2.317 Kommentare

Jörg Reiners schrieb am 11.09.2019, 22:05 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Telefonkonferenz des Netzwerkrats vom 29. Juli 2019

Zu TOP 4: Innerhalb der AG Social Media konzentriere ich mich auf den Medienkanal Twitter. Ich empfehle, statt Automatismen einzuführen, mir einfach mitzuteilen, wann welcher Beitrag auf Facebook getwittert werden soll. Der Content bei Facebook und Twitter sollten sich schon unterscheiden.

Martin Mair schrieb am 10.09.2019, 13:57 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Sehr geringe Zustimmung zum Grundeinkommen bei den Europawahlen

Ähm, warum soll wer nur wegen dem BGE seine Stimme einer Minipartei geben, die überhaupt keine Chancen auf den Einzug hat. Vor allem wenn es dann auch noch 4 VERSCHIEDEN "Splittergruppen" gibt! Die Überschrift ist daher sehr irre führend!

Jörg Reiners schrieb am 06.09.2019, 18:22 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter machen mobil fürs Grundeinkommen

Eine Umverteilung ist eh erforderlich, um die in der Phase des Neoiberalismus entstandenen Vermögensunwuchten zumindest teilweise abzubauen. Also ein sinnvolles Unterfangen! Der Ansatz, vom Grundeinkommen blieben ob der Steuerfinanzierung eh nur 500 Euro übrig, mag bei einigen Modellen zutreffen, ist aber mitnichten allgemeines Ergebnis einer Grundeinkommensbasierung der Gesellschaft. Es gibt Modelle, z.B. wie es von der Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen in und bei der Partei DIE LINKE ausgearbeitet worden ist, da gibt es in der Tat Nettobeziehende und Nettozahlende. Auch das ist politisch geboten und federt vorhandene ökonomische Fehlentwicklungen ab. Mit einem Grundeinkommen MUSS kein Menschmehr erwerbsarbeiten, aber er kann. Und warum das nur oder in erster Linie nach den Vorstellungen oder Bedingungen von Arbeitgebern vonstattengehen soll, weist eher auf den erbärmlichen Zustand der Gewerkschaften hin. Diese sollten sich hingegen freuen, mit dem Grundeinkommen bei ihren Mitgliedern eine permanent verfügbare und ausreichend ausgestattete Streikkasse vorzufinden. Folglich wird das genaue Gegenteil der Fall sein: bietet ein Arbeitgeber keine attraktiven Konditionen ist mensch nicht mehr gezwungen, erwerbszuarbeiten. Wenn dann mit der Zeit vor allem gemeinwohlorientierte Unternehmen solch attraktive Konditionen bieten und die auf Profitmaximierung ausgerichteten Unternehmen den Kürzeren ziehen, wäre auch das ein wünschenswertes Unterfangen. Ja, das Grundeinkommen birgt ein Potential in sich, die gesellschaftlichen Verhältnisse "zum Tanzen zu bringen". Immer mehr Menschen sehnen gerade diesen emanzipatorischen Effekt herbei.

Andre Limburger schrieb am 06.09.2019, 11:37 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter machen mobil fürs Grundeinkommen

Die BGE- Fans verstehen leider schon einfache Logik nicht. BGE braucht eine gigantische Umverteilung. Das geht nur über höhere Steuern - das führt aber zu dem Effekt, dass von 1.000 € BGE nur 500 real bleiben - die Leute müssten dann also arbeiten. Und das zu den Bedingungen der AG! Und der AG würde die Löhne kürzen, denn der Lohn muss dann ja nicht mehr zum Leben reichen - dafür habt Ihr ja das BGE. Das ist eben einfache Logik und man sollte was von Volkswirtschaft verstehen. Es ist der Kombi- Lohn für alle!

