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Liebe Mitglieder des Netzwerks Grundeinkommen!

Der Netzwerkrat (NWR) „lädt Sie herzlich zur Mitgliederversammlung“:https://www.grundeinkommen.de/13/02/2013/einladung-zur-mitgliederversammlung-am-2324-maerz-2013-in-leipzig.html (MV) des Netzwerks Grundeinkommen ein:

|am *23. März* 2013 von 12:00 bis ca. 17:30 Uhr und
am *24. März* 2013 von 10:00 bis 13:00 Uhr
im „Frauenkultur e.V. Leipzig“:http://www.frauenkultur-leipzig.de/Verein/Anfahrt.html, Windscheidstraße 51
in 04277 Leipzig|

Als *Tagesordnung* und Ablauf schlagen wir vor:

_Samstag_
* 12:00 – 13:00 Uhr:
** Eröffnung und Begrüßung
** Rechenschafts- und Finanzbericht des Netzwerkrates
** Aussprache/Reflexion zum Rechenschafts- und Finanzbericht
* 13:00 – 14:30 Uhr: Vorstellung der bisherigen Aktivitäten und Ergebnisse zur Europäischen Bürgerinitiative Grundeinkommen, Diskussion und Beschluss
* 14:30 – 15:00 Uhr: Pause
* 15:00 – 15:45 Uhr: Erwartungen an die politischen Parteien und Aktionen im Rahmen der Bundestagswahl (u. a. „Grundeinkommen ist wählbar“:http://www.grundeinkommen-ist-waehlbar.de )
* 15:45 – 16:00 Uhr: Pause
* 16:00 – 17:30 Uhr: „Anträge“:#Antraege und Beschlussfassungen
* 17:30 Uhr: Ende des ersten Tags der MV

* 19.00 Uhr: _Öffentliche Diskussionsveranstaltung_ des Netzwerks Grundeinkommen (siehe unten)

_Sonntag_
* 10:00 – 11:15 Uhr: Diskussion der Aufgaben des Netzwerks für die nächsten 2 Jahre
* 11:15 – 11:30 Uhr: Pause
* 11:30 – 13:00 Uhr: Wahl des neuen NWR, Vorstellung und Befragung der „KandidatInnen“:#Kandidatinnen
* 13:00 Uhr: Abschluss

Eine weitere Einladung mit der endgültigen Tagesordnung, den eingegangenen Anträgen und allen weiteren Details erhalten Sie rechtzeitig vor der MV.

„*Anträge*“:#Antraege zu dieser MV senden Sie bitte bis spätestens Samstag den *9. März 2013* an die Antragskommission unter „antraege@grundeinkommen.de“:mailto:antraege@grundeinkommen.de. Später eingehende Anträge werden möglicherweise nicht berücksichtigt. Bitte verwenden Sie zur Diskussion von Anträgen die „Transparenzliste“:https://www.grundeinkommen.de/mailinglisten/debatte-transparenz.

Der im Oktober 2010 in Hamburg gewählte zehnköpfige Netzwerkrat ist auf nur noch fünf Mitglieder geschrumpft. Bitte überlegen Sie sich, ob Sie bei der anstehenden Wahl zum NWR selbst kandidieren möchten. Oder vielleicht kennen Sie jemanden, dem Sie eine Kandidatur nahelegen möchten. Die Arbeit im Netzwerkrat ist interessant, vielseitig und verantwortungsvoll. Mit kaum einer anderen Tätigkeit können Sie so viel für die Verbreitung der Idee des Grundeinkommens tun, wenn Sie bereit sind, regelmäßig einige Stunden pro Woche dafür aufzubringen.

*Kandidatinnen und Kandidaten* für die NWR-Wahl werden gebeten, so bald wie möglich aussagekräftige Zeilen zu Ihrer Person, zu möglichen Aufgabenfeldern im NWR und ein Foto an „kandidaten@grundeinkommen.de“:mailto:kandidaten@grundeinkommen.de zu schicken, damit wir sie auf „www.grundeinkommen.de“:#kandidaten den Mitgliedern vorstellen können. Damit die Kandidatinnen und Kandidaten eine ungefähre Vorstellung bezüglich der Aufgaben als Mitglied des Netzwerkrates haben, verweisen wir auf diese „Übersicht“:https://www.grundeinkommen.de/ueber-uns.

