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Alex.B schrieb am 02.09.2022, 11:18 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Neuer YouTube-Kanal des Netzwerks

Ich glaube das Grundeinkommen wird niemals eingeführt, da es bereits Substitutionen gibt. Die sozialen Medien und die Jobs dort (Influencer , Coaches, Lets-Player) verhindern momentan die Massenarbeitslosigkeit, die meiner Meinung nach notwendig ist um ein Grundeinkommen politisch durchzusetzen. Unglaublich viele machen Youtube e.t.c (sogar dieses Grundeinkommen Netzwerk). Wenn sie Dachdecker sind und ein Kollege (der das selbe verdient) nebenbei noch Youtube macht und dort Spenden für seine Arbeit oder Emergendice verkauft, dann kommt dieser selbst mit

''Hungerlohn'' durch seine Nebentätigkeiten bei Youtube noch relativ gut klar und sieht garkeinen Grund auf die Barikaden zu gehen. Im Gegenteil, er fühlt sich seinen Mitmenschen sogar überlegen. So wie sich auch ein Enkeltrickbetrüger seiner Opfer überlegen fühlt. Aber man ist nicht schlau, nur weil man mal jemanden gefunden hat der noch dümmer ist als man selber. Aber in Deutschland haben sie ''Ein Recht darauf betrogen werden zu dürfen''. Und davon nehmen viele Unternehmer (Siehe z.b TV-Verkaufssendungen) gebrauch.

Wenn ich mir die vielen unseriösen Werbungen auf Youtube ansehe, oder den Missbrauch bei Twitter und C.o (populistische Hetze e.t.c) dann habe ich aus moralischen Gründen garkeine Lust dort mit zu machen und diese Formate durch Content oder Kommentare zu fördern. Ich verstehe nicht warum da so viele mitmachen und mache mir große Sorgen um die Gesellschaft. Die Politiker wollen umbedingt ''medienwirksarm arbeiten'', damit die Menschen ihre ''guten Taten'' sehen. Es wird auch niemand gewählt, den keiner kennt. Das führt aber auch dazu das nur jene Dinge politisch behandelt werden, die auch von den Medien in den Fokus gesetzt werden und führt zwangsläufig zu einem immer stärkeren Populismus und einer auf das Subjekt ausgelegte Politik die mit Gefühlen und Manipulation arbeitet.

Ich wäre lieber für ''Sterbehilfe'' statt Grundeinkommen. Ich glaube es gäbe einige Menschen, die das Leben und das Mitwirken an unserer Gesellschaft als nicht mehr erstrebenswert sehen und lieber ''gehen'' würden. Die Politik hat eine ''Enkeltrickmentalität'' und das Internet ist voller betrügerichen Finanzcoaches deren Methoden nicht funktionieren, da sie sonst schon längst reich wären und ihr Geld nicht mit unseriösen Coachings verdienen müssten. Die Leute verstehen nicht das es einen massiven Mangel an Berufen gibt und glauben sie müssten jetzt irgent einen Quatschberuf machen der eigentlich nur zu Müll und Energieverbrauch führt um an Geld zu kommen. Da wäre ein Grundeinkommen wesentlich sozialer und umweltverträglicher. Aber erklären sie das mal jemanden der von diesem System profitiert, weil er Geld vor Moral und sich selbst vor das Kollektiv stellt. Deutschland ist ein sehr sehr sehr reiches Land... wenn es um das rechtfertigen von politischen Fehlern geht (z.B Finazierung der Gorch Fock) aber sobald jemand fordert, die Schulen zu reformieren damit sich die Gesellschaft mal ändert oder den ''Abgehängten'' durch ''Grundalmosen'' wenigstens das Sterben in Würde zu ermöglichen statt in einem verpissten Schlafsack auf der Straße zu sterben (Housing-First)... dann werden wir plötzlich arm wie eine Kirchenmaus...

