(Profil Joachim Winters, Fortsetzung)

Nachdem ich mich bereits seit vielen Jahren (u.a. in der Piratenpartei und allgemein) mit dem Thema „bedingungsloses Grundeinkommen“ beschäftigt hatte, habe ich mein aktives Engagement 2015 verstärkt und viele Veranstaltungen vom Netzwerk Grundeinkommen sowie einiger darin verknüpfter Initiativen und Arbeitsgemeinschaften (parteiübergreifend) besucht.

Mich faszinieren die Überparteilichkeit und der Verzicht auf Präferierung eines bestimmten Umsetzungsmodells beim Netzwerk, gleichzeitig könnte ich mir eine stärkere Präsenz des Netzwerks in der erfreulich zunehmenden Diskussion zum BGE vorstellen. Deshalb arbeite ich schon lange dem archiv-grundeinkommen.de (aktuelles), dem Terminkalender vom Netzwerk und vielen Facebook-Gruppen mit Links und Beiträgen zu und habe ich mich sehr skeptisch mit dem neu gegründeten Bündnis Grundeinkommen auseinandergesetzt. Meine konstruktive Kritik mündete in eine Mitgliedschaft beim Bündnis, eine Wahl als Landeslistenkandidat in Niedersachsen und die Mitarbeit in mehreren BGE-Arbeitsgruppen. Dabei liegt mir die Kooperation zwischen Netzwerk, Bündnis und anderen Parteien (bzw. deren Arbeitsgemeinschaften) sowie gleichgesinnten Aktionen wie Mein-Grundeinkommen e.V. u.ä. besonders am Herzen, weil ich einer gewissen Zersplitterung der BGE-Szene entgegenwirken möchte.

Argumente für das bedingungslose Grundeinkommen habe ich in meinem Leben aus ganz verschiedenen Perspektiven persönlich und in meinem Umfeld kennengelernt, weshalb ich mich auch mit den wichtigen Nebenaspekten des BGE außerhalb der finanziellen Diskussionen beschäftige.

Mein Hauptinteresse liegt in der Öffentlichkeitsarbeit für das Thema „bedingungsloses Grundeinkommen“ (über alle Modelle, Parteien und Einzelinteressen hinweg) und der Koordination mir bekannter vielfältiger Aktivitäten rund ums BGE.

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