Wir empfehlen Personen, Gruppen und Organisationen, die das Grundeinkommen befürworten, aber nicht in der „Mitgliederliste“:http://www.grundeinkommen.de/mitglieder-netzwerk-grundeinkommen-deutschland verzeichnet sind, spätestens bis zum 2.3.2013 ihren „Beitritt“:https://www.grundeinkommen.de/mitglied-werden zum Netzwerk und damit ihre Unterstützung des Grundeinkommens gemäß den Kriterien des Netzwerks zu erklären. Sie sind dann auf dieser MV stimmberechtigt. Mitgliedsorganisationen des Netzwerks können eine/n stimmberechtigte/n Delegierte/n zur MV entsenden.

Ferner lädt Sie der NWR herzlich ein zu seiner Veranstaltung

h4. „Parteien auf dem Weg zum Grundeinkommen“:https://www.grundeinkommen.de/22/02/2013/pressemitteilung-oeffentliche-diskussion-zum-grundeinkommen-mit-politikerinnen-anlaesslich-der-bundestagswahl-2013.html

_Öffentliche Diskussion zum Grundeinkommen mit Spitzenpolitikern der Parteien anlässlich der Bundestagswahl 2013_

_Zeit_: Samstag, 23. März 2013, 19:00 bis ca. 20:45 Uhr
_Ort_: „Mediencampus Villa Ida“:http://www.mediencampus-villa-ida.de/?page_id=2047, Schillersaal, Poetenweg 28, 04155 Leipzig

Angefragt wurden Parteivorsitzende und Mitglieder des Bundesvorstandes, SpitzenkandidatInnen des Bundes bzw. SpitzenkandidatInnen von Sachsen für die Bundestagswahl 2013 der im Bundestag vertretenen Parteien und der Piratenpartei.

Zugesagt haben:
* Stefan Hartmann, Parteivorstand DIE LINKE
* Monika Lazar, MdB, Bündnis 90/Die Grünen
* Bernd Schlömer, Bundesvorsitzender der Piratenpartei Deutschland

Moderation:
* Reimund Acker, Ratsmitglied des Netzwerks Grundeinkommen
* Birgit Zenker, ehemalige KAB-Vorsitzende und Mitgründerin des Netzwerks Grundeinkommens

Nach der Diskussionsveranstaltung besteht die Möglichkeit zu weiteren Gesprächen im Glasfoyer des Mediencampus Villa Ida (bis 21:45 Uhr)


Anträge zur „Mitgliederversammlung“:https://www.grundeinkommen.de/13/02/2013/einladung-zur-mitgliederversammlung-am-2324-maerz-2013-in-leipzig.html am 23./24. März 2013 in Leipzig

# „01 Mitgliederentwicklung“:https://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2013/02/antrag-mitgliederentwicklung.pdf (Reimund Acker)
# „02 PR-Konzept“:https://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2013/03/02-antrag-pr-konzept.pdf (Reimund Acker)
# „03 Regionalverwaltung“:https://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2013/03/03-antrag_regionalverwaltung.pdf (Reimund Acker)
# „04 Statuten passives Wahlrecht“:https://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2013/03/04-antrag-statuten_passiveswahlrecht.pdf (Reimund Acker, Ronald, Blaschke, Matthias Blöcher, Ralf Engelke)
# „05 Umfairteilen“:https://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2013/03/05-antrag_umfairteilen.pdf (Netzwerkrat)
# „06 Schreiben an Parteien“:https://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2013/03/06-antrag_nwr-schreibenanparteien.pdf (Netzwerkrat)
# „07 BIEN Existenzsichernd“:https://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2013/03/07-antrag_nwr-bien_existenzsichernd.pdf (Ronald Blaschke, Matthias Blöcher, Ralf Engelke)
# „08 Einrichtung AG Partielles BGE“:https://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2013/03/08_antrag_ag_partielles_bge.pdf (Monika Weckenbrock)
# „09 Stellungnahme zur Europäischen Bürgerinitiative“:https://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2013/03/09_antrag_nwr-stellungnahme_ebi.pdf (Otto Lüdemann für Hamburger Netzwerk)
# „10 Netzwerk-Flyer Textänderung“:https://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2013/03/10_antrag_netzwerk-flyer_textaenderung.pdf (Veit Pakulla)
# „11 Netzwerk-Flyer Austausch Foto“:https://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2013/03/11_antrag_netzwerk-flyer_austausch_foto.pdf (Veit Pakulla)
# „12 – Statuten: Benennbare Regionalbeauftragte“:https://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2013/03/12_antrag_statuten_benennbare_regionalbeauftragte.pdf (Veit Pakulla, Stefan Ziller)


