2.410 Kommentare

Eduard Lukschandl schrieb am 01.05.2020, 18:05 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Finanzierungsmodell zum BGE von DEMOKRATIE IN BEWEGUNG

Ich stimme Professor Rost zu 100% zu. Es bedarf einer Parallelwährung - zum Beispiel Konsum-Euro oder C-Euro genannt) - , welches als Schwundgeld konzipiert ist. Sie wird von der EZB herausgegeben und auf eigens geschaffene Konten aller Eurozonenbürger sowie der Unternehmen gehalten. Das heißt, dass für jedes Girokonto ein paralleles C-Euro-Konto eingerichtet wird. Wichtig: Die Staaten erhalten keine C-Euro-Konten. Der C-Euro wird als gesetzliches Zahlungsmittel deklariert. Das darauf basierende Geld könnte man der Einfachheit halber Konsumgeld nennen. Einmal monatlich erhöht sich das Guthaben der Konsumkonten der Bürger (nicht der Unternehmer) um das BGE - zum Beispiel 1200.- C-Euro. Einmal täglich wird das Guthaben aller Konsumkonten um 0.4 Prozent reduziert. Dadurch steigt die Geldmenge nur während der ersten vier Jahre nach der Einführung und verbleibt danach konstant. Mit nur wenigen Parametern könnte die EZB mehr erreichen als mit dem missglückten Quantitative Easing Mein Buch https://www.springer.com/in/book/9783658294670 behandelt das Gesamtthema BGE, auf meiner Website gehe ich auf die Finanzierung bis ins Detail ein. Dieses Finanzierungsodell vermeidet komplizierte Steuerberechnungen und undurchsichtige Ausnahmebedingungen und läßt außerdem staatliche Sozialleistungen unbeeinflußt. Deshalb ist es auch relativ leicht zunächst auf alle Staaten Europas und danach vielleicht sogar auf die ganze Welt auszuweiten. PS: Die Website ist ganz neu und die Kommentarfunktion ist noch nicht implementiert

Armin Brost schrieb am 01.05.2020, 10:06 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Finanzierungsmodell zum BGE von DEMOKRATIE IN BEWEGUNG

Das Berechnungsmodell ist differenziert. Ob es im Detail umsetzungsfähig ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Insbesondere die Schnittstellen zu den bestehenden Sozialsystemen, die nach diesem Modell erhalten bleiben sollen, halte ich für problematisch. Mein Eindruck ist, dass mit steigender Komplexität das Einfallstor bürokratischer Entmündigung, so wie wir sie heute aus systemimmanenten Gründen im Sinne struktureller Gewalt tagtäglich ertragen, nicht beseitig wird. Die Würde des Menschen, sein Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, dies zu garantieren, ist aber eines der wesentlichen Argumente, die das bedingungslose Grundeinkommen notwendig machen. Das Konzept der negativen Einkommenssteuer, wie es Milton Friedmann bereits vor rd. 60 Jahren entwickelt hat, gekoppelt mit einer Transaktionssteuer, die diesen Namen auch verdient, einer Quellensteuer, einer Besteuerung der Wertschöpfung durch Roboter und einem einheitlichen Steuersatz für jeden Euro, der über den vom Staat an jeden auszuzahlenden Freibetrag hinausgeht, schafft a.m.S. eine unkompliziertere Finanzierungsbasis für das bedingungslose Grundeinkommen. Noch eine Anmerkung zum Schluss: Die soziale Frage muss in heutiger Zeit a.m.S. unbedingt mit der ökologoischen zusammengedacht und gelöst werden. Beide sind miteinander verbunden wie siamesische Zwillinge. Was wir, bedingt durch die Art und Weise unseres am Profit orientierten Wirtschaftens, an gesellschaftlicher und ökologischer Zerstörungskraft losgetreten haben, führt uns im globalen Maßstab und mittlerweile für jeden nachvollziehbar die weltweite Krise unserer Tage drastisch vor Augen. Soll das bedingungslose Grundeinkommen einen Erfolg haben, muss a.m.S. dieser Zusammenhang unbedingt berücksichtigt werden und auf der Agenda aller Initiatorinnen/Initiatoren stehen.

