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Jörg Drescher schrieb am 02.04.2008, 14:50 Uhr zu

Deutschland hat ungefähr 80 Mio. Einwohner und bei der hier angegebenen Mitgliederzahl können wir im Nanobereich der \"netzwerkbekennenden BGE-Befürworter\" sprechen. Heißt das eigentlich: wer nicht im Netzwerk ist, ist nicht für ein BGE? Oder schlimmer: wer aus dem Netzwerk austritt hat sich\'s anders überlegt und Befürwortet das BGE nicht mehr?

Churchill meinte mal, man solle nur den Statistiken vertrauen, die man selbst gefälscht hat. Entsprechend würde ich meinen, daß die Aussagekraft dieser monatlichen Entwicklungszahlen des Netzwerks wenig bis nichts über das BGE verrät.

Irgendwie erinnert mich dieser Text auch ein bisschen an Kirchen und Religionen: eine Lehre wird nicht \"wahrer\", indem Massen in einer Kirche Mitglied sind und sich dadurch zu einer Religionslehre bekennen. Ein \"Bekenntnis\" zum BGE schließt konsequenterweise nicht ein, im Netzwerk Mitglied sein zu müssen.

Die Ideen und Erkenntnisse aus der Aufklärungszeit sind demnach aktueller denn je: Das Netzwerk sollte Aufklärungsarbeit betreiben und nicht um Mitläufer werben, die unaufgeklärt hinter einer Idee herlaufen, von der nichtmals im Netzwerk klar ist, welche Auswirkungen damit verbunden sind.

reimar kanis schrieb am 01.04.2008, 12:31 Uhr zu

Wenn es um die Finanzierung des BGE geht, wird m.E. viel zu wenig auf die dadurch eingesparten Kosten eingegangen!

Die Wirtschaft macht es doch vor: Eingesparte Personalkosten bei gleicher Produktivität, die sogenante Verschlankung\" des Unternehmens, birgt ein enormes Gewinnpotenzial! Durch ein BGE kann der bürokratische Apparat, der die bisherigen Sozialleistungen regelt, der die Verwaltung der sogenannten \"Arbeitslosigkeit\" betreibt ( Amt f. soziale Arbeit, ARGE, Kom.AV, Arbeitsagentur ...) eingespart werden.

Im weiteren wären damit auch Verwaltungskosten für Kindergeld, Bafök etc. überflüssig.

Das sind nicht nur Personalkosten, das sind auch die dazu notwendigen Büros, das Equipment, Telefon & Porto, Aktenlager, Möbel etc. Wie ich einmal (irgendwo) gelesen habe, sind die Kosten zur Regelung der Sozialtransfairs teilweise höher, als die Gelder, die an die Bedürftigen ausgezahlt werden!

Es würde mich sehr freuen, wenn bei den zukünftigen Kalkulationen des BGE dieser Punkt mehr Berücksichtigung erfahren würde. Ich vermute, das selbst der Bundesregierung nicht klar ist, wie viel der bürokratische Apparat für diesen Bereich kostet ...

freundlicher Gruß

reimar kanis

Norbert Maack schrieb am 29.03.2008, 02:34 Uhr zu

Hallo Katharina,

super, dass Du diesen Vortrag gehalten und hier eingestellt hast! Danke.

Die Idee strahlt eine starke Faszination aus und regt zum Nachdenken und Diskutieren an. Immer mehr Menschen gelangen dabei zu der Erkenntnis, dass unsere Wirtschaft nicht Naturgesetzen folgt, sondern Spielregeln, die wir gemeinsam verändern können. Zur begründeten Angst gesellt sich eine ebensolche Hoffnung.

Mit sonnigen Grüßen aus Eichstätt

Norbert Maack

Gerhard Bandorf, BN schrieb am 28.03.2008, 17:07 Uhr zu

...............................

Kompliment für diesen Blickfang!

Er ist gelungen, knapp, prägnant, Interesse weckend und vor allem unideologisch!

Super Arbeit, Herr Tschopp!

Herzlichst

Gerhard Bandorf, Initiative Bonn

BandorfConsul@t-online.de

P.S.:Wie komme ich an ein Original?

Lothar Mickel schrieb am 28.03.2008, 00:15 Uhr zu

Die Finanzierung des BGE - respektive des Gemeinwesens - allein aus Konsumsteuern ist der richtige - weil gerechteste Ansatz.

Allerdings muss hierbei der Begriff Konsum deutlich ausgedehnt werden. Es geht nicht nur um Waren und Dienstleistungen, sondern um eine Partizipation an den permanenten weltweiten Geldflüssen ALLER Art über einen automatisch erhobenen minimalen Aufschlag von vielleicht 0,1 % auf die jeweiligen Transfersummen. Über ein solches in die Bankensoftware implementiertes Verfahren bei allen Finanzinstituten ließen sich vollkommen transparent und gerecht alle nötigen Mittel für eine menschenwürdige Gestaltung des Gemeinwesens bürokratiefrei abgreifen...