KandidatInnen für die Wahl des Netzwerkrats am 24. März 2013

* „Wolfgang W. Kurtenbach“:#WolfgangKurtenbach
* „Brit Immerthal“:#BritImmerthal
* „Michael Fülle“:#MichaelFuelle
* „Ronald Blaschke“:#RonaldBlaschke
* „Matthias Blöcher“:#MatthiasBloecher
* „Heiko-Norbert Voelz“:#HeikoNorbertVoelz
* „Reimund Acker“:#ReimundAcker
* „Ralf Engelke“:#engelke

Wolfgang W. Kurtenbach

_Alter_
* 72 Jahre
* Verheiratet, 2 Kinder, 5 Enkelkinder

_Beruf_
* Rentner
* Betriebswirt und Finanzkaufmann
* Zuletzt Vertriebsdirektor bei einem großen Dienstleistungskonzern

_Politik_
* 33 Jahre CDU ( u.a. Kreisgeschäftsführer )
* seit 5 Jahren Mitglied des Bündnis2l/RRP (ehemals Rentnerinnen- und Rentnerpartei)
* Vorsitzender des Landesverbandes Baden-Württemberg

_Arbeitsschwerpunkte_
* Marketing
* Organisation

!https://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2013/02/kurtenbach.jpg (Wolfgang Kurtenbach)!

Brit Immerthal

Ich bin 35 Jahre alt und seit etwa 2.5 Jahren aktiv bei Attac. Für den Netzwerkrat kandidiere ich, um mein Engagement für ein Bedingungsloses Grundeinkommen über die Attac „Genug für alle“ AG hinaus einzubringen. Meine Arbeitsschwerpunkte sind das BGE aus emanzipatorischer Sicht insbesondere unter dem Genderaspekt und die Fragestellung, wie eine Postwachstumsgesellschaft aussehen kann.

Einer Partei gehöre ich nicht an, habe Germanistik an der Uni Tübingen studiert und promoviere zur Zeit an der Uni Mainz. Meinen Lebensunterhalt verdiene ich als Deutschlehrerin in der Erwachsenenbildung. Ich bin nicht verheiratet und habe keine Kinder.

Seit der Einreichung der Europäischen Bürgerinitiative zum BGE bin ich im deutschen Bürgerausschuss vertreten und hoffe sehr, dass wir die kommenden Monate nutzen können, das BGE stärker ins öffentliche Bewusstsein zu bringen.

!https://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2013/02/britimmerthal.thumbnail.jpg (Brit Immerthal)!

Michael Fülle

Geboren 1953 in Berlin, arbeite ich seit 2005 für einen Bildungsträger als Personaltrainer und Coach. Ich habe es jeden Tag mit ALG II-Empfängern zu tun und erlebe hautnah, wie wir in unserer Gesellschaft mit diesen Menschen umgehen. In meinen Seminaren zeige ich den Film von Daniel Häni und Enno Schmidt „Grundeinkommen – Kulturimpuls“ und diskutiere alle Fragen rund um das BGE. So trage ich zur Verbreitung der Idee bei. Ich glaube aber auch, dass das BGE weit mehr ist, als ein Gegenentwurf zur HarzIV-Gesetzgebung, wie es gelegentlich von Propagandisten des BGE in der Berliner Szene dargestellt wird. Ich denke, die Idee des BGE sollte eingebettet sein in einen gesamtgesellschaftlichen Umbau und deshalb engagiere ich mich auch im Institut Solidarische Moderne.

Meine Motivation, in diesem Netzwerk mitzuarbeiten ist zur Verbreitung der Idee beizutragen und das auf einem hohen wissenschaftlichen Niveau.