Daniel Kruse schrieb am 24.08.2019, 11:56 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Sehr geringe Zustimmung zum Grundeinkommen bei den Europawahlen

Sehr unwahrscheinlich, dass rechte Gruppierungen sich für ein Grundeinkommen (BGE) einsetzen könnten. Diese Art einer "Demokratiepauschale" kann dort nicht gewollt sein. So würde ein BGE ja auch den radikalisierenden Nährboden eines Sumpfes aus Armut, Hass und Missgunst trockenlegen. Zumal gerade aus der rechten Ecke die Migrationsfrage gerne als unvereinbar mit einem BGE argumentiert wird. Auf den Zuspruch der Großparteien für ein BGE kann man wohl noch lange warten... Immerhin zeigen die Grünen (Robert Habeck) eine mittelfristig sinnvolle Perspektive auf... https://www.robert-habeck.de/tag/grundeinkommen/ Weiters: https://marktplatz.bewegung.jetzt/t/2019-09-13-europaeische-buergerinitiative-grundeinkommen-vernetzungstreffen-in-hannover/31123

Wolfgang Schlenzig schrieb am 07.08.2019, 17:44 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Pressemitteilung: Das Netzwerk Grundeinkommen wird 15 Jahre alt

Da habe ich mal nachgeschaut, ab wann ich da so mitgemacht habe. Eine Aufnahmeurkunde ins Netzwerk Grundeinkommen fand ich nicht, gab's wahrscheinlich auch nicht. Meine ersten E-Mailaustausche im Netzwerk sind vom 17.08.2014. Wir Berliner trafen uns damals im Mehringhof, in der Schule über dem Mehringhoftheater mit Robert Ulmer, fast wöchentlich würde ich meinen. Mit Sascha Kimbel habe ich Anfang 2015 versucht, das BGE-Thema mit einem Antrag in die WASG zu tragen. Heute nehme ich nicht mehr an Treffen teil. Leiste aber seit Anfang an einen ordentlichen finanziellen Jahresbeitrag und verbreite sowie polemisiere für das BGE im Sinne des Netzwerkes. Wolfgang Schlenzig, Berlin

Frank Pistor schrieb am 01.08.2019, 17:33 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Katja Kipping: Die Stimmung pro Grundeinkommen ist spürbar

Meines Erachtens gibt es in der Gesellschaft nicht wenige Leute, die nicht nur geringfuegig desorientiert sind und vieles von dem, was in Diskussionen eroertert wird, nicht oder nur teilweise verstehen. Beliefe sich das Grundeinkommen beispielsweise monatlich auf Netto 1.050 Euro, laege es eigentlich im Interesse eines jeden oder jeder, dies zu erhalten, der ueber ein geringeres monatliches Nettoeinkommen verfuegt. Diese Gesellschaftsschicht ist ein betraechtliches Waehlerpotenzial und dieser Personenkreis sollte auch durchaus mal einfach und plakativ angesprochen werden, was weitergehende Differenzierungen natuerlich nicht ausschließt. Also, es sollte moeglichst einfach zu verstehen sein, wer genau bekommt es und wie wird es genau finanziert... Ich bin uebrigens auch der Meinung, dass Wiederholungen im Hinblick auf das Wichtigste in Diskussionen durchaus imstande sind, etwas zu bewirken. Ich glaube kaum, dass beim Grundeinkommen eine Bedueftigkeitspruefung vermeidbar ist, denn wenn es zunaechst in einem ersten Schritt alle bekaemen, muessten ja riesige Finanzmassen in Bewegung gesetzt werden...

Ulrich Hühn schrieb am 23.07.2019, 19:50 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Michael Opielka: Das Glas ist mindestens halbvoll

Zwei Dinge möchte ich dazu äußern: Auch ich hoffe auf die Ergebnisse des Zukunftslabors, obwohl auch in SH sind derzeit keine Eliten mehr als Protagonisten des Grundeinkommen. Obwohl du, Michael, es bislang sehr gut und verständlich versuchst, an den Mensch zu bringen. Der nächste Termin darf nur nicht an einem Werktag nachmittag sein. Das zweite, und da sehe ich mein persönliches Manko: Ich bin ein Herzensmensch, das Grundeinkommen fasziniert mich viel zu sehr. Deshalb ist auch die Wahl zum Netzwerkrat im Frühjahr für mich enttäuschend gewesen und, wie du es beschreibst, zum unkalkulierbaren Spielball politischer Gruppen. Was ich mir wünsche, ist eine große Mischung aus Politikern, Kirchenmitgliedern und NGO`s, die das Thema permanent in die Öffentlichkeit tragen, Ich verspreche, meinen Teil beizutragen

Frank Streit schrieb am 20.07.2019, 17:38 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Katja Kipping: Die Stimmung pro Grundeinkommen ist spürbar

Alle diese Punkte könnten und würden durch https://www.economy4mankind.org/bge-bedingungsloses-grundeinkommen/ gelöst, erreicht, erfüllt... aber scheinbar muss erst noch 10-15-20 Jahre diskutiert und an den alten Schrauben eines nicht funktionierenden Systems gedreht werden?

