(Profil Reimund Acker, Fortsetzung)

Ich bin Diplommathematiker, Softwareentwickler, Amateurphilosoph und Problemlöser. Geboren wurde ich am 29. Juli 1949 in Offenbach am Main, wuchs im Raum Frankfurt/M. auf und besuchte das Taunus-Gymnasium in Königstein. Nach Abitur und Bundeswehr studierte ich an der Münchner LMU Mathematik (Schwerpunkt Grundlagen, Logik, Beweistheorie) nebst Betriebswirtschaftslehre. Seit Ende der 1970er Jahre lebe ich als Exilhesse in Puchheim bei München. Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Söhne. Ich arbeitete viele Jahre als Senior Software Engineer und Projektleiter in der Entwicklung und im Support systemnaher Software in internationalen Großunternehmen der IT-Branche und bin seit 2009 freiberuflicher IT-Berater.

Meine ersten politischen Erfahrungen sammelte ich ab 1978 in der aufkommenden Friedens-, Umwelt- und Anti-AKW-Bewegung und beim Aufbau der Grünen, denen ich bis 2001 als Mitglied in verschiedenen Funktionen angehörte. Ich wirkte als Einzel-Kämpfer von 1984 bis 1990 im CSU-dominierten Puchheimer Gemeinderat und verfehlte als Kandidat der Grünen 1986 nur knapp den Einzug in den Bayerischen Landtag.

Das Grundeinkommen war eine Utopie. Das Netzwerk Grundeinkommen hat wesentlich dazu beigetragen, daraus ein Projekt zu machen. Dabei geht es um mehr als Sozialpolitik: Langfristig und global gedacht sehe ich im Grundeinkommen den Aufbruch der Menschheit zu einer höheren Kulturstufe.
Die Einführung des Grundeinkommens in Deutschland – Ziel des Netzwerks – erfordert die Organisation einer demokratischen Mehrheit und bedarf gewaltiger Anstrengungen, die mit ein paar tausend Mitgliedern nicht zu schaffen ist. Deshalb setze ich mich dafür ein, das Netzwerk zu einer einflussreichen Großorganisation auszubauen.

Ich bin seit dem 13.12.2008 Mitglied des Netzwerkrats und meine Arbeitsschwerpunkte lagen bisher eher hinter den Kulissen: Ich kümmerte mich um die Definition und Optimierung von Arbeitsabläufen und -strukturen des NWR, die Mitgliederverwaltung, die Administration des Webspace, den Auf- und Ausbau der Dienstleistungen des Netzwerks, die Finanzen, die Buchhaltung (in Zusammenarbeit mit der Steuerkanzlei des Netzwerks) und hatte die organisatorische Gesamtleitung des BIEN-Kongresses 2012.

In der laufenden Amtsperiode möchte ich mich um die Weiterentwicklung des Netzwerks Grundeinkommen kümmern (Aufbau einer flächendeckenden Organisation, Regionalinitiativen in allen deutschen Großstädten und Orten mit 10 oder mehr Mitgliedern); die Regionalbetreuung intensivieren; die Mitgliederverwaltung automatisieren; und das Netzwerk Grundeinkommen in der Öffentlichkeit bekanntmachen (Abschluss des Corporate Design Projekts, professionelles PR-Konzept).

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