(Profil Christiane Danowski, Fortsetzung)

Mit dem Thema des Bedingungslosen Grundeinkommens bin ich erst relativ spät in Berührung gekommen, nämlich 2015. Es war ein Aha-Erlebnis für mich. Plötzlich sah ich Lösungen und Auswege für Probleme, die mir in ihrer Tragweite bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bewusst waren. Ich habe mir die Begeisterung der ersten Stunde erhalten können und mich seither sehr intensiv mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen beschäftigt. Dabei steht für mich besonders die Diskussion und das Gespräch mit den Gegnern der Grundeinkommensidee im Mittelpunkt.

Ich bin überzeugt davon, dass unsere Gesellschaft eine Alternative braucht, eine Alternative zum kapitalistischen profit-und wachstumsorientierten Wirtschaftssystem – die Grundeinkommensgesellschaft. Oft höre ich das Argument, dass sich das ja gar nicht durchsetzen ließe. So ist es jedoch mit allen Errungenschaften der menschlichen Gesellschaft. Es gab immer einen Zeitpunkt, zu dem das Ziel unerreichbar und utopisch erschien. Und genau das war die Triebkraft für die Entwicklung. Menschen brauchen Utopien, sie brauchen Auswege und Ziele. Daher habe ich mich ganz bewusst dafür entschieden, meine Kraft und mein politisches Engagement für ein BGE zu intensivieren und das tue ich konkret hier im Netzwerkrat, in den ich im Februar 2019 gewählt wurde.

Außerdem bin ich Mitglied der LINKEN und arbeite auch dort in der Bundesarbeitsgemeinschaft BGE.

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