Bitte gehen sie wählen! Wenn sie keine Partei unterstützen wollen, dann machen sie ihre Stimme wenigstens ungültig, damit diesen Parteien nicht noch mehr Prozente zugeschoben werden. Nichtwähler werden nicht gezählt aber die ungültigen Stimmen schon.

Michael Levedag schrieb am 25.08.2022, 13:04 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Neuer YouTube-Kanal des Netzwerks

Sehr geehrter Herr Daniels, uns ist nicht bekannt, woher Sie diese Nummer für ein Formular haben.

Wenn ein Grundeinkommen einmal eingeführt wird, benötigt man dafür kein Formular.

Es wäre nett, wenn Sie uns einen Hinweis darauf geben, woher Sie das haben.

Es grüßt

Michael Levedag

Netzwerkrat im Netzwerk Grundeinkommen

Daniels, Karl Heinz schrieb am 25.08.2022, 12:58 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Neuer YouTube-Kanal des Netzwerks

wie komme ich denn an das Formular

GE/17FF damit ich den Antrag stellen kann???

Daniel Kruse schrieb am 31.07.2022, 11:13 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Universell und deswegen hocheffektiv: Das Prinzip “Gießkanne”

Ich denke auch, dass die "Giesskanne" hier durchaus nützlich ist und immer noch unterschätzt wird, welche Pflanzen auf einmal noch so auftauchen und aus dem "Nichts" ersprießen, deren Samen sonst keine Chance zum Aufkeimen gehabt hätten. Viele der Entlastungsmaßnahmen im Laufe der aktuellen Krisen, liessen sich somit ersetzen und mit einem BGE viel mehr real sozial spürbar machen. Und jeder könnte es dann individuell nach seinen pers. Bedürfnissen einsetzen...

Quelle: https://www.google.de/search?q=site:mein-grundeinkommen.de%2Fmagazin+%229.6.2022+um+0%3A56+Uhr%22

Hans-Jürgen Gratz schrieb am 29.07.2022, 16:20 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Pressemitteilung: Gutachten gegen BGE ist unseriös und unwissenschaftlich

Ich teile die Analyse voll und ganz. Es ist mir unverständlich wie von einem Bundesministerium gestellte 'Fachleute' derart unqualifiziert argumentieren - offenbar ein Gefälligkeitsgutachten. Finanzminister war damals Herr Scholz. Es erinnert mit an den Vorschlag seines Ministeriums zur Finanztransaktionssteuer, der ausgerechnet für die schädlichen meist riesigen Spekulationsgeschäfte ein Hundertstel des für jeden Bürger vorgesehenen Steuersatzes vorsieht.

Gerhard Seedorff schrieb am 24.07.2022, 16:43 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Pressemitteilung: Thesen für einen sozialen und ökologischen Neustart

Wenn wir schon die Thesen Martin Luthers zum Vergleich heranziehen, dann sollten wir genau wie er, darauf aufmerksam machen, dass unsere heutigen staatlichen Grundgesetze, genau wie seiner Zeit die Christlichen nicht befolgt werden!

Wenn die Ehre der Menschen lt. Art. 1 des Grundgesetz unantastbar sein soll, dann darf es keine staatlichen Gesetze geben, die die Schiller´sche Forderung, nach der, der Mensch warm wohnen und satt zu essen haben muss von der Wiege bis zur Bahre: b e d i n g u n g s l o s, nicht berücksichtigen.

Gerhard Seedorff schrieb am 14.07.2022, 16:37 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Öffentliche Vorstellung der preisgekrönten Multimediapräsentation zum Grundeinkommen

Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Schüler ihre Arbeit geheim halten wolle und frage den Netzwerkrat, ob er es nicht als seine Aufgabe ansieht Kopien der preisgekrönten Multimediapräsentation den Freunden des Grundeinkommens zum Kauf anzubieten, wenn es keinen anderen Weg gibt sich daran zu erfreuen.

Till schrieb am 14.07.2022, 16:35 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Öffentliche Vorstellung der preisgekrönten Multimediapräsentation zum Grundeinkommen

Die Verbreitung solcher Lehrmittel sollte vorangetrieben werden! Vermarktung von Produkten die im offiziellen Unterricht gemeinschaftlich erstellt werden ist ja wohl nicht beabsichtigt, oder?