Volker Stöckel schrieb am 27.03.2008, 20:30 Uhr zu

Arthur C. Pigou (Ökonom)

„Money is a veil“ - „Geld ist ein Schleier“

Zur Ergänzung – weder der SVR, noch Straubhaar sprechen in ihren Gutachten davon, dass die Arbeitsbereitschaft der Bevölkerung beim Solidarischen Bürgergeld in der Originalversion nach Althaus nachlässt. Ganz im Gegenteil. Straubhaar spricht von positiven Arbeitsangebotseffekten und der SVR (Jahresgutachten 2007/08 auf Seite 236 in Tabelle 29) ebenso von 750324 mehr vollzeitäquivalent arbeitenden Männern, davon 470986, die neu auf den Arbeitsmarkt drängen und 271011, die ihre Arbeitszeiten verlängern werden sowie 439865 vollzeitäquivalent arbeitende Frauen, davon 91092 die neu auf den Arbeitsmarkt drängen und 331305, die ihre Arbeitszeit verlängern wollen. Zu Fuest et. al. schreibt der SVR: „Fuest et al. kommen erstaunlicherweise für die Althaus Originalversion zu negativen Partizipations- und Arbeitszeiteffekten. Vor allem letzteres erscheint nicht besonders plausibel, da eine starke Senkung der Grenzbelastung positive Arbeitszeiteffekte erwarten lässt. Diese Unterschiede in den Ergebnissen konnten nicht vollständig geklärt werden.“

Die Frage ist eher, ob die Arbeitgeber dieses zusätzliche Arbeitsangebot der Bevölkerung nachfragen. So schreibt der SVR „Ob und inwieweit sich das erhöhte Arbeitsangebot auch in einer erhöhten Beschäftigung und einer geringeren Arbeitslosigkeit niederschlägt, kann ohne Berücksichtigung der Nachfrageseite auf den Arbeitsmärkten nicht gesagt werden“. Der Sachverständigenrat (SVR) der Bundesregierung (Wirtschaftsweisen) hat dies mit Hilfe eines kombinierten mikro- und makroökonomischen Simulationsmodells ermittelt (die Mikro-Simulation PACE-L stammt vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, die Makro-Simulation STSM vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung), die genannten Zahlen sind Zweitrundeneffekte.

Staatsquoten gibt es nun mehrere, je nach Definition. Eine ist, dass die Staatsquote angibt, wie viele Güter und Dienstleistungen vom Staat nachgefragt werden, ob dieser sie nun selbst verbraucht oder dem Bürgern in Form von Transfers gibt. Eins ist sicher: Es kann nun soviel von Steuern oder Geld geredet werden, wie man will – nicht einen realen Cent kann das Volk/Staat der Deutschen i.d.R. mehr ausgeben als es an Gütern und Dienstleistungen zur Verfügung hat. Die hierfür entsprechende monetäre Maßzahl ist das BIP. Dieses gibt aber nur in Geld das wieder, was sich dafür kaufen lässt.

Das entsprechende Verständnis hierzu bietet die sog. Klassisch/Neoklassische Dichotomie. Sie macht deutlich, dass das wirtschaftliche Ergebnis aus zwei Seiten derselben Medaille besteht. Der sog. Realen Sphäre, den Gütern und Dienstleistungen selbst, und auf der anderen Seite die sog. Monetäre Sphäre, die den ganzen „Plunder“ der einen Seite in Geld auf der anderen Seite abbildet. Entsprechend der Quantitätstheorie des Geldes muss der nominale Wert des Geldes auf der monetären Seite dem realen Wert der Güter auf der anderen Seite entsprechen, damit es keine Inflation/Deflation o.ä. gibt; wirtschaftspolitische Ziele lassen Abweichungen zu. Das macht deutlich, dass es nicht um Geld an sich geht. Und ob nun Steuern erhöht oder gesenkt werden, jede Wirkung ist ein Verhältnis zur Realität. Wenn also von Zahlen in Geld ausgegangen wird, meint man damit das, was man dafür kaufen kann.

Schon heute wird die Hälfte des BIP vom Staat eingezogen, das meiste gibt er den Bürgern in Form von Transfers zurück. Aber auch der Rest landet beim Bürger, denn natürlich arbeiten beim Staat Menschen, die Gehälter bekommen. Alles was der Staat an BIP beansprucht, landet so mit Ausnahmen wieder beim Bürger. Verbraucher aller Güter und Dienstleistungen sind, mit Ausnahme des Exportüberschusses, die Menschen des Bundesgebietes.