!https://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2013/03/michaelfuelle.thumbnail.jpg (michaelfuelle.jpg)!

Ronald Blaschke

Seit über 12 Jahren setze ich mich für ein existenz-/teilhabesicherndes und bedingungsloses Grundeinkommen ein. Es soll allen Menschen ein Leben in Freiheit von „Furcht und Not“ ermöglichen, wie es in den Menschenrechten geschrieben steht. Nur so kann der emanzipatorische Anspruch eingelöst werden, frei das eigene Leben und solidarisch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Lebens zu gestalten.

Von diesen Grundsätzen beflügelt habe ich gemeinsam mit Vertreter/innen von Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft im Juli 2004 das Netzwerk Grundeinkommen gegründet, unzählige Studien, Beiträge und Artikel zum Grundeinkommen verfasst, ebenso unzählige Foren sowie Seminare bestritten und Vorlesungen gehalten.

Im Jahr 2010 habe ich das Buch „Grundeinkommen. Geschichte – Modelle – Debatten“ mit herausgegeben und zwei größere Beiträge dafür verfasst. Im Jahr 2012 erschien das Buch „Grundeinkommen: Von der Idee zu einer europäischen politischen Bewegung, Hrsg. Ronald Blaschke, Adeline Otto und Norbert Schepers“ in dem drei Beiträge von mir enthalten sind.

Aktionen für das Grundeinkommen in der Öffentlichkeit halte ich ebenso für notwendig wie eine Bündnispolitik mit anderen politischen Bewegungen und Initiativen sowie eine fundierte wissenschaftliche Diskussion – damit die Idee des Grundeinkommens mehr und mehr Anhänger/innen findet.

In den Jahren 2013 und 2014 möchte ich mich insbesondere der Europäischen Bügerinitiative zum Grundeinkommen, der Einsetzung einer Enquete-Kommission zum Grundeinkommen im Bundestag, einem Bürgerkonvent, der diese Kommission kritisch begleitet und der Vorbereitung des zehnjährigem Gründungsjubiläums des Netzwerks Grundeinkommen widmen. Ebenfalls stehen zwei Buchprojekte zum Grundeinkommen auf der Agenda.

!https://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2010/10/blaschke.jpg (blaschke.jpg)!

Matthias Blöcher

Die Vision Bedingungsloses Grundeinkommen ist mehr als ein Modell zur Reformierung der sozialen Sicherungssysteme oder eine neue Verteidigungslinie im Kampf gegen die fortschreitenden Flexibilisierungs- und Individualisierungstendenzen. Es ist vielmehr eine greifbare Alternative zur vermeintlichen Alternativlosigkeit. Mit dem Grundeinkommen beantworten wir die Herausforderungen in Bezug auf den Wandel der Arbeitsgesellschaft mit einem gleichzeitigen „Mehr“ an Solidarität, individueller Freiheit und angstfreier Selbstbestimmung.

Das BGE mit seinen vier Kriterien ist jedoch kein geschlossenes, abstraktes Modell. Die wirkliche Stärke der Idee liegt darin, dass sich Menschen ganz konkret anhand ihrer eigenen Lebenserfahrung vorstellen können, wie sich ihr Lebensentwurf und die Gesellschaft positiv verändern könnten. Die Grundeinkommensidee ist somit gleichzeitig eine ideale Projektionsfläche für die Diskussion „wie wir in Zukunft leben und tätig sein wollen“.

Für mich ist das Netzwerk Schnittstelle und Motor dieses Prozesses. Insbesondere in der zu fördernden Vielfalt der vertretenen Personen, regionalen Gruppen und Organisationen liegt die Chance mit unserer Idee nicht nur in der Breite, sondern auch in einer „kritischen“ Masse anzukommen, um letztlich die Vision zur Wirklichkeit werden zu lassen. Einen Arbeitsschwerpunkt im Netzwerkrat sehe ich für mich daher u.a. in der Stärkung der Bündnispolitik mit anderen Organisationen, Bewegungen und Initiativen. In den beiden kommenden Jahre würde ich mich gerne für den Erfolg der Europäischen Bürgerinitiative zum Grundeinkommen einsetzen.