(Das mit dem Urheberrecht ist zum Glück erst nach Adam Riese so wichtig geworden, sonst könnte heute kaum einer bis 3 zählen.)

Wissen ist Gemeinnützig, da es in seiner Gesamtheit aus dem Wissen aller Menschen besteht.

Rainer Rössler schrieb am 14.07.2022, 09:48 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Öffentliche Vorstellung der preisgekrönten Multimediapräsentation zum Grundeinkommen

"Viele Teilnehmende waren überrascht von der Vielfalt der gesellschaftlichen Aktivitäten, weil sie bisher wenig davon gehört hatten."

Meine Annahme ist es, dass einer der Stellschrauben der Algorithmus von diversen Socia-Media-Konzernen sind.

Daher biete ich dem Netzwerk Grundeinkommen gerne meine Expertise nebst meiner Kommunikations-Aufnahme per Kontaktformular, auch nochmal hier per Kommentar an. Indem ich einen Netzwerk Grundeinkommen Account bei Mastodon anlege und Pflege.

Denn ich (auch) ich finde, dass solche Ereignisse mehr Menschen erreichen sollte & kann.

Ansonsten bleibt zu sagen, danke an alle Beteiligten für die Umsetzung!

Rainer

Dr.Alena Wagnerová schrieb am 04.07.2022, 17:12 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Pressemitteilung: Thesen für einen sozialen und ökologischen Neustart

Der soziale und okologische Notstart kann nicht realisiert werden ohne Paradigmawechsel, was unter anderem die Kritik des neoliberalen Kapitalismus und die politische Macht des Kapitals. In diesem Sinne sind für. mich die 10 Punkte einfach zu lau, das Grundsätzliche bleibt nicht ausgesprochen.

Nein, ich habe noch nicht zu den Thesen etwas geschrieben

AW

Brigitte Höh schrieb am 29.06.2022, 10:28 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Heiß, heißer, Grundeinkommen!

Liebe Christiane,

großARTig was du auf die Beine gestellt hast, bzw. der Netzwerkrat veranstaltet hat. Nach wie vor bedauere ich, dass ich nicht dabei sein konnte (arbeitete als Seminarleiterin). Bin schon gespannt welche Kunstprojekte vorgestellt werden.

Nun wünsch' ich dir, Ronald, Michael und allen Netzwerkrätinnen/Netzwerkräten eine erholsame Sommerpause.

Herzliche Grüße aus Nürnberg

Brigitte

Michael Levedag schrieb am 22.06.2022, 12:53 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Butterwegges Kritik am Grundeinkommen haltlos

Der Netzwerkrat des Netzwerks Grundeinkommen hat Christoph Butterwegge zu einem informativen Gespräch eingeladen, um Missverständnisse bezüglich des Grundeinkommen auszuräumen und zu verhindern. Christoph Butterwegge hat diese Einladung abgelehnt. Der Netzwerkrat ist weiterhin bestrebt, mit Christoph Butterwegge ins Gespräch zu kommen.

Gerhard Seedorff schrieb am 19.06.2022, 11:58 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Sozialpolitik ist Demokratiepolitik: Wie soziale Sicherung Wahlbeteiligung stärken kann

Die Stiftung Grundeinkommen geht scheinbar davon aus, dass eine hohe Wahlbeteiligung auf eine Zustimmung der Bürger zur repräsentativen Demokratie hindeutet, d.h. in Deutschland zur Parteien-Demokratie. Eine Untersuchung darüber, ob die Wahlbeteiligung der Bürger nicht in erster Linie auf die indirekte Werbung mit Hilfe der Medien zurück zu führen ist weil Nichtwähler, den Eindruck haben, dass sie über den Tisch gezogen werden sollen, wenn ihnen verständlich gemacht wird, welches Demokratie-Verständnis nicht nur die Parteien, die sich bei ihren Entscheidungen bekanntlich an selbst erlassene Gesetze und schwerverständliche Parteiprogramme halten, sondern auch der gewählten Kandidaten, die, wie inzwischen bekannt geworden ist, von sogenannten Küchenkabinetten geleitet werden und die Wünsche der Wähler von den gewählten Kandidaten gar nicht berücksichtigt werden können, wäre sicher hilfreich.