Um das heutige BIP herzustellen, bedarf es ca. 32 Millionen Menschen, die 39 Stunden die Woche arbeiten und 29 Urlaubstage im Jahr haben. Jedes Jahr dezimiert sich die vollzeitäquivalente versicherungspflichtige Anzahl arbeitender Menschen nach Müntefering um ca. 300.000, denn neben Arbeit, Boden und Kapital sorgt der sog. Technische Fortschritt dafür, dass der menschliche Arbeitseinsatz immer weniger benötigt wird, da dieser durch Maschinen und Methoden (Kapital) ersetzt wird. So muss jedes Jahr ein Wirtschaftswachstum in einer Höhe stattfinden, das die 1,3 % - 1,7 % Produktivitätsfortschritt der deutschen Wirtschaft auffängt nur, um die bisherige menschliche Arbeit zu erhalten.

Das Geld zum Kauf der Güter wird an die Menschen willkürlich verteilt, die der Staat dafür vorsieht. Aufgrund eines großen Fehlers der Nachkriegszeit, dem Stabilitätsgesetz von Karl Schiller aus 1967, halten die Politiker wider besseren Wissens an der vorrangigen Regel fest, dass die güteralimentierten die erwerbsarbeitenden zu sein haben. Begründet wird dies mit dem sog. Anreiz.

Der Begriff Anreiz ist vieldeutig und wird einheitlich verwendet. So hat der Anreiz Kosten zu vermeiden eine andere Qualität als der Anreiz, Vorteile zu gewinnen, insbesondere, wenn die Kosten die Frage der persönlichen Existenz berühren. Ein Leid zu vermeiden hat einen viel intensiveren Charakter als vergleichsweises Wohlbefinden zu vermehren. Während der Grenznutzen beim Wohlerhöhen negativ ist, ist er bei der Leidvermeidung positiv. Kosten der persönlichen Existenz zu vermeiden sind dabei zwangsbehaftet, während Vorteilsnahmen freiwillig sind. Die Annahme, der Begriff Anreiz stelle in allen Fällen qualitativ dasselbe dar, ist deshalb falsch.

In einer Situation der Armut ist der Reiz der ersten Bedürfnisbefriedigung geringer als der der zweiten Bedürfnisbefriedigung; also handelt es sich hier um einen positiven Grenznutzen. Dies ändert sich mit dem Erreichen des Wendepunktes (wissenschaftliches menschlich individuelles Existenzgeld, welches in erster Annäherung ein Grundeinkommen sein kann). Ab jetzt ist jede hinzugewonnene Einheit Bedürfnisbefriedigung geringer zur vorherigen, der Grenznutzen ist negativ. Dies würde bedeuten, dass im Extrem 10 DM für einen Armen einen gewissen Grenznutzen hat, der bei einem Reichen erst bei einer Summe von einer Million DM erreicht sein könnte. Es ist aber unredlich, so eine bestimmte Verteilung zu veranlassen. Warum? Weil der Einsatz von Ressourcen begrenzt ist! Es ist für das Maximum des Wohlbefindens notwendig und hinreichend, 100.000 Armen 10,- DM zu geben als einem Reichen eine Million. Ganz einfach weil der Grenznutzen der 100.000 mindestens addiert höher wiegt als der eines einzelnen. Wären die Nutzen der Armen und Reichen messbar und vergleichbar, so könnte der Nutzen eines einzelnen Menschen, ob arm oder reich, nur dann über den aggregierten Nutzen der anderen liegen, wenn die absoluten Ergebnisse dies zeigen. Da die Grenznutzen der Armen dieser Verteilung aber häufiger als die der Reichen sind, folgt letztlich, dass ein Nutzenmaximum durch viele Arme, vergleichsweise nicht durch wenige Reiche erreichbar ist. Optimal wäre beides simultan, dass Problem hierfür ist die Knappheit der Ressourcen. Nach streng utilitaristischem Kalkül sind deshalb die Armen zu bevorzugen. Dieses Ergebnis besteht auch ohne Messbarkeit und Vergleichbarkeit der Nutzen und dürfte qualitativ mittels Relationen beweißbar sein.

Ein Grundeinkommen für jeden Bürger hierzulande von 1000,- Euro monatlich heute würde dazu führen, dass jeder der 32 Millionen o.g. Erwerbstätigen für seine Tätigkeit einen Incentive, einen Lohn erhält, und zwar in Höhe von durchschnittlich dem drei bis 4,5fachen des Grundeinkommens. Da das Grundeinkommen die gute Situation des einzelnen wie familiären sichert, handelt es sich bei diesen Erwerbseinkommen um Incentives im eigentlichen Sinne. Es gibt nicht den geringsten Grund anzunehmen, dass ein solcher Incentive von 3000,- bis 4500,- Euro monatlich durchschnittlich, der sowohl dem Einzelnen, wie der Familie zugute käme, nach Abschluss der Lohnverhandlungen, d.h. der Klärung, wie viel mehr oder weniger davon der Unternehmer bekommt, das Kapital, die unangenehme Arbeit verrichtenden usw. nicht ausreicht, die Menschen zur entsprechenden Erwerbstätigkeit zu verleiten, insbesondere, da dies heute funktioniert.

