksbegehren in Österreich

Die Unterschriftensammlung zum Volksbegehren Grundeinkommen in Österreich läuft sehr gut. Bereits 45.000 Unterstützungserklärungen sind gesammelt, 100.000 sind bis zum Herbst 2021 nötig. Ein Beitrag von Ulrike Sambor.

Termine

    • 26. August und 23. September 2020: Online-Veranstaltungen zum Aufruf „Es ist höchste Zeit“
    • 25.-30. August 2020, Leipzig/online: Utopie-Kongress „Zukunft für alle“
    • 14.-20. September 2020: Woche des Grundeinkommen „Start bedingungsloser Grundeinkommen in der gesamten EU
    • 25. September 2020, EU: Start der Europäischen Bürgerinitiative Grundeinkommen
    • 25.-27. September 2020, Deutschland: Unterschriftensammlungen zur EBI Bedingungsloses Grundeinkommen

Weitere Termine – gern auch Ihre und Eure – wie immer auf unserer Website.

Zitat

„Was früher die Religion war, ist heute die Wirtschaft.“ (Günther Moewes: Arbeit ruiniert die Welt. Warum wir eine andere Wirtschaft brauchen. Frankfurt am Main 2020, S. 105)
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