Oder wollen wir die Gesetzgebung weiterhin den Lobbyisten und den Medien überlassen!

Warum wurde von befürwortenden-Parlamentariern kein Gesetzentwurf für ein BGE eingebracht und die rein demokratischen Petitionen von Susanne Wiest (2010 +2021) in der parlamentarischen Bearbeitung verschludert? Vielleicht um den Bürgern und Wählern deutlich zu machen, wie eine Parteien-Demokratie in Deutschland funktioniert

Christoph Butterwegge schrieb am 14.06.2022, 13:32 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Butterwegges Kritik am Grundeinkommen haltlos

Wenn man jemanden kritisiert, schadet es nicht, zumindest seinen Namen zur Kenntnis zu nehmen, wenn es schon nicht gelingt, seine Argumente nachzuvollziehen. "wegge" kommt von Wecken = Brötchen und schreibt sich deshalb mit 2 gg; mit Wegen = Straßen hat der Familienname Butterwegge nichts, aber auch gar nichts zu tun.

(Anmerkung der Redaktion: Dieser Kommentar von Christoph Butterwegge vom 14.06.2022 bezieht sich auf den Kommentar eines Lesers, der tatsächlich im Namen von Christoph Butterwegge ein “g” vergessen hat.)

Sebastian schrieb am 11.06.2022, 20:58 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Sozialpolitik ist Demokratiepolitik: Wie soziale Sicherung Wahlbeteiligung stärken kann

Mi 22.06.2022 um 18 Uhr die dazugehörige Veranstaltung "Sozialpolitik ist Demokratiepolitik – Wie soziale Sicherung politische Partizipation fördern kann" auf Youtube www.youtube.com/watch?v=LpaVyUtU9X0 bzgl. www.stiftung-grundeinkommen.de/sozialpolitik-ist-demokratiepolitik-wie-soziale-sicherung-politische-partizipation-foerdern-kann/

Gerhard Seedorff schrieb am 10.06.2022, 11:01 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Sozialpolitik ist Demokratiepolitik: Wie soziale Sicherung Wahlbeteiligung stärken kann

Ich gehe davon aus, dass die Stiftung Grundeinkommen so wie auch die ATTAC Initiative immer noch fordern, dass allen Menschen das Grundeinkommen in der gleichen Höhe ausgezahlt wird. Darum wird es sicherlich kein Bedingungsloses Grundeinkommen auf dieser Erde geben, weil die Menschen unterschiedlich sind und unterschiedlich hohe Grundeinkommen benötigen, die ihren Grundbedarf decken, damit sie "warm wohnen können und satt zu essen haben". B E D I N G U N G S L O S !

Wolfgang Schlenzig schrieb am 27.05.2022, 10:57 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Butterwegges Kritik am Grundeinkommen haltlos

Butterwege fürchtet sich, wie viele andere, vor dem BGE, weil "es quer zu den Konstruktionsprinzipeien unseres Wirschafts- und Sozialsystems steht". Genau! Das müsste man dann außer Kraft setzen. Das ist wahrhaft ein echtes Problem, ein Systemisches! Und es gibt (zu) viele Ansätze/Versionen, die auch noch konträr vertreten werden. Hier gibt es noch Klräungsbedarf, meine ich.

Die Bürgerversicherung ist erst mal keine schlechte Sache. Er glaubt, die im aktuellen kapitalistischen Wirtschafts- und Sozialsystem realisieren zu können.

In eine Versicherung müssten erst mal alle einzahlen.

Gut ist auch die Beitragsbemessungsgrenzen für Versicherungen zu entfernen.