Leider begründet der Autor die Frage der Finanzierbarkeit mit systeminherenten Mechanismen. Das genau die zur Disposition stehen scheint vergessen. So gilt auch hier der von Götz Werner immer wieder gerne erwähnte Satz nach Albert Einstein (sinngemäß): Man kann Probleme nicht mit den Instrumenten (heutiges Steuersystem) lösen, die zu deren Entstehung geführt haben.

Gerhard Bandorf, BN schrieb am 27.03.2008, 16:49 Uhr zu

@ Lothar Mickel:

Keine Frage. Ich stimme Ihnen vollkommen zu!

Nur lesen Sie mal die folgenden Zeilen als Stellungnahme der Redaktion hier, da kann einem schon anders werden, denn was sich da auszudrücken scheint ist die Methode: Augen zu und durch.

Das Wort des Tages

09.01.08 | von Redaktion |

„Das BGE ist kein fundamental-philosophischer Ansatz, sondern ein Projekt, das unter der Prämisse der 4 Grundsätze des Netzwerkes in absehbarer Zukunft Wirklichkeit werden soll. Es wird nicht dadurch diskreditiert, dass sich vor allem Intellektuelle, Politiker, ja Mitglieder des Establishments drum kümmern und weniger die Bedürftigen selber. Wir sollten uns nicht dauernd mit teilweise aberwitzigen Theorien und Ansichten martern, sondern darüber nachdenken, wie und mit wem wir das Projekt bald auf die „Startbahn“ kriegen.“

Wolfgang Schlenzig

(Da der Zensor heute anscheinend gut gelaunt ist, einen Kommentar von mir hat er immerhin schon freigegeben, hoffe ich, dieser geht auch durch.) ICH SAGE AUCH GAAANZ LIEB DANKE LIEBER ZENSOR!

Gerhard Bandorf, BN schrieb am 27.03.2008, 16:09 Uhr zu

@ Gisela Brunken:

Sie bringen es auf den Punkt!

Ein BGE, welches nicht tatsächlich die Existenz voll und ganz absichert, ist eine Subvention, die an Bedingungen geknüpft ist.

So auch das Althaus\'sche Modell. Es ist als eigentliches BGE vollkommen untauglich und stellt nur eine Augenwischerei dar.

Gerhard Bandorf, BN schrieb am 27.03.2008, 15:58 Uhr zu

Sehr geehrte Frau Stahlmann,

erst einmal mein Kompliment zu Ihrem Beitrag!

Sie schreiben: „eine ausschließliche Konsumsteuer führt zu einem degressiven Steuermodell, denn Menschen mit einem geringen Einkommen brauchen alles oder fast alles Geld für Konsum und finanzieren damit das Grundeinkommen aller überproportional mit, während Menschen mit viel Besitz und Einkommen prozentual viel weniger Geld für Konsum ausgeben.“

Mitnichten entsteht hier ein degressives Steuermodell. Eine Finanzierung des bGE durch eine reine Konsumbesteuerung setzt erstens voraus, daß die Konsumsteuer nicht linear ist, so wie es heute schon unterschiedliche Mehrwertsteuersätze gibt. Zweitens würden diejenigen, die mehr konsumieren – also auch die Infrastruktur usw. – mehr in Anspruch nehmen, konkludenterweise auch über die Konsumsteuer zur Unterhaltung von Infrastruktur usw. beitragen.

Darin spricht sich ein Nutzungsprinzip aus, welches sich über die Konsumrealität widerspiegelt. Man darf hier dann durchaus von einer sich auswirkenden sozialen Realität und von Gerechtigkeit der Lastverteilung innerhalb der Gesellschaft sprechen. Insofern – besonders in Bezug auf Ihr Beispiel mit dem Porsche, hinkt der Vergleich eben deshalb, weil eine Konsumsteuer auf einen Porsche oder ein Pfund Butter anders gestaffelt sein müssen. Es liegt hier auch nahe, gerade energieintensive Produkte einer zwangsläufig höheren Konsumsteuer zu unterwerfen, als energieextensive Produkte – oder gar Dienstleistungen.

Im Übrigen beträgt die Konsumquote heute 80% des Einkommens und es ist davon auszugehen, daß sie auch bei einem BGE in dieser Größenordnung verbleiben wird, wenn nicht sogar höher ausfallen wird. Immerhin sind im Falle eines BGE keine besonderen Rücklagen mehr für Altersvorsorge und/oder Ausbildung notwendig.