Wolfgang Klotz schrieb am 01.05.2020, 09:22 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Offener Brief des Netzwerks an Angela Merkel

Angst vor der Realität Alle Kommentare beleuchten wichtige Details, die mit bGE erreichbar erscheinen. - solidarische Gesellschaft - global gleichwertige Lebensverhältnisse - Entschleunigung des Lebens - Umwelt im Mittelpunkt - Entfaltung der Persönlichkeit .... Und Ja - es ist, wie in Ina Rintelmanns Kommentar richtig benannt, ein Paradigmenwechsel. Richtig - Anmerkung der Redaktion - sie ist nicht über den eigenen Schatten gesprungen. Leider! Über den eigenen Schatten springen - ich wiederhole mich, lieber Ronald Blaschke, wäre, endlich das bGE als Verteilungsproblem statt Finanzierungsproblem zu betrachten. Genau das klärt verschiedenes.

Ina Rintelmann schrieb am 27.04.2020, 10:37 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Offener Brief des Netzwerks an Angela Merkel

Grundeinkommen kommt. In kleinen und großen Schritten. Zur Zeit wird deutlich was wirklich wichtig ist und dass jeder Mensch eine Lebensgrundlage braucht. Wenn wir wirklich solidarisch sein wollen gewähren wir uns gegenseitig ein bedingungsloses Grundeinkommen. Dann kann eine Stelle die Gelder zur Auszahlung anweisen und die Bürokraten in den Ämtern sind gefragt wirkliche Hilfen am Menschen anzubieten. Für mich persönlich wäre das BGE die Plattform zur Motivation für andere tätig zu sein mit einem Beitrag zur Gemeinschaft den ich für richtig halte ( nachhaltig und zukunftsorientiert) und nicht weil es eine wirtschaftliche Notwendigkeit für das existenzminimum ist. Jetzt macht sinnvolle Tätigkeit erst richtig Freude. Danke schön für die offenen Briefe und alle die sowohl das BGE denken können als auch es unermüdlich weiter am Leben halten. Ich bin sicher wir erreichen diesen Paradigmen Wechsel. Freiheit Gesundheit Grundeinkommen

Rochus Grün schrieb am 26.04.2020, 21:28 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Offener Brief des Netzwerks an Angela Merkel

dem neoliberalen Kapitalismus muß endlich was entgegengesetzt werden.!

Charlotte Ullmann schrieb am 23.04.2020, 16:04 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Offener Brief des Netzwerks an Angela Merkel

Spätestens jetzt, zur Coronazeit, wird mehr als deutlich, dass unsere Art zu wirtschaften den Garaus bedeutet für die Menschen, die Natur, den gesamten Erdball. Rücksichtslose Abholzung der Wälder zum Beispiel bringt die Natur aus dem Gleichgewicht, fördert die Entstehung aggressiver Virenarten, oft tödlich für die Lebewesen, einschließlich dem Menschen. Ebenfalls die Wirtschaft gerät aus den Fugen. und spürt den eisigen und giftigen Wind aus den abgeholzten Wäldern ihr entgegenschlagen . Da wird die Kernaussage der Dialektik der Aufklärung (Horkheimer/Adorno) bestätigt, dass die Natur sich gegen den Menschen wendet, wenn er sich als Herrscher derselben aufwirft, mit einem Wirtschaftssystem, hier dem kapitalistischen, das Mensch und Natur auf lange Sicht bis auf den letzten Blutstropfen ausbeutet. Ein BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN wäre der erste Schritt zur Einkehr, wieder hin zum Menschen, hin zu seiner Natur, das seine Schaffungsfreude fördert auf einer Grundlage, die den Lebewesen qua ihrer Existenz in der Natur gegeben ist, im Umgang miteinander und im Gleichklang mit jener. Das Leben wäre nicht mehr vorrangig dem Profitwahn unterworfen, der Mensch käme wieder mehr zu sich selber, seinen Vorlieben und Begabungen, und die Ressourcen eines jeden könnten sich in der Interaktion und im Schaffen miteinander besser entfalten, sogar mithilfe des technologischen Fortschritts, der wiederum Rücksicht auf den Menschen und die Natur nehmen muss.