Das würde bedeuten, wenn z.B. 10% KV von allen zu zahlen wären, dass einer mit 1 Mio Jahresgehalt 100 TEUR/a KV bezahlen würde.

Aber trotzdem bleibt die Bedürftigkeitsprüfung und die aufwendige Erfassung aller Einkünfte von Jedem. Und das BGE sollte ja eigentlich kein Bürokratie- und Entwürdigungsprüfungsmonster sein, sondern das Gegenteil.

Gudrun schrieb am 06.05.2022, 17:23 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Pressemitteilung: Gutachten gegen BGE ist unseriös und unwissenschaftlich

Danke für die Analyse, ich teile die Einschätzung, hatten dieselben Einwände beim Lesen des Gutachtens. Auch Alexander Spermann hat das Gutachten ähnlich kritisiert. Volltreffer.

kali balcerowiak schrieb am 29.03.2022, 12:46 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
BGE-Mitgliederentscheid in der LINKEN angelaufen

ein bedingungsloses grundeinkommen ist bestenfalls nichts anderes als kindergeld für alle anstelle sozialleistung oder steuerfreibetrag. da diese dann wegfallen ist es auch bereits finanziert. aus der einbeziehung der steuerfreibeträge ergibt sich die finanzierung durch einkommensteuer. nicht nur die unsägliche und unproduktive diskriminierung für empfänger*innen von sozialleistungen entfällt, auch die steuererklärung "auf dem bierdeckel" wird möglich wenn alle einkommen flat mit 50 prozent besteuert werden. bei diesem verfahren wird auch die schere zwischen arm und reich ausgebremst. das alles ist längst volkswirtschaftliche evidenz und es fragt sich wie DIE LINKE die guten zeiten vergeuden konnte statt sich für eine umsetzung entschieden stark zu machen! nun wo ihr alle felle wegschwimmen greift sie nach dem thema wie nach einem strohhalm - aber immer noch nicht mit einem volkswirtschaftlich intelligenten, politik- und mehrheitsfähigem finanzierungskonzept! merke: ein bge ohne finanzierungskonzept ist wie ein fisch ohne wasser!

Benno Klissenbauer schrieb am 29.03.2022, 08:21 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
BGE-Mitgliederentscheid in der LINKEN angelaufen

Wenn das bedingungslose Grundeinkommen im Bedarfsfall – zB für Menschen die kein Konto haben – auch in #Bar bzw als #Bargeld ausgezahlt werden würde, dann wäre auch ich absolut dafür. Ist genau das nicht aber naiv zu glauben?

https://bürgerinitiative-bilk.de/bedingungsloses-grundeinkommen/

Bernhard schrieb am 24.03.2022, 20:46 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
GE-News Februar/März 2022

Wie werden die Vorbereitungen der Ampel bewertet, wonach der Staat über die Steuer-ID ein Klimageld auszahlen möchte? Das wäre doch ein kleines partielles Grundeinkommen. Ich fände die Umsetzung phänomenal, weil dadurch erste Erfahrungen auf vielen Ebenen der Gesellschaft entstehen.

Erich Lange schrieb am 18.03.2022, 10:46 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
BGE-Mitgliederentscheid in der LINKEN angelaufen

Bitte aufpassen, dass es nicht in Harz4 für alle endet, und nachher die Sozialsysteme ganz zerstört sind. Da die Kapitaleigner sich nicht so einfach entmachten lassen, und Ihre Lobbyisten ausschwärmen lasen.

Michael Werner schrieb am 25.02.2022, 09:22 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Österreich: Volksbegehren zum Grundeinkommen kurz vorm Erfolg

Beide Grundeinkommen wären sehr gut. Ich werde es noch lesen und unterschreiben. Alte Grundeinkommenskonzepte machten es von der Staatsbürgerschaft abhängig. Ansonsten würde ich meinen Umzug nach Österreich erwägen. Vor vielen Jahren diskutierte ich mit Ralph Boes über sein Grundeinkommen. Ich wollte 1000 € europaweit auch für Bulgarien. Das war von Ralph Boes als Herrenmenschtum kritisiert, weil Bulgarien arm ist. Ob das doch wieder nur die CDU war? Die Linke existiert nicht und wer zuviel will, wird durch Filbinger und Konsorten entnazifiziert fürs Arbeiten.