Eine Hauptwirkung des BGE wird sein, daß sich die Lohnverhältnisse ändern werden, da (ich favorisiere ein monatliches BGE in Höhe von 1.500.- Euro) z.B. dieses Grundeinkommen nicht mehr über eine Erwerbstätigkeit ins Verdienen gebracht werden muß. Desweiteren fallen Einkommensteuer, Rentenversicherungsbeiträge, Arbeitslosenversicherung und Soli weg, wodurch alleine schon der Arbeitgeberanteil an den Personalkosten um rund 53% mindert, was zur Folge hat, daß die Lohnstückkosten immens herabgesenkt werden können und in Folge die Produktionskosten um rund 50% niedriger ausfallen als es jetzt der Fall ist.

Was bedeutet es dann aber, wenn die Produktionskosten um 50% sinken? Es kann um diesen Satz günstiger produziert werden und zwar so günstig, daß mit einem BGE der BGE-Standort weltweit beinahe konkurrenzlos dastünde.

Gerne sende ich Ihnen zu den Finanzierungsberechnungen hinsichtlich des BGE eine Berechnung zu, aus der deutlich entnehmbar ist, wie sich ein BGE in Höhe von monatlich 1.500.- Euro durch eine reine Konsumsteuer, unter Wegfall aller anderen Steuereinnahmen rechnet und wie sich das BGE sogar immens auf den BIP auswirken würde – mit der Perspektive sogar, nach 2-3 Jahren den Schuldenberg von rund 1,6 Billionen in schwarze Zahlen zu verwandeln.

Herzlichst,

Gerhard Bandorf, Initiative Bonn

BandorfConsult@t-online.de

Lothar Mickel schrieb am 27.03.2008, 15:51 Uhr zu

Die Umsetzung des BGE in teilhabesichernder Höhe ist keine Frage der Finanzierung, sondern der Verinnerlichung eines Paradigmenwechsels in der Gemeinschaft. Ein neues weitgefasstes Denken ist nötig und dazu bedarf es noch der Reifung selbst unter Beführwörtern des BGE. Und wenn es wirklich zu Ende gedacht ist, dann geht es um Klotzen und nicht Kleckern.

Reddig, Rudolf schrieb am 27.03.2008, 15:43 Uhr zu

Hallo Ronald Blaschke,

Die Kapitalverwertungsgesellschaft vermochte es bisher abgesehen von Kriegs- und Katastrophensituationen bei allen chaotischen Risiken und schlimmen bis menschenverachtenden Nebenwirkungen sicherzustellen, dass man für bestimmte, frei umwechselbare bedruckte Scheinchen oder Plastikkärtchen weltweit Dienstleistungen und Waren vielfältigster Art eintauschen kann. Seit Beginn der Ware Geld Beziehung versuchen Menschen friedlich durch das Anbieten von Dienstleistungen oder Waren oder durch räuberische Gewalt anderen dieses Tauschmittel abzujagen. Wohl gemerkt, ich unterstütze Deine Überlegungen, warum es ein Menschenrecht auf ein bedingsloses Grundeinkommen als Voraussetzung für ein menschenwürdiges Leben geben muss. Mir fehlt aber das Vermögen, mir vorzustellen, ob nach Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens das weltweit freie Umtauschprinzip Scheinchen gegen Dienstleistungen und Waren noch genauso funktioniert wie vorher oder ob nicht die gegenwärtig noch bestehende Scheingeldstabilität dann vollends krachen geht. Ich kann mir eine solche Forderung nur als Druckmittel gegenüber der Kapitalseite vorstellen, um die Lage der zunehmenden Zahl der strukturell von Erwerbsarbeit ausgegrenzten Menschen zu verbessern, d.h. den Druck, der auf sie und damit auf die Lohnhöhe der noch Erwerbstätigen ausgeübt wird, abzumildern. Ich verfolge die Diskussion schon seit einigen Jahren und habe Rifkin und Engler dazu gelesen. Rifkin gibt übrigens m.E. mehr Antworten als Engler. Mir fallen bei der Diskussion um das BGE Marxens Rangglossen zum Gothaer Programm der SPD von 1875 ein, wo der sich mit der Forderung der Lassalleaner nach dem unverkürzten Arbeitsertrag auseinandersetzt und herausarbeitet, dass auch in einer kommunistischen Gesellschaft die Menschen fortfahren, mit der Natur auch in Form von Arbeit zu stoffwechseln und damit gezwungen sein werden, Beiträge zur eigenen und gesellschaftlichen Wiederherstellung zu leisten. Sie sollten es aber so organisieren,dass dieser Stoffwechsel mit dem geringsten Kraftaufwand und unter den ihrer menschlichen Natur würdigsten und adäquatesten Bedingungen vollführt wird, was auf Regelarbeitszeitverkürzung hinausläuft.