Daniel Kruse schrieb am 15.07.2019, 12:53 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Birgit Zenker: Diskurs zum Grundeinkommen hat an Qualität gewonnen

Grundsicherung für Kinder, Grundeinkommen für Leistungssportler, Grundeinkommen für Studierende, Garantiesicherung für die Armen usw. und so fort. Wird das BGE also schleichend Puzzlestein für Puzzlestein eingeführt? Weil dies unauffälliger bzw. systemverträglicher ist, als gleich eines für alle einzuführen und mit der Tür ins Haus zu fallen?

Ulrike Lohlein schrieb am 09.07.2019, 10:34 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Bundesverfassungsgericht verhandelt über Sanktionen bei Hartz IV

Warum kommen bei der Diskussion ums Bedingungslose Grundeinkommen nie die Menschen zur Sprache die wegen vielfältiger psychischer Einschränkungen nicht arbeitsfähig sind und für die ein bedingungsloses Grundeinkommen eine erhebliche psychische Erleichterung darstellen würde. Sie müssen sich dann nicht mehr auf demütigende Weise bei einem Arzt einen Seelenstrip unterziehen damit sie noch eine Existenzberechtigung haben. Sie würden wieder eigenverantwortlich entscheiden können in welchen Maße sie sich gesellschaftlich einbringen oder ob und in welchem Außmas sie einer bezahlten Tätigkeit nachgehen. Eine psychische Unterstützung muss für diese Menschen natürlich angeboten werden, aber auf Freiwilligenbasis und nicht mit einer Erzwungenen Maßname vom Amt. Das ist demütigend, entwürdigend und entmündigend.

Daniel Kruse schrieb am 04.07.2019, 13:34 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Sehr geringe Zustimmung zum Grundeinkommen bei den Europawahlen

Auch die "Garantiesicherung" allein könnte schon einen weiterführenden gesellschaftlichen Aufwind erzeugen, der langfristig (grüne) Früchte trägt.

Hans-Peter Diettrich schrieb am 21.06.2019, 21:33 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Die Höhe des Grundeinkommens

Wann immer ein Politiker o.ä. von einem Ehrenamt spricht, Ehrenamtler lobt oder mehr derartige Initiative fordert, spricht er sich eigentlich indirekt für ein bedingungsloses Grundeinkommen aus, das solche ehrenamtliche (=unbezahlte) Arbeit ermöglicht. Mit einem Grundeinkommen verliert das Sammeln von Dosen oder sonstigem Abfall sein Stigma, und kann so Vorbild für mehr individuelles Engagement für unsere Umwelt werden.

Dr. Manuel Franzmann schrieb am 21.06.2019, 09:51 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Eurodividende – kein guter Weg zum Grundeinkommen in Europa

Was für eine vermessene Abkanzelei einer sicherlich diskussionsbedürftigen und nicht perfekten, aber gleichwohl sehr wichtigen Idee, die mit Philippe Van Paris noch dazu von einer der integrativsten, verdientesten internationalen Grundeinkommensstimmen stammt! Who do you think you are? (Manuel Franzmann, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats)

Manuel Lemke schrieb am 18.06.2019, 20:02 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
DIW-Bericht: Zustimmung zum Grundeinkommen zwischen 45 und 52 Prozent

pro UmfrageText, endlich Nägel mit Köpfen! Nur so wirds überhaupt etwas. kontra UmfrageText, wenn schon so konkret, Warum nennt man keine konkrete Zahlen zB. €1500 monatlich? Das fehlt im UmfrageText, Welche EinkommensGruppen hatten die befragten Personen? WER WILL DAS KONKRET? Nimmt mit steigendem Einkommen zB. aus bestehender Arbeit das Interesse am GrundEinkommen zu oder ab? Gab es bei den ärmeren oder reichen Personen mehr Befürworter? Neiden Leute in Arbeit anderen GrundEinkommen oder wünschen sich Personen in ArbeitVerhältnissen bedingungsloses GrundEinkommen? Sind befürwortende Stimmen den Arbeits losen oder den Arbeitern zu zu ordnen? Zu welcher TagesZeit an welchem Ort wurden Umfragen durchgeführt/ auf welchem Weg Ergebnisse ermittelt? Welche konkreten Umfragen wurden durchgeführt? Details=wo? Danke.