Franz Vetter schrieb am 17.02.2022, 21:23 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Kein Grundeinkommen für Tiere im Zoo: Ein Verriss von Anna Mayrs jüngstem BGE-Verriss

Frau Mayr hatte und wollte zu dieser Antwort keinen Dialog aufnehmen. Ihr wurde wohl bewusst, wie viel Naivität Ihr Artikel ausstrahlt.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) von 1500,-€ und nicht bloß 1000,-€ erlaubt erstmalig ein einfaches Leben ohne Existenzängste. Mit diesem BGE könnte ein bescheidenes Leben und an einem anderen Ort in der Welt, auch ein privilegiertes Leben geführt werden. Der plötzliche Verlust der bezahlten Arbeit würde uns nicht in Krisen und Ängste stürzen, die zwangsläufig ohne Gönner (Arbeitgeber), durch unsere ewigen monatlichen Schulden, alleine für Wohnen, Nahrung und Energie, den Weg in die Armut ebnet. Durch die Digitalisierung, KI und Roboter werden zwangsläufig die alten Arbeitsplätze jetzt zu Millionen in allen Branchen und Bereiche mehr oder weniger, überall wegfallen. Es wird keine Alternative geben. Selbst die Arbeitsplätze, die neu dazukommen, werden rar sein, da die Arbeit - in jeder Branche, durch die Digitalisierung ersetzt wird. Massenhafte Armut und Elend wird ohne bezahlte Arbeit (gesichertes Einkommen), in eine Diktatur führen. Womöglich wieder in den Faschismus. Ein BGE ist demzufolge nicht bloß eine Hilfe, sondern der Weg, der uns vor diesem Unheil bewahrt.

Mit einem BGE würde der Mensch wirkliche reale Freiheit erfahren. Er müsste nicht bezahlte Bullshit-Arbeit („Zwangsarbeit“) nachgehen, die sich mit seinem Gewissen nicht vereinbaren lässt (Waffenherstellung). Echte Freiheit kann erst möglich werden, wenn wir die monatlichen Schulden, alleine um Leben zu können - also für Wohnen, Nahrung, Energie, kein Geld mehr ranschaffen müssen.

Wir Menschen wurden nicht geboren, um als lebendige Arbeits-Maschine zu funktionieren, wie im Mittelalter und heute als ein Roboter. Wir sind Wesen der Natur, die die Fähigkeit bekommen haben zu denken, zu lernen, kreativ zu sein, um dadurch Ideen, Innovationen und Erfindungen zum Wohle der Menschheit und Natur zu erschaffen.

Der Wohlstand und Fortschritt der Menschheit basiert auf das Denken und das Potenzial des Menschen ! Arbeiten sollen Maschinen. Die Gewerkschaften kämpfen seit Jahrhunderten für weniger Arbeit und mehr Geld. Der Mensch soll denken, kreativ sein. Durch denken entsteht der Mehrwert in der Gesellschaft und für das Gemeinwohl. Nur durch das Denken kann der Mensch sich vom Übel der Arbeit befreien, die er nicht ausführen möchte. Die Quelle und Wurzel für Wohlstand und Fortschritt wird durch das Denken möglich. Durch das Denken wurden Maschinen und Werkzeuge gebaut, die ein Produkt erschaffen. Denken ist daher das göttliche, was wir Menschen als Geschenk erhalten haben. Arbeiten sollen Maschinen. Denken ist daher die schwerste Arbeit und wird demzufolge oft gemieden oder gern an Dritte übertragen. Mit einem Grundeinkommen würde Denken erstmalig richtig bezahlt.

