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Kandidaten

für die Wahl zum Netzwerkrat am 5. März 2017

 

Jörg Reiners

 

Jörg ReinersIch möchte mein Engagement im Netzwerkrat gerne fortsetzen.
Grundlegende Informationen findet Ihr ja bereits auf unserer Homepage.
Aktuell ist mein Mitwirken bei der Kampagne https://bge17-tournee.blog.
Fragen gerne an reiners@grundeinkommen.de.

Glückauf!
 
 
 

 

Johannes Stirnberg

 

Johannes StirnbergWohnort Aachen, geboren 1945 in Arpe Kreis Schmallenberg/Sauerland,
überwiegend aufgewachsen und berufstätig in Aachen,
zurzeit noch freiberuflich aktiv als Buchhalter u. als Dozent Rechnungswesen u. BWL.
Verheiratet, Patchwork-Familie, zus. 5 erwachsene Kinder.

Seit März 2011 aktiv bei der Aachener BGE-Initiative www.bge-aachen.de
Seit Januar 2016 Netzwerkrat im Netzwerk www.grundeinkommen.de

Zu meiner Intention wegen der Komplexität nur wenige Anmerkungen:
Die Auswirkungen der Neoliberalisierung und die auch damit verbundene Einführung des Vierten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ab 2005, sowie die Agenda 2010 mit den sog. Hartz-Reformen haben mit der ursprünglich gewollten “Sozialen Marktwirtschaft” nichts, aber auch gar nichts mehr gemein. Menschenunwürdige Bedürftigkeitsprüfungen führen zu total überbordeten Verwaltungsapparaten und den analogen Verwaltungskosten. Vollzeitbeschäftigte, auch nach Einführung des Mindestlohns von € 8,50 müssen noch auf Grundsicherungsniveau aufgestockt werden oder haben zumindest Anspruch auf Aufstockung. Altersarmut ist durch diese Entwicklungen politisch real vorprogrammiert.
Unsere derzeitigen Sozialsysteme werden mittel-bis kurzfristig implodieren.
Ein Grundeinkommen” ist nicht nur ein Ersatz für überholte Sozialsysteme, sondern viel mehr ein “Gesellschaftsmodell”, welches dringend erforderliche Änderungen (z.B. in den Bereichen Bildung, Schutz der Menschen und Tiere, Ressourcenschonung, Entschleunigung, Gesundheit, gerechte Umverteilung) hin zum Gemeinwohl positiv beeinflussen wird.

Seit Mitte 2015 bin ich mit Themenschwerpunkt GRUNDEINKOMMEN auch partei-politisch bei der ÖDP (Ökologisch-Demokratische-Partei) aktiv, und seit Mitte 2016 Vorsitzender des ÖDP-Bundesarbeitskreis „Human-ökologisches Grundeinkommen“.

Als Netzwerkrat hat für mich die Wahrung der Überparteilichkeit absolute Priorität.

Aufgaben zurzeit:
Regionalbeauftragter West: Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland.
Verantwortung für die Website „Woche des Grundeinkommens“ (neu übernommen)
Mögliche weitere Aufgaben (ab 2, Halbjahr 2017) Projektarbeit / Projektbegleitung

 

Ronald Blaschke

 

Ronald BlaschkeSeit 15 Jahren setze ich mich für ein existenz-/teilhabesicherndes und bedingungsloses Grundeinkommen ein. Es soll allen Menschen ein Leben in Freiheit von „Furcht und Not“ ermöglichen, wie es in den Menschenrechten geschrieben steht. Nur so kann der emanzipatorische Anspruch eingelöst werden, frei das eigene Leben und gesellschaftliche Rahmenbedingungen für ein solidarisches Leben mit anderen zu gestalten.

Von diesen Grundsätzen beflügelt habe ich gemeinsam mit Vertreter/innen von Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft im Juli 2004 das Netzwerk Grundeinkommen gegründet, unzählige Studien, Beiträge und Artikel zum Grundeinkommen verfasst, ebenso unzählige Foren sowie Seminare bestritten und Vorlesungen gehalten.

Im Jahr 2010 habe ich das Buch „Grundeinkommen. Geschichte – Modelle – Debatten“ mit herausgegeben und zwei Beiträge dafür verfasst. Im Jahr 2012 erschien das Buch „Grundeinkommen: Von der Idee zu einer europäischen politischen Bewegung“. Herausgeber/innen waren neben mir Adeline Otto und Norbert Schepers. In diesem Buch sind drei Beiträge von mir enthalten. 2014 folgte die Herausgabe des Buches „Bedingungsloses Grundeinkommen. Bestandteil einer Lösung“ gemeinsam mit Werner Rätz. Es enthält einen Beitrag von mir. 2015 gab ich mich Ina Praetorius und Antje Schrupp das Buch „Bedingungsloses Grundeinkommen. Feministische und postpatriarchale Perspektiven“ heraus. Dazu schrieb ich zwei Beiträge.