Wolfgang Schlenzig schrieb am 13.06.2019, 11:38 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Sehr geringe Zustimmung zum Grundeinkommen bei den Europawahlen

Es zeigte sich, dass mit den vielen Einthema-Parteien und, mit Verlaub, Splittergruppen das Thema Grundeinkommen nicht gesellschaftsfähiger gemacht werden kann, obwohl über die Hälfte der Deutschen dem aufgeschlossen sind. Das Grundeinkommen muss über große Parteien (SPD, Grüne, LINKS-Partei, Die Partei(!) und egal wie wir dazu stehen, auch von rechten Gruppierungen) und Massenorganisationen (Gewerkschaften, Ökomene) popularisiert werden. Die geringen Prozentzahlen der benannten Parteien waren absehbar.

Daniel Kruse schrieb am 07.06.2019, 23:03 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Sehr geringe Zustimmung zum Grundeinkommen bei den Europawahlen

Grün ist die Hoffnung. Grün ist die Jugend ;-) https://www.google.com/search?q=Grüne+Jugend+Grundeinkommen https://www.u18.org/europawahl-2019/wahlergebnisse/wahlergebnisse-deutschland Ich denke, es lag nicht am Grundeinkommen. Sondern daran, dass der Klimawandel das Hauptthema war und ist. Dass das Grundeinkommen (BGE) ein Puzzlestein in dem angestrebten sozio-ökonomischen wie ökologischen Wandel spielen wird, sollte klar sein. Wichtig wäre es auch, dass alle relevanten Kleinparteien sich zusammenschliessen und ihre Hauptziele priorisieren würden. Das könnte dann zur BTW 2021 einen ordentlichen Impact geben, wenn daraus eine große Koalition mit Bündnis 90/Die Grünen erwachsen würde und dabei das BGE ganz oben mit auf der Agenda stünde. "Bündnis 90" würde dann wiedermal mit dazu beitragen, dass sich Deutschland friedlich und diesmal jedoch endgültig vereinigt - quasi "Deutsche Einheit 2.0". Im Zuge der aktuellen Veränderungen wird es auch interessant sein, wie der Urteilspruch des BGH vorauss. im Juli dieses Jahres zu den H4-Sanktionen ausfällt. Wenn diese fallen sollten, wäre ja der Anfang für ein BGE noch in diesem Jahr gemacht. Dann könnte Deutschland auch endlich die Neufassung der Europäischen Sozialcharta vollumfänglich anerkennen und entsprechend ratifizieren - "Schutz vor Armut" > garantiertes Existenzminimum (lt. GG seit 2010)...https://blog.baukje.de/auf-dem-boden-des-grundgesetzes/.

Joachim Winters schrieb am 27.05.2019, 08:57 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Europa: Grundeinkommen-ist-wählbar

Bei der Europawahl gab es in Deutschland knapp 1 Million Stimmen für Parteien, die das Grundeinkommen konkret fordern oder es grundsätzlich befürworten (ohne Grüne und Linke, die bekanntlich ihre Partei-Position noch finden müssen).

Ulrich Kapp schrieb am 07.04.2019, 17:16 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Buchbesprechung: „Digitalisierung? Grundeinkommen!“

Das Buch sollte Pflichtlektüre für alle gegenwärtigen und künftigen Politiker werden, sowohl im Bundestag, wie auch in den Landtagen!

Kai Jensen schrieb am 19.03.2019, 13:45 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

Ich bin absoluter Befürworter des BGE, da so ein einigermaßen menschenwürdiges Dasein für alle Bürger*innen gesichert ist. Die entwürdigende Degradierung von Menscheen zu Bittsteller*innen fiele dann weg. Es ist m.E. auch ein veraltetes Menschenbild, davon einfach auszugehen, dass Menschen angeblich faul seien. Ich denke, dass 98 % der Menschen ohne bezahlte Arbeit irgendetwas Sinnvolles tun, z. B. Hausaufgabenhilfe, politisches Engagement, Hilfe für alte Menschen, usw.