Mit einem BGE kann aus einer Möglichkeit Wirklichkeit werden, (z.B. eine Idee, Innovation oder Erfindung angehen und umsetzen). Wir hätten mit dem BGE die Zeit zum lesen, zum nachdenken. Ergo, feststellen welche besonderen Fähigkeiten wir haben. Was würden wir gerne tun und ausprobieren. Welche Leidenschaft besitzen wir, die wir gerne als Berufung erleben möchten. Wir könnten mit einem BGE unsere Talente ohne Ängste und finanzielle Sorgen realisieren bzw. zumindest testen. Unsere ganze Schöpferkraft in uns, (die Jeder in sich trägt, jedoch meist verschüttet ist), grandios entfalten. Mit Bullshit-Arbeit werden wir oft erpresst. Es ist egal, ob wir mit legaler oder illegaler Arbeit Schulden bezahlen. Der Supermarkt fragt nicht danach.

Unser uraltes von Menschen erdachtes Schuld-Geldsystem ist die Wurzel. Ein BGE wäre ein erster Schritt in eine bessere Welt. Mit einem BGE könnte das ganze Potenzial der verschüttenden Schöpferkraft in jedem Menschen, mehr oder weniger, erblühen und der ganzen Gesellschaft zu Gute kommen. Es sollte ein angestrebtes Ziel und zumindest für die Kritiker ein Versuch Wert sein.

Erst mit dem Recht auf ein lebenswertes Leben, dass mit einem Grundeinkommen erfüllbar ist, wird auch die Verachtung der Arbeitslosen, der Hartz IV Empfänger, der Sozialhilfe-Bezieher aufhören. Auch das Schein-Argument und die bloße Behauptung, dann arbeitet niemand mehr, ist eine Fata Morgana, eine reine Behauptung, ohne erbrachten Beweis. Schon seit Jahrtausenden wird mit Angst der Mensch gesteuert. Angst blockiert alle Zugänge zu unseren höheren Wahrnehmungen. Viele versinken angesichts von Verlusten und Krisen in Angst und Depression. Mit der Vorbereitung auf ein Paradigmenwechsel, einen Evolutionssprung, müssen die alten Denkstrukturen verlassen werden. An ihrer Stelle wird sich dann neues Denken und Bewusstsein etablieren.

Mit einem BGE für alle Bürger, würden die Armen eine Lebenschance erhalten, ihr Leben selbst zu gestalten. Der Mensch kann selbst Verantwortung für sein Leben übernehmen, welchen Weg er gehen möchte, welche Hilfe hinzuzuziehen ist. Diejenigen, die einen Job haben bzw. weiterhin ihren Job nachgehen, sind dabei privilegiert. So würde man mit zusätzlichen 1500,-€ als bezahlte Pflegekraft oder freier Journalist eine kräftige Gehaltserhöhung haben. Die Gewerkschaften können dieses Angebot nie für ihre Arbeitnehmer erreichen. Gewerkschaften müssten nicht mit Arbeitgeber um ein höheres Gehalt kämpfen. Auch der großartige Kampf der Gewerkschaft seit Jahrhunderten, weniger arbeiten und mehr Geld, wird dann Realität. Sogar Personen, die in der „Hängematte“ liegen, ermöglichen mit einem BGE einen Mehrwert für die Gesellschaft. Beim ausgeben des Geldes tragen sie dazu bei, dass die Arbeitsplätze der Putzfrau oder Taxifahrer und der Tante Emma-Laden erhalten bleiben. Die freie Entscheidung erschafft reale Freiheit und sichert die Demokratie. Die nächsten Generationen werden es uns danken. Wir hätten eine positive Geschichte geschrieben und nicht wie üblich gegeneinander aufgehetzt und bekämpft. Neid, eine Todsünde, könnte gestoppt werden. Der Millionär benötigt dieses Geld nicht und würde es bestimmt spenden - Gutes damit tun oder freiwillig verzichten. Immerhin ist es bloß eine Zahl im Computer und damit kein realer Wert. Siehe:

https://www.youtube.com/watch?v=n7b8NWwBbiU ARD erklärt Geldschöpfung