Gemeinsinnige Grüße

Rudolf Reddig

Gisela Brunken schrieb am 27.03.2008, 14:00 Uhr zu

\"Dabei wird immer wieder betont, wieviel wertschöpfender sich Individuen verhalten, wenn man ihnen Eigenverantwortung gibt, als wenn sie einen guten Teil ihrer Energie dafür verwenden müssen, sich bürokratischen Regeln anzupassen oder diese zu unterlaufen.

- Sie, als Unternehmer, kennen das genauso wie jemand im Hartz-IV-Bezug.\"

Diese Sätze zeigen, wie das Grundeinkommen künstliche Grenzen und vermeintliche Interessensgegensätze in unserer Gesellschaft aufheben kann.

\"Allerdings werden diese dynamischen, Energie mobilisierenden Effekte eines Grundeinkommens nur dann voll zum Tragen kommen können, wenn es wirklich zum Leben reicht. Ein Grundeinkommen, das so knapp bemessen ist, dass es de facto den Erwerbszwang nicht abschafft, verfehlt seinen Zweck.\"

Genau davon gilt es zu überzeugen, vor dem nächsten Bundestagswahlkampf.

Gerhard Bandorf, BN schrieb am 27.03.2008, 12:43 Uhr zu

Es läßt sich das Bedingungsloses Grundeinkommen in einer Höhe von monatlich 1.500,- Euro für alle BürgerInnen von der Geburt bis zum Tod in der Tat von heute auf morgen umsetzen!

Die Kosten auf das bGE entfallenden lassen sich komplett durch eine Konsumsteuer finanzieren, bei gleichzeitigem Wegfall aller bisherigen Steuereinnahmen des Staates, der Länder und der Kommunen.

Eine Berechnung dazu kann gerne bei mir angefordert werden - falls die Redaktion diesen Kommentar nicht wieder sperrt, wie es in letzter Zeit vorgekommen ist.

Gerhard Bandorf, Initiative Bonn

BandorfConsult@t-online.de

Agnes Schubert schrieb am 27.03.2008, 11:03 Uhr zu

Ein teilweise in sich redundanter aber im Kern richtiger und wichtiger Beitrag.

Die einzelnen Visionen - mit und ohne Finanzierungskonzept - bleiben zwar als Vision sehr wichtig, aber die Auseinandersetzung zwischen ihnen relativiert sich doch sehr, wenn man erst einmal begriffen hat, dass man die meisten wohl nicht von heute auf morgen umsetzen kann und sie andererseits sicher auch gar nicht auf Ewigkeit festgelegt sein wollen, und die Visionäre eben zum dritten die komplexen Auswirkungen auf die Verhaltensweisen der Menschen kaum abschätzen können.

Ein paar Argumente in diese Richtung und eine Idee der vorsichtigen Einführung eines BGE habe ich ja schon hier beschrieben im Kommentar zu:

\"Inhalt für den luftleeren Raum – Wir müssen unsere gemeinsame Vision erst entwerfen\" 02.03.08 | von Sören Kiel |

AgneS

Thomas (Berlin) schrieb am 27.03.2008, 00:44 Uhr zu

Der Kampf um ein Grundeinkommen wird eine gesellschaftliche Auseinandersetzung, bei der wir uns mit großen Konzernen und Lobbygruppen auseinandersetzen müssen und durch Widerstand Berge verschieben müssen-das ganze wahrscheinlich sogar international, weil sie uns versuchen werden, gegen andere Länder auszuspielen.

Das ist vor dem Hintergrund, daß uns genau diese Lobbygruppen immer noch vor sich hertreiben mit ihren neoliberalen Sozialabbau-Gesetzen, eine gewagte und schwierige Sache. Außerdem gebe ich zu bedenken, daß das Selbstwertgefühl eines Menschen auch darin besteht, eine sinnvolle gesellschaftliche Arbeit zu machen, statt einer irgendwie an den Haaren herbeigezogenen Tätigkeit aus Gnade nachzugehen. Deshalb ziehe ich persönlich den (internationalen) Kampf um eine radikale Arbeitszeitverkürzung bei höheren Löhnen vor. Zusätzlich sind mehr staatliche Jobs im sozialen Bereich nötig.

Daß der Reichtum dieser Welt dafür ausreicht, sieht man gerade eindrucksvoll bei dem Immobiliencrash in den USA. Es ist soviel überflüssiges Geld auf dieser Welt vorhanden, daß Banken und Hedge-Fonds es in total verrückte und unsichere Immobilien-Fonds pulvern und sich dabei auch noch voll bewußt sind, daß sie gerade Russisch-Roulette spielen (Einzelheiten findet Ihr in einschlägigen Wirtschaftszeitungen). Bitte laßt uns mit den unterdrückten Massen aus anderen Ländern eine gemeinsame Sprache finden und der wachsenden Automatisierung und Rationalisierung eine Arbeitszeitverkürzung gegenüberstellen, die uns nicht nur den Rücken für viele nützliche Dinge freimacht, sondern uns genügend Selbstbewußtsein gibt, um dieses blutige, menschenfeindliche, umweltverseuchende, profitsüchtige System eines Tages abzuschütteln und gegen eine demokratische, ökologische und soziale Welt auszutauschen. Danke.