Gerhard Seedorff schrieb am 22.04.2020, 21:42 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Offener Brief des Netzwerks an Angela Merkel

Es freut mich, dass der Netzwerkrat über seinen Schatten gesprungen ist und einen „Offenen Brief“ geschrieben, der meiner Ansicht nach von der Bundeskanzlerin nicht ignoriert werden kann. [Anm. d. Red.: Es gibt keine Anzeichen dafür, dass wegen des Briefs jemand über einen Schatten springen musste.] Jetzt erwarte ich den Aufruf an alle Mitglieder sich auf dieser Basis einzubringen und auf einer extra dafür eingerichteten Plattform die nächsten Schritte vorzuschlagen, denn eine Pflanze ist noch kein Baum.

Thomas Richter schrieb am 22.04.2020, 17:39 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Offener Brief des Netzwerks an Angela Merkel

Ein globales Grundeinkommen wäre der erste Schritt in eine andere Richtung. Jeder Mensch hätte die Möglichkeit, sich unabhängig von aufgezwungenen Restriktionen, frei zu leben. Ich befürworte diese Aufforderung des Netzwerkes Grundeinkommen, obwohl ich befürchte, dass dies auf "taube Ohren" stossen wird.

Beate Stippl-Frölich schrieb am 21.04.2020, 05:13 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Eine Partei nur für Grundeinkommen

In der Zeit der Krise jetzt macht die Bundesregierung jede Menge Schulden, mit denen noch die nachfolgenden Generationen zu tun haben werden. Wie kann da ein Grundeinkommen jetzt funktionieren? Schreibt mir gern eine email an: beate_stippl-froelich@gmx.de

Lars Neuser schrieb am 20.04.2020, 16:18 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
SPD-Parteivorstand: Grundeinkommen ist falsch

"Nur wer arbeitet, soll auch essen! " Jawoll, Frau Nahles, Herr Müntefering!!! Da isses nicht mehr weit zu Positionen der NSDAP. Nachdem diese Protagonisten der Lohnsklaverei nun im Hintergrund ihre Strippen ziehn, hört man dennoch nix neues vom neuen Vorstand der alten TanteSPD... Hier und bei allen anderen Clubs fehlt der Mut, jetzt das Notwendige zu denken und zu tun. Nichtmal Corona hat die Kraft, der Fantasie auf die Sprünge zu helfen. Das zeigt die ganze Misere: alle diese Clubs wünschen sich krampfhaft ein" weiter so" , ohne zu begreifen, dass es dies nicht geben wird, Die Verkrustung und das resulierende Besitzstandsdenken sind nicht zukunftsfähig oder nachhaltig, alle können das wissen. Ein gut gestaltetes , solidarisches Grundeinkommen wäre ein wegweisender Schritt, der Zitronenpresse des neoliberalen Lohnkapitalismus zu entkommen- genau deshalb wird es von den Kleptomanen mit allen Mitteln verhindert.

julija.schemberger schrieb am 20.04.2020, 11:21 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Linke im Europäischen Parlament: mind. 2.000 Euro allen EU-Bürger*innen

Grundeinkommen für alle ist die einzige konkrete und wahre Voraussetzung für eine gerechte Gesellschaft

Bernd Felix Fink schrieb am 19.04.2020, 22:17 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Wolfram Otto gestorben

Das erschüttert mich sehr! Ich kannte ihn seit über 50 Jahren. Viele Erinnerungen aus Kiel und Bremen. friede Seiner Seele!

Peter Schäfer schrieb am 19.04.2020, 06:59 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Linke im Europäischen Parlament: mind. 2.000 Euro allen EU-Bürger*innen

Endlich geht die Linke mal auf Angriff. Denn :"Der Kapitalismus ist kein Ponnyhof. Ausbeutung kein Naturgesetz. Armut kann beendet werden. Wann ? Jetzt ! "

Trillhaase, Gabriele schrieb am 15.04.2020, 18:18 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Papst: „Vielleicht ist jetzt die richtige Zeit, über ein universales Grundeinkommen nachzudenken…“

Hallo! Ich antworte mit einem Zitat von Heinrich Heine: "Jede Zeit hat ihre Aufgaben und druch die Lösung derselben komt die Menscheit etwas weiter." Es wäre auch die Zeit, wo die katholische Kirche und auch die evangelische Kirche ihre prall gefüllten Schatzkammern öffnet und sie den berühmten "Zehnten" an die Armen der Welt gibt. Vom Gebet kann man sich kein Brot kaufen. Es grüßt Gabriele

Oliver Scheithe schrieb am 15.04.2020, 11:02 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Viele Petitionen zum Krisen-Grundeinkommen in Deutschland: Wie weitgehend sind sie?