Vita: 1972 in Marburg geboren. Dort Diplomstudium Erziehungswissenschaften mit soziologischen und psychologischen Exkursen. Anschließend diverse, teils freiberufliche Abschnitte u.a. im Erwachsenen- und Jugendbildungsbereich. Seit 2003 in Köln bei der Katholischen Arbeitnehmer- Bewegung Deutschlands: Referent für politische Jugendbildung / Grundsatzreferat. In letzterem Zusammenhang mit den Schwerpunkten Steuerpolitik sowie Grundeinkommen (Entwicklung des Modells Garantiertes Grundeinkommen bis zum verbandlichen Beschluss, Begleitung entsprechender Gremien, Materialerstellung etc.). Im Netzwerk Ratsmitglied seit 2010.

!https://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2010/10/blocher.jpg (blocher.jpg)!

Heiko-Norbert Voelz

Ich H. – N. Völz Jahrgang 1956 kandidiere als Vorstand für die Mitgliedsorganisation „Rat der Bundeskünstler“. Ich habe zur Landtagswahl in Niedersachsen am 20 Januar 2013 als parteiloser unter anderem für das bedingungslose Grundeinkommen kandidiert. Ich lobe ich mir die Zeit als der jetzige Ministerpräsident von Baden Württemberg Winfried Kretschmann 1980, in einem Interview mit der Zeitschrift „Natur“ klar stellte „das es falsch ist, das im Grundgesetz in einer Zeit in der es gar nicht genug Arbeit für alle gibt, noch das Recht auf Arbeit, anstatt ein Recht auf ein Grund-Einkommen verankert ist. Immerhin beschließen die Grünen fast dreißig Jahre nach der Aussage von Kretschmann, 2009 auf der Bundesdelegiertenkonferenz in Nürnberg „das sie die Diskussion um ein Grundeinkommen auf keinem Fall beenden wollen, zumal sie ja in der Gesellschaft weitergeht“. Das heißt, wenn wir die Diskussion nicht in Gang halten ist das Thema Grundeinkommen bei den Grünen nicht mehr relevant. Die Verteilung der vorhandenen Arbeit geht genauso ungerecht und inhuman zu wie die Verteilung von Gütern. Technischer Fortschritt in Produktion und Verwaltung, Rationalisierung und Automation und Globalisierung in der Produktion machen die Forderung der SPD und dem restlichen konservativen Lager, nach Vollbeschäftigung zu einer leeren Farce. Der Rat der Bundeskünstler ist ein ganz klarer Befürworter eines bedingungslosem Mindest-Grundeinkommen, da damit auch unsere Forderungen nach dem bedingungslosen Künstlersalär und einer Mindestaltersgrundrente erfüllt wären.

 

Reimund Acker

Das Grundeinkommen war eine Utopie. Das Netzwerk Grundeinkommen hat wesentlich dazu beigetragen, daraus ein Projekt zu machen. Dabei geht es um mehr als Sozialpolitik: Langfristig und global gedacht sehe ich im Grundeinkommen den Aufbruch der Menschheit zu einer höheren _Kulturstufe_.
Die Einführung des Grundeinkommens in Deutschland – Ziel des Netzwerks – erfordert die Organisation einer demokratischen Mehrheit und bedarf gewaltiger Anstrengungen, die mit ein paar tausend Mitgliedern nicht zu schaffen ist. Deshalb setze ich mich dafür ein, das Netzwerk zu einer einflussreichen Großorganisation auszubauen.

Ich bin seit dem 13.12.2008 Mitglied des Netzwerkrats und meine Arbeitsschwerpunkte lagen bisher eher hinter den Kulissen: Ich kümmerte mich um die Definition und Optimierung von Arbeitsabläufen und -strukturen des NWR, die Mitgliederverwaltung, die Administration des Webspace, den Auf- und Ausbau der Dienstleistungen des Netzwerks, die Finanzen, die Buchhaltung (in Zusammenarbeit mit der Steuerkanzlei des Netzwerks).