Dennis schrieb am 26.03.2008, 15:33 Uhr zu

Danke Katja!

http://dennis.initiative-links.de/2008/03/26/politisch/nuetzlichkeitsrassismus/

*Eine Pingbackfunktion wäre hier nicht schlecht*

F. Wagner schrieb am 25.03.2008, 16:17 Uhr zu

Hallo,

So wirklich \"Bedingungslos\"ist und wird dieses Einkommen niemals sein!

Vielleicht für den Einzelnen,aber in der Masse der Menschen nicht denn;Wenn ein Bewußtsein geschaffen wird,daß dieses Grundeinkommen nur dann gezahlt werden kann wenn auch etwas geschaffen wird,dann werden die wenigsten \"faul rumliegen\",im Gegenteil,jeder oder die meisten Menschen werden dieses Grundeinkommen unterstützen und versuchen,ihren Beitrag zu leisten damit es funktioniert!

Davon bin ich überzeugt!Ein jeder Mensch würde sich mit diesem Land arrangieren,denn es lohnt sich dann für alle und es macht Freude hier zu leben!

Nur wie gesagt;dafür müßte ein Bewußtsein geschaffen werden,daß dieses Grundeinkommen eben kein \"Wunder\"ist oder die \"gebratenen Tauben vom Himmel\",dann machen fast alle mit!

Gegner des Grundeinkommens werden sein:Arbeitgeberverbände,da sie die Macht über die Arbeiter verlieren und ein Teil der Politiker,die auch den Machtverlust fürchten.

Aber vielleicht siegt ja die Vernunft über die Machtgier?!

MfG

F. Wagner schrieb am 24.03.2008, 18:08 Uhr zu

Man müßte mal mit einigen Leuten reden,was sie davon halten würden das Bürgergeld von heute auf morgen einzuführen.

Ich hab es getan und viele wußten garnicht von was ich rede.Das heißt;Die Sache muß ja erst mal bekannt gemacht werden!

Jedenfalls,als ich es versuchte zu erklären,sagten einige;\"Dann gehe ich nur noch 6 Stunden arbeiten und wenn das meine Kollegen auch so machen,können dafür andere eingestellt werden.\",andere sagten;\"Ich würde trotzdem Vollzeit arbeiten,da kann ich mir noch mehr leisten,auch für meine Kinder,einen schönen Urlaub und so.\"Und ein Arbeiter vom Bau sagte;\"Na wenn es das gäbe,dann bräuchten wir auch bei schlechtem Wetter oder im Winter keine Angst zu haben,daß wir unseren Urlaub oder Überstunden für schlechtes Wetter opfern müssten und Überstunden würden vielleicht ganz ausfallen weil die Menschen durch das Bürgergeld mehr in der Tasche und zum ausgeben hätten und das schafft ja bekanntlich Arbeitsplätze und mehr Leute schaffen mehr und dadurch fallen Überstunden flach\".

Also:Keiner der Leute würde sich auf die \"faule Haut\"legen,im Gegenteil die Arbeit würde dann so richtig Spass machen,sagten sie.Ausnahmen gibt es natürlich immer!Und wenn die Menschen begreifen,daß sowas nur funktoniert wenn alle mitmachen,dann wird auch keiner \"faul rumliegen\"!

Und ich glaube,daß es dann auch keine schlecht bezahlte Arbeit mehr gibt,die keiner machen will denn;Wenn man das Bürgergeld einführt,dann müßte es auch einen Mindestlohn geben und den zu realisieren wäre dann nicht so schwer!

MfG

Frank Wagner schrieb am 24.03.2008, 13:11 Uhr zu

Hallo und noch frohe Ostern,

ich bin begeistert von der Idee des \"Bedingungslosen Grundeinkommens\".

Hbe mir auch scho Gedanken gemacht und auch mal gerechnet.

Stellen wir uns vor jeder Bürger erhält mon.800 Euro,das wären bei 80mill.Einwohnern so ca.640 000 000 0 Euro monatlich.

Hört sich viel an.Aber das Geld wird ja auch wieder ausgegeben und fließt in den Wirtschaftskreislauf und Staatshaushalt zurück.

Einige sagen;\"Dann geht ja keiner mehr arbeiten\",das glaube ich aber nicht.Im Gegenteil,ich würde dann als Selbständiger gelassener rangehen und mit mehr Freude.

Außerdem wären die Grundbedürfnisse eines jeden Menschen gedeckt.

Also:Wäre es finanzierbar für den Staat und gibt es Rechenbeispiele?

MfG,Frank Wagner

Gisela Brunken schrieb am 21.03.2008, 12:12 Uhr zu

Viel Erfolg!