ingeburg Karisch schrieb am 18.03.2019, 14:18 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Die Höhe des Grundeinkommens

Hallo, ich bin Rentner(in) und komme durch die Rente meines Mannes einigermaßen gut durch den Monat. Aber ich kenne viele Menschen, bei denen mehr Monat als Geld übrig ist. Und genau das kann in diesem wohlhabenden D einfach nicht sein! Also ein Grundeinkommen, das jedem Menschen in diesem Land ein würdiges Leben ermöglicht. Keine! Suppenküchen (moderat ausgedrückt: TAFELN) mehr, kein Flaschensammeln von Rentern o.a. Hilfsbedürftigen. Da es keine fairen Einkommen - wir sind wohl ziemlich das Land mit den meisten Billiglöhnern - in diesem Land gibt, die Steuerzahler dicke Pensionen als Bestandsschutz zahlen müssen, von Abgeordneten, Ärzten u. a. ganz zu schweigen, ist es nur gerecht, dass auch die Ärmsten teilnaben können am Leben! Auch wenn die Devise dahingehend ist: wieso dann für alle? Ja, weil ja auch das Kindergeld an alle gezahlt wird - ob Arbeiter oder Millionär. Also wird es eine Möglichkeit geben müssen, wenn diese Gesellschaft nicht noch mehr gespalten werden soll. Sie ist ohnehin schon fast in zwei Hälften zerfallen. Das Statussymbol Geld wie hier kenne ich sonst nur aus den USA - zumindest in dieser ausufernden Form.

Stephan Härtl schrieb am 15.03.2019, 21:08 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Telefonkonferenz des Netzwerkrats vom 27. Februar 2019

Im Frankfurter Manifest zum Grundeinkommen gibt es keinen Bezug zu den Kriterien, mit denen wir das BGE in Verbindung bringen. Statt dessen wird ein neues emanzipatorisches Grundeinkommen kreiert, als ob das BGE nicht schon an sich emanzipatorisch wirkt. Wollen wir uns wirklich von dem BGE verabschieden?

Horst Angelbeck schrieb am 06.03.2019, 12:58 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
SPD-Parteivorstand: Grundeinkommen ist falsch

Solange Menschen Essen und Trinken müssen, Kleidung und ein Dach überm Kopf benötigen, im Winter warm, besonders auch Bildungsmöglichkeiten benötigen, um Begabungen zu Fähigkeiten zu entwickeln, ja der ganze Bedarf an Konsum- und Kulturgütern, wo soll er denn herkommen, wenn nicht durch Arbeit? Das ist also jedem vernünftigen Menschen klar, nur warum ist deshalb Zwang zur Erwerbsarbeit nötig? Menschen stellen täglich unter Beweis, dass sie in Freiheit fähig sind zu tun, was ihren Interessen entspricht und der Gesellschaft dient. Anders ist ehrenamtliche Arbeit, auch Familienarbeit, nicht erklärlich. Also an Arbeit mangelt es so wenig wie an menschlicher Befähigung! Es mangelt an Freiheit, jegliche Art von Arbeit zu ergreifen und die ist in zeitgemäßer Weise möglich, wenn Menschen mit einem bedingungslosen Grundeinkommen ihre Existenz und Teilhabe gesichert haben. Diese Existenzsicherung würde bei jedem Einstellungsgespräch Augenhöhe schaffen, jeder könnte ein Arbeitsangebot auch ablehnen ohne in Not zu geraten. Wer ein bGE nicht will, der will die Macht der Einen über die Anderen erhalten!

Axel Tigges schrieb am 04.03.2019, 21:34 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
SPD-Parteivorstand: Grundeinkommen ist falsch

Der Arbeitsbegriff ist von der SPD falsch definiert und deshalb wollen oder können sie das BGE nicht verstehen. Arbeit ist das was auch mein Herz tut. So geht es um Leistung, das ist ARBEIT pro ZEIT. Nun wissen wir, ZEIT ist GELD. Haben wie viel Geld, haben wir viel Zeit und brauchen wenig arbeiten; haben wir wenig Geld, müssen wir in immer kürzerer Zeit mehr arbeiten. Das erzeugt Stress und Krankheiten, die den Menschen zerstören. Wer ohne Stress arbeitet, arbeitet mit Freude und das erzeugt zufriedene Menschen. So meine Frage: Will das die SPD?