In der vergangenen Wahlperiode waren meine Aktivitäten vor allem durch den „BIEN-Kongress“:http://www.bien2012.de/ bestimmt, dessen organisatorische Gesamtleitung ich zusammen mit meinem NWR-Kollegen Ralf Engelke und unserer Teamassistentin Bianca Becker übernommen hatte. Ein inhaltlicher Schwerpunkt meiner Arbeit der letzten beiden Jahre war die Positionierung der Grundeinkommensidee im wachstumskritischen Diskurs, mit Beiträgen auf dem Kongress „Jenseits des Wachstums“:http://www.jenseits-des-wachstums.de in Berlin und der European Network Academy (ENA) in Freiburg.

Im Falle meiner Wiederwahl möchte ich mich verstärkt um die Weiterentwicklung des Netzwerks Grundeinkommen kümmern (Aufbau einer flächendeckenden Organisation, Regionalinitiativen in allen deutschen Großstädten und Orten mit 10 oder mehr Mitgliedern); die Regionalbetreuung intensivieren; die Mitgliederverwaltung automatisieren; das Netzwerk Grundeinkommen in der Öffentlichkeit bekanntmachen (Abschluss des Corporate Design Projekts, professionelles PR-Konzept); soweit mir als einem der drei Administratoren der „Europäischen Bürgerinitiative Grundeinkommen“:http://basicincome2013.eu/ubi/de/ genug Zeit bleibt.

Weitere Informationen zu meiner Person finden sich auf der „Webseite des NWR“:http://www.grundeinkommen.de/ueber-uns/der-netzwerkrat#acker.

!https://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2009/01/acker.jpg (Reimund Acker)!

Ralf Engelke

Politisiert wurde ich bereits in meiner Kindheit durch unsere Armut in der Familie. Im Alltag habe ich konkret soziale Ausgrenzung aufgrund eines unzureichenden familiären Grundeinkommens erlebt.

Seit den 90er Jahren setze ich mich dafür ein, dass Menschen ohne entlohnte Erwerbstätigkeit gesellschaftlich sichtbar bleiben, sich vernetzen, kooperieren und sich gegen soziale Ungerechtigkeit zur Wehr setzen. Dabei war ich in unterschiedlichen Zusammenhängen aktiv und habe auch selber Erwerbsloseninitiativen gegründet.

Auf der Suche nach Alternativen zur Agenda 2010 und Hartz IV ist die Idee des „Bedingungslosen Grundeinkommens“ für mich ein wichtiger Bestandteil einer Gesamtstrategie hin zu einer demokratischen, solidarischen und gerechten Gesellschaft geworden.

Im Netzwerk Grundeinkommen engagiere ich mich seit 2005. Als Beauftragter des Netzwerks Grundeinkommen habe ich 2007 an der internationalen Netzwerkkoordination der Länder Österreich, Schweiz und Deutschland in Basel teilgenommen und war für die Vernetzung sowie inhaltliche Koordination der verschiedensten Initiativen zuständig. Und 2008 habe ich im Auftrag des Netzwerks maßgeblich an der Planung, Organisation und Durchführung des dritten Grundeinkommenskongress mitgewirkt.

Eine zentrale Rolle spielt bei meinem politischen Engagement die Idee, über Selbstaktivität gesellschaftliche Kräfteverhältnisse konkret verändern zu können. Wichtig ist für mich dabei die Frage, wie wir den vorhandenen Unmut über diese durch und durch unsozialen und ungerechten Verhältnisse in sichtbaren Widerstand umwandeln und damit der Resignation in der Gesellschaft entgegenwirken können. Nur so können wir reale Veränderungen bewirken und eine solidarische, demokratische sowie gerechte Gesellschaft erkämpfen.

Seit 2010 bin ich Mitglied der Partei DIE LINKE. Als Aufgabe linker Parteien verstehe ich, unseren Forderungen über die parlamentarische Bühne öffentlich Aufmerksamkeit zu verschaffen. Konkret bringe ich mich in der Partei DIE LINKE in der Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen ein.

Vita: Ich bin 1964 in Berlin geboren. Gegenwärtig lebe ich in Berlin. Ich habe berufliche Ausbildungen als Fotolaborant, Chemisch-Technischer Assistent und Projektmanager für Neue Medien absolviert. Weitere berufliche Schwerpunkte sind für mich die politische Bildungsarbeit sowie die psychosoziale Arbeit im Bereich der Mediation und Prozessarbeit.

!https://www.grundeinkommen.de/content/uploads/2010/11/engelke.jpg (Ralf Engelke)!
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