Es ist schade, dass in den Petitionen nur die Einführung von befristetem Grundeinkommen als Krisengeld gefordert wird. Das ist lediglich eine Form von Helikoptergeld und hat mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen nichts zu tun. Ich befürchte dadurch leider eher negative Auswirkungen im Bezug auf die Debatte um ein "echtes" BGE, denn so wird der Begriff "Bedingungsloses Grundeinkommen" mit Helikoptergeld für Krisenzeiten in Verbindung gebracht.

Marita Blessing schrieb am 14.04.2020, 15:56 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Papst: „Vielleicht ist jetzt die richtige Zeit, über ein universales Grundeinkommen nachzudenken…“

frauen- und menschenrechte-aktiv hat damals, im Jahr 2013, als wir vergeblich versuchten für die europaweite einführung des BGE die erforderlichen 1 Million Unterschriften aus mind. 7 nationen zusammenzubekommen, im Dezember 2013 die BGE-Broschüre als auch einen diesbezüglichen Brief an den Papst in erbärmlichem, doch verständlichen italienisch / oder war es spanisch? geschrieben und ihn gebeten, sowohl für das BGE zu werben, als auch zu den noch bis 14. Jan. 2014 fristablauf fehlenden unterschriften aufzurufen. hatter nicht gemacht. gut, daß er nun davon spricht. die revolutionäre geduld? wann gebiert Europa den Ganzen Menschen?

Klaus Froese schrieb am 14.04.2020, 13:32 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Papst: „Vielleicht ist jetzt die richtige Zeit, über ein universales Grundeinkommen nachzudenken…“

Ein Grundeinkommen ist nun unausweichlich geworden und muss so schnell wie möglich parallel in allen Industrienationen eingeführt werden. Allein durch die technologische Entwicklung und der Erfindung des Prozessors gegen 1970 ist schon seit der Jahrtausendwende ein Trend zu beobachten, das durch den Einsatz von Automatismen und KI's menschliche Arbeitskraft nur durch den Ausbau des Niedriglohnsektors gegenüber den Maschinen konkurrenzfähig bleibt. Nun kommt mit Corona die Motivation der Unternehmen hinzu, den Risikofaktor Mensch zu vermeiden, denn das nächste Virus kommt definitiv. Nur kann niemand den Zeitpunkt seines Erscheinens vorhersagen. Allein auf diese Situation vorbereitet zu sein und um dann konkukurrenzfähig bleiben zu können, wird die Ökonomie dazu zwingen, die Digitalisierung immens voranzutreiben. Maschinen können zwar extrem schnell produzieren und mittlerweile auch zunehmend Dienstleistungen übernehmen, welche bis jetzt dem Menschen vorbehalten waren, aber eines werden sie nie. Sie können nicht konsumieren, um die Balance zwischen Produktion und Konsum aufrecht zu erhalten und werden damit die heutige Ökonomie zerstören. Die Leistungsfähigkeit dieser Technologien steigt zudem exponentiell, während der Mensch schon seit Jahren als Arbeitskraft zu langsam wurde. Maschinen können modernisiert, KI's mit Updates versorgt werden. Der Mensch ist hingegen ist evolutionsgebunden und hat Bedürfnisse, die man zumindest auf minimaler Ebene erfüllen muß. Für mich steht also fest, das Corona nichts anderes als ein Katalysator ist, der die Dauer dieser Entwicklung von möglicherweise noch Jahrzehnten auf Jahre oder sogar nur Monate verkürzen wird. Der Mensch ist als Arbeitskraft obsolet, das Ende der Erwerbsarbeit steht kurz bevor. Aber was geschieht mit der Psyche eines Menschen, dessen Selbstwert von Erwerbsarbeit abhängt ? Der systemisch dazu erzogen wurde, nach dem Grundsatz "Ich arbeite, also bin ich." zu leben ? Dort hilft nur die parallele Einführung eines neuen Bildungssystems, das unser derzeitiges Ausbildungssystem ersetzt und der sofortige Ausbau des Gesundheitssystems mit Psychologen und Psychiatern nebst einer medialen Kampagne, die aufklärt, das "Erwerbsarbeit" und "Arbeit" nicht gleichgesetzt werden dürfen. Tut man dies nicht, werden in den nächsten Jahren soziale Unruhen Gang und Gäbe sein, welche man nur mit repressiven Methoden kurzzeitig in den Griff bekommen wird. Und was das für eine Demokratie bedeutet, dürfte jedem klar sein.