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema Grundeinkommen halte ich ebenso wie politische Aktionen in der Öffentlichkeit für notwendig, auch die gemeinsame Arbeit mit anderen politischen Bewegungen und Initiativen – damit die Idee des Grundeinkommens mehr und mehr Anhänger/innen findet. Deswegen habe ich die letzten zwei Jahre aktiv in der feministischen und wachstumskritischen Bewegung mitgearbeitet und an vielen Aktionen und Kongressen mitgewirkt.

In den Jahren 2017 und 2018 möchte ich mich insbesondere der neuen Europäischen Bürgerinitiative zum Grundeinkommen, der Einsetzung einer Enquete-Kommission zum Grundeinkommen im Bundestag, einem Bürgerkonvent, der diese Kommission kritisch begleitet und der weiteren Verbreitung der Idee des Grundeinkommens in anderen sozialen Bewegungen widmen. Außerdem steht ein weiteres Buchprojekt zum Grundeinkommen auf der Agenda.

 

Joachim Winters

 

Joachim WintersNachdem ich mich bereits seit vielen Jahren (u.a. in der Piratenpartei und allgemein) mit dem Thema „bedingungsloses Grundeinkommen“ beschäftigt hatte, bin ich Anfang 2016 Mitglied im Netzwerk Grundeinkommen geworden und habe seither nicht nur dir MV in Bremen, sondern viele andere Veranstaltungen des Netzwerks und einiger darin verknüpften Initiativen und Arbeitsgemeinschaften besucht.

Mich faszinieren die Überparteilichkeit und der Verzicht auf Präferierung eines bestimmten Umsetzungsmodells beim Netzwerk, gleichzeitig könnte ich mir eine stärkere Präsenz des Netzwerks in der erfreulich zunehmenden Diskussion zum BGE vorstellen. Deshalb arbeite ich schon lange dem archiv-grundeinkommen.de (aktuelles), dem Terminkalender vom Netzwerk und vielen Facebook-Gruppen mit Links und Beiträgen zu und habe ich mich sehr skeptisch mit dem neu gegründeten Bündnis Grundeinkommen auseinandergesetzt. Meine konstruktive Kritik mündete in eine Mitgliedschaft beim Bündnis, eine Wahl als Landeslistenkandidat in Niedersachsen und Mitarbeit in einigen BGE-Arbeitsgruppen. Dabei liegt mir die Kooperation mit dem Netzwerk und anderen Parteien (bzw. deren Arbeitsgemeinschaften) sowie gleichgesinnten Aktionen wie Mein-Grundeinkommen e.V. u.ä. besonders am Herzen, weil ich einer gewissen Zersplitterung der BGE-Szene entgegenwirken möchte.

Deshalb möchte ich mich in Zukunft gern noch intensiver in die Arbeit des Netzwerks Grundeinkommen einbringen, zumal ich mich momentan und bis auf Weiteres fulltime mit dem BGE beschäftigen kann. Als gelernter Sparkassenkaufmann und abgebrochener Jura-Student bin ich seit bald 40 Jahren freiberuflich und selbstständig in verschiedenen Branchen tätig, dabei unter unterschiedlichen Aspekten mit dem BGE konfrontiert und für die meisten der momentan vakanten Aufgaben beim Netzwerk(rat) gewappnet.

Allerdings bin ich auch bereit, meine Mitarbeit im Netzwerk Grundeinkommen auch aus der zweiten Reihe zu intensivieren und diese nicht von einer Wahl in den Netzwerkrat abhängig zu machen. Auch deshalb habe ich mit einer förmlichen Kandidatur gezögert, weil ich zunächst die Auffrischung des Netzwerkrates durch erfahrenere bzw. dienstältere Mitglieder abzuwarten.

Meine persönliche Situation ist geprägt durch inzwischen auf eigenen Füßen stehende vier erwachsene Kinder, höchste Flexibilität bei Arbeitszeit und Einsatzort sowie entsprechende Unabhängigkeit.

Für Rückfragen zu meiner Person und meiner Vorstellungen rund um das BGE stehe ich auch persönlich in Dessau zur Verfügung, wohin ich bereits am Freitag anreisen werden.

Ich freue mich auf fruchtbare Gespräche.

