(Profil Johannes Stirnberger, Fortsetzung)

Zu meiner Intention wegen der Komplexität nur wenige Anmerkungen:
Die Auswirkungen der Neoliberalisierung und die auch damit verbundene Einführung des Vierten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ab 2005, sowie die Agenda 2010 mit den sog. Hartz-Reformen haben mit der ursprünglich gewollten „Sozialen Marktwirtschaft“ nichts, aber auch gar nichts mehr gemein. Menschenunwürdige Bedürftigkeitsprüfungen führen zu total überbordeten Verwaltungsapparaten und den analogen Verwaltungskosten. Vollzeitbeschäftigte, auch nach Einführung des Mindestlohns von € 8,50 müssen noch auf Grundsicherungsniveau aufgestockt werden oder haben zumindest Anspruch auf Aufstockung. (= versteckte / verschwiegene Arbeitgebersubventionen). Altersarmut ist durch diese Entwicklungen politisch real vorprogrammiert. Unsere derzeitigen Sozialsysteme werden mittel-bis kurzfristig implodieren. Ein „Bedingungsloses Grundeinkommen“ ist nicht nur ein Ersatz für überholte Sozialsysteme, sondern viel mehr ein „Gesellschaftsmodell“, welches dringend erforderliche Änderungen (z.B. Ressourcenschonung, Entschleunigung, Gesundheit, gerechtere Umverteilung usw. usw.) positiv beeinflussen kann und wird.

Mögliche Mitarbeit im NWR = Projektarbeit / Projektbegleitung

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