hansa pilz schrieb am 14.04.2020, 07:46 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Papst: „Vielleicht ist jetzt die richtige Zeit, über ein universales Grundeinkommen nachzudenken…“

Mal ganz ehrlich? Warum nicht. Unsere technologische Entwicklung ist schon soweit, dass wir Produktionen zu mehr als 80% von Maschinen erledigen lassen können. Das Menschen durch ein Grundeinkommen faul werden wage ich zu bezweifeln. Ein jeder Mensch (bis auf sehr wenige Ausnahmen) verspürt den Drang sich irgendwie zu betätigen. Er könnte sich frei Entfalten ohne Druck zu haben sich um seine Existenz zu kümmern. Was wäre das für eine Bereicherung für unsere Gesellschaft. Alle Grundbedürfnisse sind gesichert niemand braucht mehr Angst zu haben sein Heim zu verlieren oder Hunger zu leiden. Schaut euch die Target Salden an es werden Güter sowieso schon die ganze Zeit verschenkt niemand wird das zurück bezahlen. Schaut euch an wie das Geld gedruckt wird wie niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte. Das wird niemals zurück bezahlt. Wir müssen uns weiter entwickeln lasst Maschinen die meiste Arbeit machen (und ja es wird Menschen geben die Freiwillig die Maschinen warten werden). Der Mensch wird dann nach und nach seine volle Kreativität und Mitgefühl entdecken und die Gesellschaft wird sich positiv verändern. Keine Machtspielchen mehr..

Marcel Klein schrieb am 11.04.2020, 17:06 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Viele Petitionen zum Krisen-Grundeinkommen in Deutschland: Wie weitgehend sind sie?

sollte auch über Corona hinaus eingeführt werden...

Raimund Barkam schrieb am 11.04.2020, 16:21 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Viele Petitionen zum Krisen-Grundeinkommen in Deutschland: Wie weitgehend sind sie?

Wie wäre es denn mit einem befristeten (z.B. über 6 Monate) BGE über 800 € - 1.200 €, dass auch alle WfbM-Beschäftigten ohne jegliche Bedingungen (Regelungen oder auch Einschränkungen) erhielten? Somit hätte man wieder, wenn auch befristet das Heft des Handelns in den eigenen Händen. Bekäme ich das BGE ohne jeglichen Abzug (Anrechnung) mit der EU-Rente und für Andere mit Grundsicherung, so wäre das Einkommen insgesamt fast doppelt so hoch. Mein Gesamtnettoeinkommen liegt noch bei unter 1.000 € im Monat. Meine Miete wird mir nicht vom Grundsicherungsamt bezahlt, da ich keine Grundsicherung erhalte. Dann könnten die meisten WfbM und deren Niederlassungen mit deren Hungerlohnsystem (als zutiefst empfundene Ausbeutung von WfbM-Beschäftigten) für immer schließen. Einzig und allein für schwerst mehrfach behinderte Menschen, müsste es noch einige wenige WfbM geben, da diese aber auch ein BGE über 800 € bis 1.200 € ohne jegliche Bedingungen, also z.B. Forderungen nach Kürzungen anderer Leistungen erhielten, wären diese finanziell genauso gut gestellt, wie alle Menschen mit Behinderungen, die in keiner WfbM mehr arbeiten würden! Die Gruppen- und Sozialdienstleiter bekämen ohne jegliche Einschränkungen auch ein BGE zusätzlich zum Arbeitslosengeld, dass dann nach etwa 1 Jahr (?) auslaufen würde. Somit könnten Alle von einem BGE über z.B. 6 Monate befristet profitieren. Andererseits könnte auch ein möglicher Personalmangel bei Gruppen- und Sozialdienstleitern in einigen WfbM verhindert werden, wenn durch Reduzierung einiger WfbM dann sich ein verbesserter Personalschlüssel somit ergäbe. In Münster gibt es von den WfbM mehrere. Hier könnten sicherlich 2 oder 3 WfbM geschlossen werden und somit fehlendes Personal durch Schließung einiger WfbM durch eine bessere vor Ort Konzentrierung der vorhandenen Werkstätten für behinderte Menschen besser angeglichen werden. Wären damit allen WfbM-Beschäftigten und allen Sozialdienst- wie auch Gruppenleiter als unsere Vorgesetzten gedient. Es müssen ja nicht alle WfbM geschlossen werden, sondern vielleicht die, für die eventuell nicht genügend Gruppenleiter gefunden würden.