 

Reimund Acker

 

Reimund AckerAuf die Idee des Grundeinkommens bin ich zuerst Ende der 70er Jahre gestoßen und sie hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. Deshalb war ich begeistert, als ich im Jahr 2005 vom Netzwerk Grundeinkommen hörte und wurde sofort Mitglied. Seit 2008 gehöre ich dem Netzwerkrat an.

Vor allem die emanzipatorische Wirkung des GE liegt mir am Herzen. Mit dem GE würden viele persönliche Freiheiten nicht länger nur auf dem Papier stehen, sondern die Menschen könnten konkreten Gebrauch von ihnen machen.

Im Netzwerkrat habe ich mich bisher eher um die Dinge hinter den Kulissen gekümmert, weil mir der Aufbau einer wirksamen Organisation wichtig ist: Mitglieder- und Regionalverwaltung, Finanzplanung und -Controlling, Websites und IT, Corporate Identity. Ich bin Regionalbeauftragter für die Regionen Süd, Ost und (kommissarisch) Nord. Ferner bin ich Mitglied der Redaktion von grundeinkommen.de sowie der Newsletter-Redaktion und moderiere bzw. administriere die Mailinglisten Debatte-Grundeinkommen, Transparenz, Newsletter, Mitglieder, Region-Nord, Region-Ost, Region-Süd, Region-Nord, NWR (intern), RED (intern) und Wissenschaft.

Ich bin parteifreier Spitzenkandidat der bayerischen Liste von Bündnis Grundeinkommen für die Bundestagswahl am 14.9.2017.

Im Falle meiner Wiederwahl in den Netzwerkrat möchte ich u. a. die Weiterentwicklung unserer Websites vorantreiben, die Zusammenarbeit des Netzwerkrats mit anderen Akteuren der Grundeinkommensbewegung fördern und weitere Regionalinitiativen des Netzwerks gründen helfen. Vor allem aber möchte ich zusammen mit dem Netzwerk Grundeinkommen dazu beitragen, dass das Grundeinkommen ein wichtiges Thema für die Bundestagswahl am 14.9.2017 und ein wahlentscheidendes Thema für die Bundestagswahl 2021 wird.

Weitere Informationen zu meiner Person finden sich auf der Seite des Netzwerkrats.

 

Matthias Blöcher

 

Matthias BlöcherMit dem Grundeinkommen beantworten wir die Herausforderungen in Bezug auf den Wandel der Arbeitsgesellschaft mit einem gleichzeitigen „Mehr“ an Solidarität, individueller Freiheit und angstfreier Selbstbestimmung.

Das Grundeinkommen mit seinen vier Kriterien ist jedoch kein geschlossenes, abstraktes Modell. Die wirkliche Stärke der Idee liegt meines Erachtens darin, dass sich Menschen ganz konkret anhand ihrer eigenen Lebenserfahrung vorstellen können, wie sich ihr Lebensentwurf und die Gesellschaft positiv verändern könnte. Dieser Aspekt scheint mir ursächlich für den Verbreitung der Idee in sehr unterschiedliche gesellschaftliche Schichten zu sein. Die Grundeinkommensidee ist somit gleichzeitig eine ideale Projektionsfläche für die Diskussion „wie wir in Zukunft leben und tätig sein wollen“.

Für mich ist das Netzwerk der Motor dieses Prozesses. Insbesondere in der Vielfalt der vertretenen Personen, regionalen Gruppen und Organisationen liegt die Chance, dass wir mit unserer Idee nicht nur in der Breite sondern auch in einer „kritischen“ Masse ankommen, um letztlich aus der Vision eine Realität werden zu lassen. Einen Arbeitsschwerpunkt im NWR sehe ich für mich daher u.a. in der Verstärkung der Bündnisarbeit mit anderen Organisationen.

Vita: 1972 in Marburg geboren. Dort Diplomstudium Erziehungswissenschaften mit soziologischen und psychologischen Exkursen. Anschließend diverse, teils freiberufliche Abschnitte u.a. im Erwachsenen- und Jugendbildungsbereich. Seit 2003 in Köln bei der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands: Referent für politische Bildung / Grundsatzreferat. In letzterem Zusammenhang mit den Schwerpunkten Steuerpolitik sowie Grundeinkommen (Entwicklung des Modells Garantiertes Grundeinkommen bis zum verbandlichen Beschluss, Begleitung entsprechender Gremien, Materialerstellung etc.).

Mitglied im NWR seit 2010. Weiterhin AG Nationaler Runder Tisch, Moderation Mailinglisten, WEB AG, Orga-Beauftragung KAB, BDKJ, BGE-Tournee 2017, Bündnis Steuer gegen Armut (FTS) sowie Vorstand im Förderverein.