GE-News Dezember 2021

Ronald Blaschke 31.12.2021 Druckversion

Liebe Freundinnen und Freunde des Grundeinkommens,

das Jahr 2021 endet. Es hat vieles fürs Grundeinkommen gebracht.

Auf europäischer Ebene nimmt das Thema Fahrt auf. Wir haben in Deutschland die 50 000er-Marke für die EBI-Unterzeichnungen überschritten.

Der Papst, Oberhaupt der Katholischen Kirche, äußert sich zustimmend zum Grundeinkommen.

Nobelpreisträger erforschen das Grundeinkommen. In Deutschland beschäftigen sich renommierte Wissenschaftler*innen damit. Die Bundeszentrale für politische Bildung führt einen Schülerwettbewerb zum Grundeinkommen durch.

Diese und die vielen anderen Ereignisse rund um das Thema Grundeinkommen zeigen: Das Engagement der vielen Aktivist*innen lohnt sich, auch wenn die großen Erfolge noch ausstehen. Das kommende Jahr 2022 wird aber wieder viel Gelegenheit bieten darauf hinzuarbeiten.

Ein gesundes Neues Jahr wünschen Ihnen Ronald Blaschke und Michael Levedag.

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Europäische Bürgerinitiative Bedingungslose Grundeinkommen in der gesamten EU

Die Marke 50 Tausend ist bei den Unterzeichnungen der EBI in Deutschland geknackt. Nun braucht es noch 18 Tausend EBI-Unterzeichnungen fürs Mindestquorum – und 80 Unterstützungen fürs Grundeinkommen bei der Konferenz zur Zukunft Europas.

Über 166 Tausend haben inzwischen in der EU die EBI Grundeinkommen unterzeichnet. In Deutschland haben wir die Marke 50 Tausend erreicht. Klasse! Dank an alle Mitwirkenden für das großartige Engagement!

Das nächste Ziel ist die Erreichung des Mindestquorums für Deutschland (68 Tausend) ­– dazu fehlen noch 18 Tausend Unterzeichnungen. Schaffen wir das gemeinsam im Januar 2022? Das Netzwerk Grundeinkommen unterstützt dabei und sendet auf Wunsch kostenlos Informationsmaterial (Flyer, Plakate) für die EBI Grundeinkommen zu, auch Flyer des Netzwerks Grundeinkommen.

Noch eine sehr gute Nachricht:

Nicht nur in den nunmehr drei Zwischenberichten zur online-Plattform der Konferenz zur Zukunft Europas wird der Vorschlag zu bedingungslosen Grundeinkommen in der gesamten EU besonders hervorgehoben. Auch bei den Europe Talks großer Zeitungen in Europa hat das BGE eine hohe Zustimmungsrate. Damit das BGE (und die Europäische Bürgerinitiative Grundeinkommen) seine Popularität ausbaut, sollten bis zum Jahresende noch mindestens 80 Unterstützungen für das Grundeinkommen und viele positive Kommentare zum EBI-Vorschlag auf der Plattform der Konferenz zur Zukunft Europas gegeben werden. Wir bitten um Unterstützung!

Auch UBI4ALL braucht weiterhin Ihre Unterstützung, damit das dritte europäische Grundeinkommen bald verlost werden kann.

Lasst uns gemeinsam Europa und Deutschland gerechter machen – mit Grundeinkommen für alle!

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Europe Talks – hohe Zustimmung zum Grundeinkommen

In den von ZEIT ONLINE gemeinsam mit 22 Medienpartnern aus 17 Ländern in Europa veranstalteten Europe Talks fand das Grundeinkommen einen großen Zuspruch: Auf die Frage „Sollten alle europäischen Länder ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen?“ antworteten 61 Prozent in Europa mit Ja, am meisten in Griechenland (rund 89 Prozent). Diese und weitere Befragungsergebnisse finden sich hier.

Katholische Soziallehre und Grundeinkommen – nun auch in Französisch

Auf der französischsprachigen Webseite des Netzwerks Grundeinkommen findet sich nun auch der Beitrag von Dr. Markus Schlagnitweit (ksoe) in französischer Sprache. Er kann gern an Französisch sprechende Freund*innen, Bekannte und Kolleg*innen weitergeleitet werden, auch an befreundete Organisationen und Initiativen in frankophonen Ländern und Regionen. .

Nobelpreis für Ökonomen

Guido Imbens, ein niederländisch-amerikanischer Ökonom an der Universität Stanford, forscht und lehrt zu Ökonometrie. Er erhielt dieses Jahr den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. Was er zu grundeinkommensähnlichen Geldzahlungen herausfand, ist hier nachzulesen.

Schülerwettbewerb zum Grundeinkommen

Die Bundeszentrale für politische Bildung führt seit 50 Jahren Schülerwettbewerbe durch. Im Jubiläumsjahr können sich Schüler*innen der Stufen 8 bis 12 mit dem Grundeinkommen auseinandersetzen. Auf das Ergebnis können wir gespannt sein. Hier zum Beitrag von Jörg Reiners.

Popper-Lynkeus‘ „Allgemeine Nährpflicht“

Vor 100 Jahren starb der österreichische Sozialphilosoph Josef Popper-Lynkeus. Sein Vorschlag einer “Allgemeinen Nährpflicht” war kein Grundeinkommen, ging aber in diese Richtung. Ein Beitrag von Ronald Blaschke.

Termine

Weitere Termine – gern auch Ihre und Eure – wie immer auf unserer Website.

Zitat

„Ich möchte meine Arbeit auf harmlose Weise tun. Möglichst wenig schädlich zu sein, das wäre jetzt mein Stolz.“ (Martin Walser: Meßmers Gedanken, Frankfurt am Main 1992, S. 105)

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