Rost, Michael Prof. Dr. schrieb am 11.04.2020, 10:02 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Finanzierungsmodell zum BGE von DEMOKRATIE IN BEWEGUNG

Ich halte das bedingungslose Grundeinkommen für einen der wichtigsten Schritte. Allerdings lehne ich Ihr Finanzierungsmodell als völlig unzurteiuchend und fehlgesteuert ab!. Statt Wertschöpfungsabgabe und Einkommensteuer halte ich eine "automatische " Geldvermögenssteuer durch eine umlaufgesicherte Eurowährung oder regionale Zweitwährung mit Negativzinsen auf Bar- und Giralgeld für das entscheidende Mittel, weil diese gleichzeitig bewirkt, dass Ausgaben, Investitionen möglichst schnell getätigt werden und Rechnungsabgleichzungen nicht herausgezögert werden. Siehe https://www.3sat.de/film/3sat-zuschauerpreis/zuschauerpreis2019-das-wunder-von-woergl-100.html Wie die Geldvermögenssteuer geht: Umtausch des Bargeldes mit Benutzungsgebühr von jährlich 6%, automatische Reduzierung aller Girokontenguthaben um täglich 0,01%, immer in Bezug auf die Währung, in der die Grundsicherung realisiert wird. Ohne diese gleichzeitigen Maßnahmen im Währungsbereich halte ich Ihren Vorschlag für nicht sinnvoll!

Tobias B. Nickel schrieb am 11.04.2020, 10:00 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Finanzierungsmodell zum BGE von DEMOKRATIE IN BEWEGUNG

Ein großartiges Plädoyer für das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ! Das "Warum?" ist so einleuchtend, auch das "Wie?" ist bereits umsetzungsreif. Jetzt gibt es keinen Grund mehr zu zögern. Es kann nur besser werden, wenn man berücksichtigt, dass das aktuelle Wirtschaftssystem viel Not und Elend produziert - was nur gerne von den Verantwortlichen überspielt wird, weil sie aus Angst vor Veränderung so sehr am aktuellen System kleben. Einziger Diskussionsbedarf meinerseits: Ich sehe es nicht als sinnvoll an, Betriebe mit hohem Automatisierungsgrad höher zu besteuern. Meine Befürchtung: Das könnte die Motivation schwächen, die Wertschöpfung zu automatisieren.

Martin Gerull schrieb am 11.04.2020, 09:40 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Viele Petitionen zum Krisen-Grundeinkommen in Deutschland: Wie weitgehend sind sie?

Es sind Ideen mit Zukunftsaussichten.Es braucht Ideen die über die Krise hinaus weisen Ohne Vorurteile für ein besseres Menschenbild .Ein Menschenbild das die Kreativität und den freien Willen als das eigentliche Kapital versteht.Martin Gerull

Brb Lug schrieb am 08.04.2020, 17:13 UhrDirektlink zu diesem Kommentar zu
Viele Petitionen zum Krisen-Grundeinkommen in Deutschland: Wie weitgehend sind sie?

es ist dringend erforderlich, dass europaweit ein Grundeinkommen für geringverdiener, menschen, deren existenzen vernichtet werden eingeführt wird. Diese Hilfspakete, die von Bund , ländern u.sw. geschnürt werden dienen wieder zum grössten teil den grossen Unternehmen.