Herzliche Grüße

aus Göttingen :)

Martin Neuber schrieb am 10.03.2008, 20:50 Uhr zu

Hallo AgneS,

dann möchte ich mal meine Forderung nach freier Bildung reduzieren/erhöhen auf die Vision einer Gesellschaft in der für alle der Zugang zu Wissen und Information gewährleistet ist. Natürlich braucht nicht jeder einen Abschluss in Philosophie und griechischer Mythologie. Ich bin kein Bildungsfanatiker, da würde ich mir selbst nicht gerecht werden. Kluge Köpfe und goldene Hände braucht das Land. Aber ich möchte auch nicht in einer Welt leben, in der nur noch die Lehre der originären Kulturtechniken, wie Lesen, Schreiben und Rechnen kostenfrei sind.

Man könnte dann schon nach der 6. Klasse seinen Abschluss machen. Nunja, das ist evtl etwas abseits des Themas, aber ich denke dass die derzeitige Entwicklung darauf hinzielt.

Du sagst: Vertraut den Selbstentfaltungskräften des bGE.

Das gefällt mir weil es so unaufgeregt ist und Vertrauen in die Menschen vorrausetzt. Ich habe nur die Befürchtung, dass nur einige Stellschrauben angezogen werden müßten, um die Grundidee des bGE auszuhebeln.

Jan Röder schrieb am 10.03.2008, 20:22 Uhr zu

Ich glaube eine Einführung des BGE in existenzsichernder Höhe ist auf gar keinen Fall in einem Schritt durchsetzbar.

Da dann tatsächlich damit zu rechnen wäre, daß sehr viel Arbeit zunächst einmal liegen bleiben würde.

Bis die Menschen sich mit ihrer neuen Freiheit arangiert hätten und wieder eine Arbeit aufnehmen würden, wäre das BGE längst wieder abgeschafft!

Schließlich gibt es heute ziemlich viele, die ihren Job nicht machen, weil er zu ihnen passt oder ihnen sogar Spaß macht(und erst recht nicht weil er so gut bezahlt wird).

Daher halte ich (wie Agnes) einen Einstieg in das Grundeinkommen mit mehr als 100 Euro für unrealistisch und kontraproduktiv, da es eine schwer beherschbare, weil viel zu schnelle Entwicklung, und schließlich eine Flucht in alt Bewährtes bewirken könnte.

Damit bekämen die Skeptiker den Beweis, daß Grundeinkommen eben nicht geht.

Sie könnten anführen, daß genau das entstanden wäre, wovor sie immer schon gewarnt haben; nämlich massenhaft grassierende Faulheit.

Kleine Schritte, die nicht sofort zu großen Umwälzungen führen können, lösen weniger Ängste und damit auch kaum Opposition aus.

Das hilft sicher bei der Umsetzung.

Eine Einführung in kleinen Schritten mit regelmäßigen Anpassungen gäbe der Gesellschaft die Möglichkeit sich frei von großen Turbulenzen weiter zu entwickeln, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren.

Lothar Mickel schrieb am 06.03.2008, 22:50 Uhr zu

Unsere Welt ist deutlich komplexer geworden als noch vor 50 Jahren. Uns bleibt nichts anderes übrig als ein \"try and error\". Vertrauen wagen in den Einzelnen ist heute unabdingbar. Ohne dem zerreden wir Alles ins Unendliche. Und viel Zeit lässt uns die Natur nicht mehr...

AgneS Schubert schrieb am 06.03.2008, 14:39 Uhr zu

Zur Definition von BGE bitte ich die aktuelle Diskussion auf der Mailliste Debatte-Grundeinkommen anzusehen.

\"Die universalen Wirkungen eines BGE\" sind aber möglicherweise innerhalb der Marktwirtschaft auf Anhieb schwer zu beherrschen!!! Und das sogar schon auf Höhe des heutigen Harz4-Niveaus. Wer den Leuten freie Entscheidung einräumt, z.B. Zwang zur Arbeit aufhebt, muss doch wenigstens in Betracht ziehen, dass er die gewonnenen Entscheidungsfreiheit auch nutzt. Wer traut sich denn wirklich zu das alles in vorhinein zu akkumulieren?

\"Alles andere macht keinen Sinn und muss deshalb auch nicht diskutiert werden.\" Wieso denn nicht? und: Um diese Diskussion kommst du aber nur herum, wenn du dich heraus hältst. Ich denke du solltest dich ihr stellen.

Warum soll \"eine Nachbesserung mit hoher Wahrscheinlichkeit dann nicht mehr durchsetzbar\" sein? Ich habe ein Gegenargument dazu gebracht, von dir aber keines dafür gelesen. Kein guter Stil einfach nur Behauptungen aufzustellen - und auch nicht zielführend in der Überzeugung der Leute. Das sollte doch auch dein Ziel sein, oder?

AgneS