Hier soll auf einen weiteren Beitrag zur Fachtagung „Bedingungsloses Grundeinkommen und Soziale Infrastruktur/Basic Services?!“ an der Fachhochschule Dortmund aufmerksam gemacht werden. Der Vortrag von Elfriede Harth hatte den Titel: „Care Revolution. Denn nur miteinander und füreinander wird das Gute Leben für Alle Wirklichkeit“ jetzt lesen
In Großbritannien wurde eine Methode zur Ermittlung eines „Lebensqualitätsminimums“ entwickelt. Sie wurde für das Jahr 2022 auf Deutschland angewendet und ergab einen Wert von monatlich 1.740 Euro netto für Alleinstehende. Dieser Wert liegt deutlich über den ca. 1.450 Euro netto, die sich ergeben, wenn man die jüngst veröffentlichte Armutsrisikogrenze auf 2025 extrapoliert. Auch deshalb sollten das Grundeinkommen o. a. Mindesteinkommen mindestens 1.450 Euro betragen. Dies läge dann über 400 Euro über dem derzeitigen durchschnittlichen Betrag von Hartz V. jetzt lesen
An der Fachhochschule Dortmund fand am 24. Januar 2025 auf Initiative von Prof. Ute Fischer ein spannender Fachtag zum Thema „Grundeinkommen und Soziale Infrastruktur/Universal Basic Services?!“ statt. Das Netzwerk Grundeinkommen war zahlreich vertreten – mit Referent*innen und Teilnehmer*innen. Hier auch der Einführungsvortrag. jetzt lesen
Das vorzeitige Aus der Ampel-Koalition beschert uns eine vorzeitige Bundestagswahl. Dass diesmal nur so wenig Zeit zwischen der Festlegung des Wahltages und dem Wahltag am 23. Februar 2025 selbst liegt, stellt alle im engeren Sinne Beteiligten vor große Herausforderungen. Wir haben jedenfalls schon mal unsere Hausaufgaben gemacht und unsere Wahlplattform freigeschaltet. Ihre/Eure Mitarbeit ist gefragt. jetzt lesen
Angelina Kussy vertritt in ihrem Beitrag in der Berliner Gazette die Auffassung, dass wir die Spaltung der Arbeit in produktive, reproduktive und unproduktive und den Produktivismus überwinden müssen. Durch diese Trennung und den herrschenden Produktivismus werden Sorgetätigkeiten und Natur abgewertet oder bloß als Ressourcen behandelt. Das Grundeinkommen würde uns Zeit für das Erproben und Organisieren alternativer Reproduktion geben. jetzt lesen
In den nächsten Tagen werden wir als Netzwerk Grundeinkommen Wahlprüfsteine an die Parteien versenden, die zur kommenden Bundestagswahl antreten. Auf die Antworten kann man gespannt sein. Wir freuen uns über eine rege Verbreitung. Die Wahlprüfsteine können selbstverständlich auch in Diskussionsforen, auf Wahlkampfveranstaltungen usw. verwendet werden, um die Positionen der Kandidierenden und ihrer Parteien zum Grundeinkommen zu erfahren. jetzt lesen
Axel Honneth sucht in seinem Buch den „arbeitenden Souverän“. Er zeigt auf, warum Lohnarbeiter*innen nicht souverän sind und plädiert trotzdem nicht für ein Grundeinkommen - ist es doch ein Mittel, um Souveränität zu ermöglichen. Eine Rezension des Buches von Axel Honneth. jetzt lesen
Ein aktueller Bericht von Olivier De Schutter, Sonderberichterstatter für extreme Armut und Menschenrechte der Vereinten Nationen und Professor für Menschenrechte an der Universität Saint-Louis in Brüssel, beleuchtet die verheerenden Auswirkungen von Armut auf die psychische Gesundheit. Die aktuelle Wirtschaft, welche auf Wachstum und Konkurrenz setzt, schade der Gesundheit, so De Schutter. Als Gegenmodell zeichnet er die Vision einer Ökonomie, die das Wohlbefinden aller Menschen in den Mittelpunkt stellt. Zu ihr gehöre auch ein Grundeinkommen. jetzt lesen
Unter dem Titel „Care & Gender – Potentials & Risks of Universal Basic Income“ wurden ausgewählte Beiträge der gleichnamigen FRIBIS-Jahrestagung 2023 in einem Sammelband veröffentlicht, darunter auch interessante deutschsprachige Beiträge. jetzt lesen
Derzeit wird viel über die Verkürzung der Erwerbsarbeitszeit diskutiert. Die Arbeitsgruppe Zeitsouveränität des Netzwerks Care Revolution hat dazu eine Broschüre erarbeitet – mit vielen Argumenten zu Zusammenhängen zwischen Zeitsouveränität, Erwerbsarbeitszeitverkürzung und dem Grundeinkommen. Im Fokus steht eine emanzipatorisch, solidarisch und transformativ ausgestaltete Erwerbsarbeitszeitverkürzung. jetzt lesen